Insbesondere das folgende Lied hatte es mir schwer angetan:
"Soll es denn niemals anders sein?" von Christopher & Michael hier in einer Coverversion, die Melodie stimmt nicht ganz mit dem Original überein.
Auch dieses ist aus dieser Zeit von den beiden, daran kann ich mich allerdings nicht erinnern:
"Lebe wohl, kleiner Vogel", ebenfalls gecovert.
Und noch zwei Links zu den Zweien:
http://hitparade.ch/showitem.asp?interp ... dran&cat=s
http://www.bear-family.de/index.php?shp ... nterpret=1
Kennt sie einer von euch?
Michael de la Fontaine wohnte damals nur ein paar Häuser weiter, wir fuhren manchmal zusammen im Bus, ich zur Schule, er zur Uni, er studierte Soziologie. Seine Eltern hatten einen kleinen Rauhhaardackel, sein Vater war Rechtsanwalt und ein aus meiner Sicht liebenswerter Freigeist, der gern unbequeme Fragen stellte und amüsante Kommentare abgab. Ab und an trafen wir uns beim Spaziergang mit den Hunden oder in der Buchscheer, einer unverändert urtypischen Äbbelwoiwirtschaft in Frankfurt-Sachsenhausen am Bahnhof Louisa.
Christopher Sommerkorn habe ich vielleicht ein-, zweimal gesehen.
Die Songs haben mich damals schwer beeindruckt, ich vermute, ich müsste noch eine ihrer LPs aus dieser Zeit haben, das Album "Kommt her all ihr Leute (wo immer ihr seid)"...
LG
toggle
Ach ja, hier noch der Text des ersten Liedes:
Christopher & Michael
Soll es denn niemals anders sein?
Ich lief endlos lange Straßen
über Berge bis zum Meer
und die Menschen, die ich traf,
die unterschieden sich nicht sehr.
Sie hassten und sie schlugen sich,
ich fragte sie: Warum?
Die Antwort wußte keiner,
und so mancher war nicht dumm.
Doch ihre Herzen waren kalt und stumm.
(Refrain)
Zu viele Lügen und zu große Not,
zuviel versprachen Frieden und brachten uns den Tod.
Bloß gold'ne Worte und die alle nur zum Schein,
soll es denn niemals anders sein?
Es ist noch gar nicht lange her,
da regierte uns der Schmerz,
doch Gras wuchs bald darüber,
der Schmerz wurde zum Scherz.
Heut sind wir wieder oben,
vergaßen die Gewalt,
im Schutze unseres Wohlstands
werden alle reich und alt,
doch uns're Herzen bleiben stumm und kalt.
(Refrain...)
Ich träumte schon so oft,
ich lief durch menschenleeres Land,
und die Welt, auf die ich schaute,
war verwüstet und verbrannt.
Und der Wind, der sang sein Lied,
und trieb die Asche vor sich her,
von all dem, was einmal lebte,
ob es leicht war oder schwer.
Und ich habe keine Fragen mehr.
Und ich habe keine Fragen mehr.