Unerklärlich und trotzdem da - haben wir eine Seele?




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Beitragvon Gast Meer » 13.11.2008, 21:30

hi toggle,
der weiterführende Link aus deinem Startbeitrag "Unerklärlich und trotzdem da - haben wir eine Seele?" zeigt bei mir kein Ergebnis und die Suche ergibt auch nichts weiter, sonst hätte ich da mal ein wenig nachgelesen.
Aber du siehst ja selbst, wie schwierig bis unerklärlich Seele zu erklären ist und entweder ist der Seele selbst etwas klar oder eben noch nicht.

und
@ Harlekin
ich hab nicht den Spaghetti/Spaghat mit Schlußstrich gemeint, eher Narrens letzte Mail und Worte, die ich mit einem "AMEN" beenden könnte :-)

"schwarze seelen" sind ein ammenmärchen (der amtskirchen...)

gute zeit, ihr lieben,

Amen

lach :-)
Gast Meer
 

von Anzeige » 13.11.2008, 21:30

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Beitragvon Gast Meer » 13.11.2008, 21:46

Woher wollt Ihr wissen, was für mich Liebe ist, heee??? Und wenn noch so viele Schmetterlinge in der Luft rumpurzeln und Kunstückchen machen, dann möcht ich trotzdem den speziellen. Sooo!!!
Jou, ich möcht auch den und die und das und dieses und jenes.

Mei Starlight,
geb doch endlich mal deine Fixierung auf den "einen" auf!

Es gibt dabei so viele Gründe, die dir gar nicht das Recht dazu geben, ihn allein für dich haben zu wollen.
Aber wenn du dich weiter quälen willst oder deine nichterfüllbaren Träume weiter pflegen willst, bitte;

und mit dem Motto "jedem das seine und mir alles"
sag ich gute Nacht,

Meer
Gast Meer
 

Beitragvon toggle bis 12. Jan. 2012 » 13.11.2008, 22:41

Danke, my dear Meerle, für Deinen Hinweis. Ich hab den Link rausgenommen und einen kurzen Kommentar angefügt... Beim googeln nach den Namen der vier Teilnehmer bekam ich noch eine ganze Menge an Information über diese Menschen zusammen, allerdings nicht unbedingt zum Seelenthema, aber doch zu angrenzenden Gebieten. Sobald ich das KubyBuch "Aufbruch in eine neue Dimension" gelesen habe, gebe ich eine Zusammenfassung aus meiner Sicht, ich gebs auch gern weiter zum Lesen.

Den Filmmitschnitt des gesamten Beitrags verdanke ich übrigens Starlight (bzw. ihrem Mann), hier nochmals herzlichen Dank dafür! Inhaltlich bietet er m.E. etwas weniger, als ich erwartet hatte. Aber es sind einige interessante Schwerpunkte dabei.

Die Nüdelen, liebe Starlight, müssen erst noch so gekocht werden, dass sie durch die Leitung passen ;-) . Aber dann schick ich Dir eine ordentliche Portion rüber. Echt. Wobei, ich erinnere mich dunkel, dass es da ein Bild von mir gibt, auf dem ich vor einer Portion Spaghetti sitze - und wenn ich Portion sage, dann meine ich Portiooooooon! Ist allerdings schon 9 Jahre her und seitdem hat sich einiges geändert. Aber damals - diese Portion war nicht grandios, persönlich vom Chefkoch des ersten Hauses am Platze (in Heidelberg) zubereitet und mir ebenso persönlich serviert, mit wunderbarer Sauce Bolognese und einer entsprechend abgestimmten Prise Parmesan (Prise? Leichte Prise? Naja, so gesehen war das schon eher ein kleiner Hurrikan ;-) ).

Sag mal, gibt es irgendwo eine Übersicht über das von Euch zu spielende Programm, oder ist das bis Sonntag geheim? Eine einfache Stückliste mit Angabe der Komponisten wäre mal interessant. Oder ein Link auf eine Webseite, auf der das nachzulesen wäre. Wie schauts?

Gestern erklärte mir ein guter alter Freund in Kürze, was Transaktionsanalytiker unter Skriptverhalten verstehen. Fand ich äußerst aufschlussreich, es kam mir irgendwie bekannt vor. Das aber nur ganz am Rande, denn es hat mit unserem Thema hier gar nichts zu tun. Oder doch? Auf einer der ergoogelten Seiten fand ich "Skript" als eine Ausbildungseinheit, gegliedert wie folgt:
Skript:
· Skriptbildung
· Skriptmatrix
· Überlebensentscheidungen
· Engpässe
· Skript als Strukturbildung
dabei geht es um
· Reflexion eigener Skriptmuster
· Respekt vor Skriptverhalten
· Einordnung von schwierigem Verhalten
· Antithetisches Arbeiten
Ohne die Transaktionsanalytische Psychotherapie näher zu kennen, sind mir Inhalte wie auch Beispiele dafür prinzipiell wohlbekannt, wie ich in dem gestrigen Gespräch feststellte. Es handelt sich dabei z.B. u.a. um die von mir gelegentlich angesprochene Erscheinung, dass ein Mensch in jungen Jahren ein ganz bestimmtes Verhaltensmuster entwickelt, um in einer spezifischen Situation als Kind, als Jugendlicher einigermaßen akzeptabel leben oder überhaupt überleben zu können. Manchmal mutiert dieses Verhalten aber von der situationsbedingt zweckmäßigen zur unterbewusst beibehaltenen "Lebensstrategie", die sich meist selbst überholt und später nicht mehr nutzt, sondern dem Menschen erheblichen seelischen Schaden zufügen kann - weil sie für die dann aktuelle Situation nicht mehr zweckmäßig ist. Hält ein Mensch dennoch an einer solchen Strategie blind fest und ist durch Aufklärung nicht zu bewegen, eine Änderung zu überdenken, dann liegt ein Skriptverhalten vor, das nach ganz bestimmten festgefügten Regeln abläuft, das das Verhalten des Betreffenden nicht nur vorhersagbar macht, sondern ihm die Fähigkeit nimmt, sein eigenes Verhalten letztlich richtig zu reflektieren und ihm die Chance nimmt, den häufig damit verbundenen Leidensdruck abzuschütteln. Erkennt dieser Mensch dann endlich, in welcher hoffnungslosen Spirale er er sich über Jahre hinweh bewegt hat, und gelingt es ihm, dieses Verhalten zu durchbrechen, ist es in der Regel eine große Erlösung für ihn. Naja, das nur als ein paar Worte am Rande, jetzt reichts aber auch schon wieder.

Wünsch euch allen eine wunderschönen Abend.
Herzlichst
toggle
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Beitragvon toggle bis 12. Jan. 2012 » 13.11.2008, 22:47

Doch, einen einzigen Satz zum Thema Skriptverhalten schiebe ich noch nach:

Was ist im Leben eines Menschen passiert, daß Dinge nicht in den Bereichen der Seele gespeichert werden konnten, die der Bewußtheit zugänglich sind, sondern ins Unbewußte abgedrängt werden mußten?

Danke :-)
toggle
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Beitragvon Gast Meer » 14.11.2008, 14:33

hi toggle,

ich finde schon, dass dein Text von dem Skript ganz gut passt, vor allem auf die Kindheit bezogen, wo wir ein trotziges Kind beobachten können, welches nicht erwachsen werden will, denn auch erwachsen(er) werden kommt einem Durchbrechen von früherem und überholtem Verhalten gleich.
Was ist im Leben eines Menschen passiert, daß Dinge nicht in den Bereichen der Seele gespeichert werden konnten, die der Bewußtheit zugänglich sind, sondern ins Unbewußte abgedrängt werden mußten?
Zu diesem Satz folgendes:
Selbstverständlich speichert die Seele alles, jedes kleine Detail und sie ist das Reservoir für "alles erlebte".
Erleiden wir nun in fühester bis späterer Kindheit schmerzhafte Erfahrungen, müssen wir sie ins Unbewusste verdrängen um zu überleben, weil wir in dieser Zeit ganz einfach noch nicht genug Bewusstheit entwickelt haben, mit dessen Hilfe diese Erfahrungen verarbeitet werden.

In ähnlichen späteren Situationen oder mit bewusstem Angehen, kommen aus diesem Unbewussten allerdings immer wieder Impulse an die bewusste Oberfläche, um uns zu zeigen und zu sagen.......hallooooo, da ist noch was!, .......was Aufmerksamkeit von uns verlangt, denn dieses Verdrängte gehört ebenso zu uns, wie das, was wir bereits in Teilen bewusst leben.
In einigen seltenen Beispielen ist es dann schon zweckmäßig, den Deckel, also die Blockade oder ein vorgefertigtes Skript auf dem ganzen Müll "vorerst" zu belassen, damit wir nicht zu sehr davon überrollt werden und es ist ein vorsichtiges Herantasten an die Problematik angebrachter, aber mit dem Ziel, nach und nach den Deckel mehr und mehr beiseite zu schieben, um sich dann alles nacheinander anzusehen und anschließend das Unbewusste mit Bewusstheit zu bereinigen, zu klären und neu zu integrieren.

Was bei dieser Arbeit wichtig ist, ist zu erklären, dass da nicht nur Moder vorhanden ist, sondern auch ungenutzte Fähigkeiten mit verschüttet wurden, die dadurch neu belebt und sinnvoll eingesetzt und angewandt werden können, der dann quasi den Lohn für die Arbeit darstellt.
Deswegen sollten wir tatsächlich alles als Chancen begreifen lernen, um uns weiter zu entwickeln und um ernsthaften gesundheitlichen Störungen und Schädigungen vorzubeugen.

lieben Gruß Meer
Gast Meer
 

Beitragvon Starlight » 14.11.2008, 18:54

Hallo toggle,

ich schick Dir das Programm per Mail.

LG Starlight :t291:
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Beitragvon Starlight » 14.11.2008, 20:03

Gast Meer hat geschrieben:
Woher wollt Ihr wissen, was für mich Liebe ist, heee??? Und wenn noch so viele Schmetterlinge in der Luft rumpurzeln und Kunstückchen machen, dann möcht ich trotzdem den speziellen. Sooo!!!
Jou, ich möcht auch den und die und das und dieses und jenes.

Mei Starlight,
geb doch endlich mal deine Fixierung auf den "einen" auf!

Es gibt dabei so viele Gründe, die dir gar nicht das Recht dazu geben, ihn allein für dich haben zu wollen.
Aber wenn du dich weiter quälen willst oder deine nichterfüllbaren Träume weiter pflegen willst, bitte;

und mit dem Motto "jedem das seine und mir alles"
sag ich gute Nacht,

Meer


Hallo Meer,

niemand "gibt" oder "nimmt" mir das Recht jemanden zu lieben, egal aus welchen Gründen. Das ist ein Gefühl, welches allein mein Herz, meine Seele entscheidet. Ob meine Liebe auch Erfüllung finden kann, ich sie also leben kann, dazu gehört auch das Wollen von der Gegenseite. Das kann ich nicht erzwingen und will ich auch gar nicht erzwingen. Beruht diese Liebe auf Gegenseitigkeit ist das Grund genug sie zu leben. Alle anderen Gründe die dafür oder dagegen sprechen sind Entscheidungen vom Verstand. Egal aus welchen Gründen auch immer, sie unerfüllt bleibt, so ist dieses Gefühl deshalb immer noch da. Ich hab dafür leider noch keinen Ausschalter gefunden. Und mein Verstand hilft mir da nicht weiter. Weil ich mein Gefühl mit dem Verstand nicht abstellen kann. Und wenn’s denn nun der eine ist, dann ist es der eine, solange bis ich diesen Schalter gefunden habe, der ihn los lässt bzw. Gefühle abstellen kann oder irgendwas passiert, was dieses Gefühl für ihn abstellt oder seines anstellt. Das ist aber noch nicht geschehen. Wunder dauern bei mir immer etwas länger.


LG Starlight :t291:
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Beitragvon der narr » 14.11.2008, 20:12

Ich müsste jetzt eigentlich ein neues Thema aufmachen - in anderem Zusammenhang fiel heute morgen der Name Richard David Precht (siehe Startbeitrag) - und eine Aussage von ihm lautet (sinngemäß):

"Wer ver-liebt ist, liebt nicht!" *)


richard david precht ist ein philosoph und als solcher schon mal leider nicht mehr in der lage, "die wahrheit" zu erkennen, von der ich spreche.
ich hab ein buch von ihm gelesen (sehr amüsant übrigens und durchaus lesenswert) aber so, wie er da mit der liebe umgesprungen ist, hat mein mitgefühl für diesen armen, verbildeten menschen erregt, der wahrscheinlich noch nicht mal weiß, was verliebt sein ist (außer in sich selbst und die eigene karriere...)
der typ hat keinen blassen dunst und dürfte das wort liebe eigentlich gar nicht in den mund nehmen (außer vielleicht in starlight's sinn...)

was die ganze geschichte mit der psychologie anbetrifft, möchte ich sagen, dass hier wohl erst einmal eine begriffbestimmung nötig sein dürfte.
die "seele", von der da die rede ist, würde ich als "psyche" bezeichnen und - liebe meer - ich glaube nicht, dass die seele (von der ich rede) auch nur einen fuzzel von dem "speichert", was uns in unserem leben so alles passiert.
wozu sollte sie speichern?
sie kennt keine zeit und keinen raum. sie ist alles, immer und überall gleichzeitig. da gibt's nichts zu speichern. es ist ja immer alles da....

aber, um wieder zur psychologie zurückzukehren.
soweit mir bekannt ist, verdrängen wir nichts ins unbewusste, wir verdrängen ins unterbewusste. das hat nichts, aber auch schon gar nichts mit der (metaphysischen) seele zu tun. das ist alles noch psyche und so lange die psyche nicht rund läuft, geht weiterführend zur seele sowieso nichts.
ich hab sogar neulich bemerkt, dass eine einzige kleine lüge genügt und der kontakt ist weg... als ob sie schmollen würde, die alte. tststs... ;-)

Leute, wenn wir wüssten, wer wir wirklich sind, dann würde keiner mehr unter seinem leben, seinem job, seinem partner oder sonstwas leiden.
es gäbe keine gewalt, keine aggression, kein "den anderen besitzen wollen" mehr. dann ginge die party richtig ab!
wir, d.h. das universum, würden sowas von einen drauf machen!
natürlich ohne das ein ton zu hören wär und "die nachbarn" sich gestört fühlen...
hahahahahahahahaaaaa!!!!!

schönes wochenende,

euer narr
es lebe des narren freiheit!
der narr
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Beitragvon Gast Meer » 15.11.2008, 10:38

Liebe Starlihgt,

ich will dir keinesfalls deine Liebe zu dem einen Menschen madig machen, wenn es denn Liebe ist, was nicht nur ich leicht bezweifle, anhand deiner Verhaltensweisen und was wir eher als eine Verliebtheit ansehen.
Dass dies auch ein sehr schönes Gefühl ist, steht ohne Zweifel und auch das darfst du behalten.

Wogegen ich etwas habe ist dies, dass eine vermeintliche Liebe als Alibi dazu missbraucht wird, andere bestehende gut funktionierende Partnerschaftsstrukturen deswegen in eine Gefahr zu bringen. Dies würde neues Leid in die Welt bringen, ohne zuvor bei allen Beteiligten eine Einsicht hervorzurufen, welche kaputte Beziehungen bestätigen würde und wo dann ein Einvernehmen und eine gegenseitige Einwilligung auf eine Veränderung in Richtung Auflösung vorliegt.

Denn wird dies alles nicht berücksichtigt, liegt für mich ein rücksichtsloses, unverantwortliches und egoistisches Verhalten vor, welches ich persönlich missbillige.

Ich beschreibe hier aber ja nur meine Einstellung und Sichtweise der Dinge, die keinesfalls übernommen werden müssen, denn jeder hat ja selbst seine eigene Entscheidungsfähigkeit, seinen freien Willen und die Wahl.

Versetze ich mich nun aber einmal in diese ursprünglich neutrale Wahlmöglichkeit, dann werde ich immer beide Seiten berücksichtigen und dann so leben, dass jede Seite ihre angemessene und entsprechende Art leben kann.
---------------

Und zu deinen Bemerkungen, lieber Narr, folgendes:

was die ganze geschichte mit der psychologie anbetrifft, möchte ich sagen, dass hier wohl erst einmal eine begriffbestimmung nötig sein dürfte.
die "seele", von der da die rede ist, würde ich als "psyche" bezeichnen und - liebe meer - ich glaube nicht, dass die seele (von der ich rede) auch nur einen fuzzel von dem "speichert", was uns in unserem leben so alles passiert.
wozu sollte sie speichern?
sie kennt keine zeit und keinen raum. sie ist alles, immer und überall gleichzeitig. da gibt's nichts zu speichern. es ist ja immer alles da....



Wenn alles immer und überall gleichzeitig da ist, dann ist da auch ein Speicher, ein Archiv, ein metamorphes und metaphysisches Zellgedächtnis oder eine Weisheit......egal, wie wir dies benennen und außerhalb unserer Zeit und unseres Raumes auffassen mögen, jedenfalls glaube ich das.

Wenn ich unterteile in Psyche --- incl. Unbewusstem und Psyche --- incl. Unterbewusstem, dann spricht das ja verschiedene Schichten oder Ebenen an, wobei ich letzteres als die Seele mit der Schicht bezeichne, die mit dem Unterbewusstsein was zu tun hat, woraus sich für mich dies ergibt:

Psyche = Psychodynamik im Zentrum und Psyche im Ganzen und
Seele = Seelenzentrum und ganze Seele oder spiritualisierte Seele.

Vom Standpunkt unseres Daseins aus betrachtet, ist dies für mich der gesamte psycho-spirituelle Bereich, dessen Zugang ebenso möglich ist, wie der Zugang in die Verwirklichung dieser gesamten psycho-spirituellen Ebene, in reale, materiell-konkrete Bereiche hinein.

Die psycho-spirituelle Ebene als das Nichts zu bezeichnen, kommt ja nur daher, weil es für uns keine greifbare Substanz aufweist.
Aber gerade daraus formiert sich ja erst alles andere.

liebe Grüße Meer
Gast Meer
 

Beitragvon Starlight » 15.11.2008, 19:03

Meer hat geschrieben:Wogegen ich etwas habe ist dies, dass eine vermeintliche Liebe als Alibi dazu missbraucht wird, andere bestehende gut funktionierende Partnerschaftsstrukturen deswegen in eine Gefahr zu bringen. Dies würde neues Leid in die Welt bringen, ohne zuvor bei allen Beteiligten eine Einsicht hervorzurufen, welche kaputte Beziehungen bestätigen würde und wo dann ein Einvernehmen und eine gegenseitige Einwilligung auf eine Veränderung in Richtung Auflösung vorliegt.

Denn wird dies alles nicht berücksichtigt, liegt für mich ein rücksichtsloses, unverantwortliches und egoistisches Verhalten vor, welches ich persönlich missbillige.


Hallo Meer,

Keine Sorge, ich bringe keine gut funktionierende Partnerschaft in Gefahr. Diese Partnerschaft funktioniert nicht gut und stand schon mehr als einmal vor dem Aus und zwar schon lange bevor ich überhaupt in Erscheinung getreten bin. Im Gegenteil, ich hab sogar noch Hilfestellung geleistet, damit sie wieder/noch/weiter funktioniert. Damit ist jetzt allerdings Schluss. Ich versuche nun nichts mehr zu kitten.

Ich verhalte mich weder rücksichtslos, unverantwortlich noch egoistisch und es gibt nichts wofür ich mich rechtfertigen müsste oder mir nicht schon selbst genug den Kopf zerbrochen hätte. Ich brauche auch kein Alibi, ich „weiß“ was ich fühle, egal ob Ihr es als Verliebtheit oder ich als Liebe bezeichne. Ich glaube sowieso nicht mehr, das es eine universelle Erklärung für Liebe gibt. Liebe ist für jeden etwas anderes, wie ja auch die verschiedenen Beiträge und Diskussionen beweisen. Von dem allen abgesehen, scheinen im Moment die Fronten geklärt zu sein. Wenn hier noch eine Seele leidet, dann ist es höchstens meine.

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