10.04.2008, 10:24
warum sich die Menschen Religionen "ge- oder erschaffen" haben und noch dabei sind zu erschaffen?
10.04.2008, 10:24
11.04.2008, 08:28
der narr hat geschrieben:jetzt würde ich so sagen: es hat schon immer leute gegeben, die mehr gecheckt haben als andere (buddha, jesus etc.) und die haben den anderen etwas vorgelebt, dem diese sich einfach nicht haben entziehen können. und das war Ganzheitlichkeit
die tatsache war schon immer da und wird nicht unwahrer, je mehr daran glauben oder nicht daran glauben. es geht sowieso um's erfahren und nicht um's glauben... es geht um beides und um drittes
p.s.: gebet kann immer nur dank sein, niemals bitten.... doch, auch bitten, denn beten ist Sprache, ist Kommunikation und sie besteht aus Frage und Antwort, wenn sie ganzheitlich ist.
Grüße Meer
11.04.2008, 16:31
Nobody hat geschrieben:PS
Das beeindruckt mich allerdings schon...
http://www.youtube.com/watch?v=dAkSGhj7Il0
11.04.2008, 19:42
12.04.2008, 11:52
es geht sowieso um's erfahren und nicht um's glauben... es geht um beides und um drittes
gebet kann immer nur dank sein, niemals bitten.... doch, auch bitten, denn beten ist Sprache, ist Kommunikation und sie besteht aus Frage und Antwort, wenn sie ganzheitlich ist.[/quote]
beten hat für mich nichts mit sprache zu tun. für mich ist gebet stille. stille und das gefühl der dankbarkeit. es ist eine nonverbale "kommunikation", die nicht im kopf stattfindet, sondern im "bauch"...
@nobodyVerstehe ich das richtig, dass Du meinst oder weißt, dass die Bibel "erfunden" ist?
sie ist für mich eine deutung, eine auslegung der menschen, die sie niedergeschrieben haben, also nur das, was sie geglaubt haben, von jesus' worten und leben kapiert zu haben.
des weiteren wurde noch eine auswahl der schriften getroffen, also nicht einmal alles aufgenommen, was zur verfügung stand (s. thomas-evangelium). es wurde gezielt das "ausgemustert", was den pfaffen nicht in den kram gepasst hat. selbst das, was uns von buddha überliefert ist, kann keinen anspruch auf vollständigkeit oder authentizität beanspruchen. die lehrer selbst haben nur gesprochen, nichts niedergeschrieben...Gott darf man keine Bitten und keine Wünsche näher bringen?
natürlich kann man sich wünschen, was man will. sich von "gott" etwas zu wünschen impliziert ja schon wieder einen rein persönlichen "gott" (wie ihn die christen gerne sehen) und wird "ihm" damit nicht gerecht, weil es das unbeschränkbare einschränkt.
buddha sagt "befreie dich von deinen wünschen und anhaftungen". so lange du wünschst, bist du niemals frei. absolute akzeptanz - tief aus deinem innersten - ist die richtige voraussetzung, um zu "beten". und das kann nur noch dank sein...
ich schaff das selber nicht, aber ich spüre, dass es der richtige weg wäre. also "bete" ich nur noch, wenn ich aus voller überzeugung danken kann!Wenn Jesus ein "Durchblicker" war, dann hat er "uns" vorgelebt, auch zu "bitten".
Beispiel (frei aus dem Gedächtnis):
...dieser Kelch möge an mir vorbei gehen...
jesus war ein "durchblicker", aber immer noch ein mensch. und auch er war nicht "perfekt", auch er hatte schiss, bevor sie ihn gekreuzigt haben...Wenn ich bete, dann bitte/wünsche ich um Frieden in dieser Welt.
...dann bitte ich - um eine bessere Umwelt
...dann bitte ich - um mehr Gerechtigkeit
...dann bitte ich - um mehr Liebe unter den Menschen (einschließlich mir)
...dann bitte ich - das ich Kraft habe *etwas* hinauszutragen. Nämlich Liebe zum Beispiel
...dann bitte ich - um Gesundheit und vieles mehr
12.04.2008, 20:27
14.04.2008, 16:05
Wenn du aber den reinen (göttlichen) Geist als "die Tatsache" meinst, die schon immer da war, dann stimmt das so natürlich auch und du erfährst sie in dir als "die Einheit", die du die Stille nennst.
Unser Verstand ist leider so beschränkt, dass wir das Unbeschränkte eben nicht darüber verstehen können, denn der Verstand setzt uns Grenzen. Deswegen spricht aber nichts dagegen, dass wir dennoch alle Anteil an einem unbeschränkten Wesen in uns haben.
15.04.2008, 07:02
15.04.2008, 12:00
ein Glaube allerdings an eine sog. Einheit von ALLEM, die wir in ihrem Ausmaß immer nur bruchstückhaft oder nur Augenblicke lang (wie bei einem Orgasmus) nachempfinden können
Im Übrigen, was bleibt am Ende von all unseren Worten?
Sie lösen sich auf wie Schall und Rauch
17.04.2008, 16:59
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