Meer hat geschrieben:liebe mobile,
hier hast du ein Beispiel, wie Kränkung und Verletzung auf einem selbst zurückschlägt, denn nur da trifft so etwas hart auf:
"Dabei bin ich fast sicher, dass Kränkungen und Verletzungen, die man geliebten Menschen zufügt, meist der Gedankenlosigkeit entspringen und wahrscheinlich deshalb umso härter aufschlagen."
Ein liebender Mensch hat soviel Bewusstheit, dass er dann eben nicht mehr geistig abwesend ist, sofort bemerkt was da im Moment abläuft und da ist dann seinerseits auch nicht mal eine Rückmeldung dafür nötig. Er lässt es durchlaufen, quasi im Sand verlaufen.
Wie du schon sagst: Nur wir selbst kommen nicht damit klar und uns plagt eine ganz schreckliche Reue, die uns am liebsten kurzzeitig von diesem Erdboden verschwinden lassen würde.
Danach käme dann das sich selbst eingestehen eines Fehlers, danach die Bitte um Verzeihung und meist krankt es daran sich diese Schwäche dem anderen gegenüber nicht eingestehen zu können.
Grüßle Meer
Hei Meer,
nein, immer hat ein liebender Mensch nicht so viel Bewusstsein, dass er nicht einmal gedankenlos etwas daherplappert, denn ein liebender Mensch ist ja auch nur ein Mensch und unterliegt nicht der ständigen Selbstkontrolle. Und ich rede jetzt nicht einmal von der Liebe zwischen Partnern, sondern das kann durchaus die Liebe der Tochter zur Mutter oder umgekehrt oder die Liebe der Tante zur Nichte sein oder auch, na ja nicht gerade die Liebe, sondern eher die Zuneigung zu einem lieben Kollegen und und und.... Deinen letzten Satz wiederum kann ich unterschreiben, denn oft krankt es wirklich an der Bitte um Verzeihung. Aber sei's drum - das alles ist ein weites Feld...
mobile
