Hallo,
Lena hat gewonnen!
Wenn Lenin das noch erlebt hätte... (er war nach Sibirien verbannt worden und benannte sich dann nach dem sibirischen Strom "Lena", ...und eine deutsche Großmutter hatte er übrigens auch

)
Dann wollen wir das mal mit NichtESC-Musik und NichtESC-Tanz feiern:
Zigeuner-Tanz (Yt-Video)
(Die jungen Damen stammen aus der Slowakei.)
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@toggle:
Inflation... da werden dann vermutlich
lange Bänke benötigt.
Es ist zutreffend - in den Lebensmitteln werden alle möglichen Ersatzstoffe verwendet worden sein
um Devisenimporte einzusparen.
Es gab zum Beispiel einmal eine Affäre bezüglich Kaffee. Eine Neumischung - das ließen sich die Leute jedoch nicht gefallen und es wurde dann zurückgenommen. Nach der Wende hörte ich, daß die DDR in Vietnam den Kaffeebohnenanbau angeregt und seit Beginn der 80er mitaufgebaut hatte. Heute machen die Vietnamesen damit gute Geschäfte. Für die DDR kam diese Importmöglichkeit allerdings zu spät, denn diese Kaffeeanpflanzungen trugen erst ab Beginn der 90er die gewünschten Früchte.
Was die Schokolade angeht - das Zeugs war ja auch etwas teurer und man hat sich nicht so viel davon gekauft. Es gab eine Schokolade mit Puffreis ab Beginn der 70er... die schmeckte ganz gut.
In den 80ern kamen Schokoladenflocken (sogenannte "Knusperflocken") mit Knäckebrot auf den Markt. Die haben "übelst" gut geschmeckt. Es gibt sie auch heute noch - sie schmecken aber nicht mehr so gut, weil jetzt bessere Zutaten verwendet werden...
Schokolade in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) (Text)
Die Lebensmittel waren trotz der Mischungen (zum Beispiel: je heller die Leberwurst war, desto mehr Fett enthielt sie natürlich) noch relativ natürlich in Geschmack und Bestandteilen. Die Wege von der Herstellung zum Verkauf waren kürzer, ihre Lagerzeiten auch. Den heute üblichen massenhaften Einsatz von Konservierungsmitteln gab es nicht. Und, abgesehen von einigen industriellen Backwarenfirmen in den großen Städten, wurde die Versorgung mit Brot, Brötchen und Backwaren zu großen Teilen von privaten Bäckern geleistet. Allerdings war das sicher auch eine schwere und schwierige Arbeit. Es fehlten gewiß geeignete Maschinen zur Arbeitserleichterung, und die Obst- und Konservenversorgung war auch oft mangelhaft.
Es war recht interessant zu sehen, daß die Lebensmitteldiscounter vor einigen Jahren dazu übergingen, die Brötchen direkt im Verkaufsraum zu backen, analog zu den Backketten. So völlig vergessen kann man wohl die Erinnerung an frisches und schmackhaftes Backwerk nicht machen.
Die Körnerbackwaren gab es in der DDR nicht, außer vielleicht Vollkornbrot - daran kann ich mich noch erinnern.
Bezüglich der Schlangen - die Roma und Sinti sollen aus Indien stammen.
Da werden sie als Teil der musikalischen Tradition auch die Schlangenbeschwörung
(und die damit verbundenen Mythen) mitgenommen haben. Schlangen sind von der Gestalt und von ihrer Bewegung her sehr anregende Lebewesen.
Und die Mythen... die Frage ist wahrscheinlich immer, wie weit sie gehen. Wenn sie sich schon so weit bewegen, daß sie irgendwo im Nirgendwo verschwinden...
Ich stelle mir das immer vor, wie einen großen Markplatz, auf dem alles Mögliche verkauft wird - vielleicht haben wir alle zum Beispiel schon einmal einen Schraubenzieher (offizielle Bezeichnung: Schraubendreher) gekauft, der preiswert war und gut aussah und der leider nach kurzer Zeit reif zum Wegwerfen wurde. Verbogen und verdreht, weil billiges Material verwendet worden war. Und ähnlich ist es auf diesem Mythenmarkt... man muß mit den Dingern (also mit den Mythen) dann mal schrauben - da wird man sehen, was sie taugen.
Viele Grüße - miljas :t252: :t252:
PS:
Diesen Lena-Song hätte ich übrigens gern als ESC-Beitrag gesehen (und gehört) (Yt-Video)
(Aber sicher wollten und werden die Musiker sich diesen ESC-Zirkus nicht antun wollen.)
...und wenn wir schon einmal hier sind - dieses Video ist hervorragend:
"Alles im Lot" (Yt-Video)
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