Liebe Coco,
ich möchte nun wie angekündigt dein Thema "Heilung" ansprechen und natürlich alle anderen zum diskutieren dazu einladen.
Die PLsche Tagesmotivation lasse ich bewusst weg, denn es geht auch ohne diese.
Leicht ist das Thema sowie ein Heilungsprozess ja meist nicht, vor allem dann nicht, wenn einem gar nicht bewusst ist, was eigentlich geheilt werden sollte.
Außerdem ist noch ein Unterschied vom Heilen zum HEIL-SEIN und dies möchte ich ein wenig hierbei herausarbeiten.
Heilen bedeutet, dass etwas Gesundes, etwas was gut tut, etwas was Besserung verspricht und bewirkt einer Krankheit hinzugefügt wird.
Es wird der Versuch unternommen, einen sog. kranken/unheilen Zustand auszugleichen.
Meist ist das aber ein einseitiger Versuch, da eben nur "ein" Aspekt angegangen wird, wie z.B. die pure äußere Symptombekämpfung.
Der ursprünglich dahinter liegende Aspekt der Entstehung einer Erkrankung im Seelischen wird dabei außer Acht gelassen, wenn nicht ganzheitlich dabei vorgegangen wird.
Dann verschieben sich oft auch Symptome oder es werden mehrfach Überlagerungen gar nicht erkannt, die eine tiefgreifendere Maßnahme erfordert hätten.
Dr. Schüssler sagt in einem Buch: "Schmerz- oder Symptombefreiung ohne innere Erkenntnis führt nicht zur Heilung." Und er weißt darauf hin, sich die Heiler gut anzusehen oder auszusuchen, vor allem, wenn es um sog. Energieübertragungen geht, mit denen heutzutage auch Heilungsversuche gemacht werden.
Denn mögen die Bemühungen noch so redlich sein, sich mit den reinsten Kräften zu verbinden, die Kräfte die übermittelt werden, sind nur so edel und rein, wie der die Kräfte übertragende Mensch in seinem Seelenwesen ist.
Bei Gesamtheilung oder beim HEIL-SEIN geht es wie immer um "GANZHEITLICHKEIT" und das sind wir dann, wenn wir bei unserem kleinsten wahren SELBST mit seinem reinen SEIN im Zentrum angekommen sind.
Das Selbst ist unsere ureigenste Ganzheit in uns und es beinhaltet unsere SELBST - HEILUNGSKRÄFTE.
Diese können wir neu beleben, falls sie zu sehr ruhen, aber auch umgekehrt, sie beruhigen, bei Überaktivität.
SELBST-HEILUNG tritt immer dann ein, wenn sich ein ausgewogenes Verhältnis dieser in sich unterschiedlichen aber gleichwertigen Kräfte einstellt.
Ein gegenseitiges internes Bekämpfen sowie ein äußeres entfällt und wir haben vorher Abgelehntes in uns integriert.
Dann tritt auch ein automatisches Regulationsprinzip in Kraft.
Probleme, die dann an uns herangetragen werden, sind dann zu lösende Aufgaben mit uns bekannten Mitteln.
SELBST-HEILUNG kann oder wird dann seinen Zauber auch in die äußere Welt tragen, was für alle ein Genuss sein kann.
Deswegen ist ein sich immer wieder erneutes hinwenden, meditieren und kontemplieren auf das eigene SELBST nicht nur einem alleine hilf- und segensreich,
da wir ja im Verbund miteinander leben und wir uns gegenseitig austauschen.
Soviel für heute und für den Anfang,
mit lieben Gruß
Meer
