Hallo Coco,
wenn Du die Adresse so wie oben angibst, wird natürlich immer die gerade aktuellste Karrikatur angezeigt.
Gestern war
dieses Bild aktuell.
Und
heute dieses.
Sie lassen mich beide schmunzeln.
Die liberale Idee ist eine gute - wirtschaftliche und politische Freiheiten sollten immer vertreten werden. Wenn man allerdings dann an der Macht ist, sollten Freund und "Feind" das Gefühl haben, daß diese (zumindest also in dem aktuellen Zeitabschnitt) in den richtigen Händen liegt. Wen gibt es denn in der FDP, auf den man nun gern und interessiert hört (also ganz allgemein im Sinne, von "Denjenigen Anhören" und seine "Meinung/Gesamtansicht zur Kenntnis-Nehmen")? Herr Baum - er war wohl einmal Innenminister - und Herr Hirsch fallen da angenehm auf. Auch Frau L.-S. (Leutheusser-Schnarrenberger ist leider so ein langer schwieriger Doppelname) war seinerzeit einmal als Ministerin zurückgetreten, als es um den "Großen Lauschangriff" ging. Und das war es dann schon fast. Kann ja sein, daß dort noch irgendwo "verborgene Talente" schlummern.
Und die Diskussion um den "Kommunismus" ist so was von blöd und lächerlich... von allen Seiten.
Warum?
Erstens gab es noch nie einen solchen, und es gibt auch noch keinen.
Und zweitens kann man den auch nicht "einführen" oder irgendwelche "Wege dorthin" "organisieren", "in der Opposition" oder "an der Regierung".
Diejenigen, die es versuchten, mit massiver Gewalt Besitzverhältnisse umzugestalten und die die demokratischen Grundfreiheiten und vor allem auch die Menschen mit Füßen traten (und das also auch mit abscheulichen Repressionen und Mord) und die das dann als "Kommunismus" etikettierten - das waren, je nach Anteil an diesen Vorgängen, ganz einfach Politkriminelle/Verbrecher (wobei sie natürlich auch eine "Frucht" des Kapitalismus waren, wenn man einmal genauer hinschaut - die kamen ja nicht aus dem luftleeren Gesellschaftsraum...).
Diese Aktionen als "Kommunismus" zu verkaufen - das war eine der allergrößten Lügen der Menschheitsgeschichte. Die Ideen von Herrn Marx, der die wirschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen über die Jahrhunderte und in seiner aktuellen Zeit betrachtete und der zu dem Schluß kam, daß es nur in eine solche Richtung einer Gesellschaft "Gleicher" führen kann und wird - die wurden ganz dreist mißbraucht. Und daß alle diejenigen, die früher darin nun zurecht einen Machtverlust und eine Bedrohung für sich sahen (Verlust von Märkten und Einfluß) dieses nun mit Begeisterung als "Kommunismus" betrachteten und anprangerten - das ist doch ganz einfach nachvollziehbar. Derartig weitgehende Vorstellungen von "Gleichheit", von Mitbestimmung und Mitsprache, wie sie aus diesen theoretischen Überlegungen von Herrn Marx heraus einwirken - die sind in der realexistierenden kapitalistischen Welt unerwünscht. Das ist nicht immer und überall theoretisch und auch in punktuellen tatsächlichen Regelungen so - siehe "soziale Marktwirtschaft" - aber praktisch ist es doch weitgehend unerwünscht in der kapitalistischen Welt. Nur kurz dazu ein kleines Beispiel: "Gewerkschaften bei Lidl"... Und dann kann man die Treppe langsam hochsteigen und sich jeweils umschauen - bis zum "Olymp": Banken, Energiekonzerne, Atomkraft, Lobbyismus, usw. usf.
Natürlich hat der Herr Marx recht. Das wird irgendwann in einer ganz anderen Gesellschaft enden, die er nun "Kommunismus" nannte. Aber nicht in einem sogenannten "Kommunismus" den es gab, und auch nicht einem "chinesischen" oder in einem "kubanischen", sondern in einem "utopischen". Wie es genau sein wird, das kann sich wahrscheinlich noch keiner vorstellen. Auf jeden Fall wird es weitgehend besser sein, als es die jetzigen Verhältnisse sind. Und das muß auch so sein - ansonsten hätte es keine Existenzberechtigung. So einfach ist das.
Man hätte vielleicht einmal seinerzeit Herrn Jules Verne fragen sollen, was ein mp3-Player sein wird. Die Antwort würde mich interessieren...
Viele Grüße und schönes Wochenende - miljas :t252: :t252:
PS:
Bevor allerdings nun die Hardliner aller Himmelsrichtungen sich zu ungelegten Eiern wieder hochsteigern, lobe ich mir die "hardlinig"-realitätsnahen "Unter"-themen:
Kinofilm: "We want Sex" (Video, ZDF)