Harmi life




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Harmi life

Beitragvon Coco » 23.06.2011, 17:22

Hallo Ihr Lieben alle,
Harmi wird immer besser und bunter:

http://www.harmbengen.de/Zeitungscartoons.html

Liebe Grüße,
Coco :t227:
Coco
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von Anzeige » 23.06.2011, 17:22

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Beitragvon miljas » 24.06.2011, 17:27

Hallo Coco,

man müßte ein solches grafisches Spielprogramm haben, wie es manche Leute bei Youtube
nutzen, und mit dessen Hilfe dann die Bilder noch ein wenig "animieren" zu einem "Bildfilm".
So könnte man dann einen besonderen "Historien-Schinken" draus machen - das war das Jahr 20... :-)
Vielleicht noch kombiniert mit sehr eingängigen Audio-Zitaten. Neulich hatte ich etwas, das
mir gut gefiel. Wobei die Erfindung nicht neu ist, aber ich finde man könnte noch viel mehr
daraus machen.

Patenbrigade: Wolff - Stalinallee (Laustärke bitte stark herunterregeln!!!)
Die Tondokumente stammen aus den 1950er Jahren - eine der Stimmen gehört Erich Honecker.
Die anderen kann ich nicht zuordnen.
Diese Band "Patenbrigade Wollff" stellt derartige Collagen zusammen.
Nicht immer werden mehrere Tondokumente verwendet, manchmal auch nur eines.
Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Musik, das ist sogenannter Elektrobeat.

Wenn man es sich so vorstellt - also das Jahr 2011 als Elektrobeat-Nummer...
und dann mit "unserem" "Gutti", mit der "Stoiberline" und der "Koch-Mehrine"...
und Brüderle, komm trink mit mir, beide Gläser reich ich dir... :-)
[align=center]B1B2
B3
B4
B5[/align]
An der einen oder anderen Stelle könnte man natürlich die Sprechblasen auch vertonen.
Das wäre dann eine noch höhere Schule.

Viele Grüße - miljas :t252: :t252:

PS.:
Ich habe auch nach Anhören verschiedener anderer Titel der Band, nicht den Eindruck
gewonnen, daß sie zum Beispiel in dem konkreten obigen Titel nun Stalin verherrlichen
wollen. Es geht einfach um das Zitieren der Audios und ich sehe in der Kommentierung
durch die Musik das Verdeutlichen des Irrealen der Redeninhalte und des Umgangs der
Menschen damals damit.
Hier noch ein weiteres Beispiel, ein etwas anderes - kein Original-Audio wird verwendet,
sondern ein Wikipedia-Artikel radiomäßig eingesprochen. Mir gefallen diese Band und
ihre Titel auch deshalb, weil sie auch Gruppen von jungen Menschen etwas zur Geschichte
damit sagen, die ansonsten vielleicht gar nicht in die Richtung denken oder nachforschen
würden.
Patenbrigade: Wolff - EVP 16,10 M
16 Mark 10 kostete jede Langspielplatte (von Amiga - das war die U-Musik, die Platten
von "Eterna" mit Märchenhörspielen, Weihnachstliedern, Klassik-Konzerten waren meiner
Erinnerung nach billiger).

[align=center][/align]
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Beitragvon caniko » 24.06.2011, 20:12

Grüezi mitenand


Film 1972
http://www.youtube.com/watch?v=rst492BlXhA

http://www.youtube.com/watch?v=Pi9tsnRgKnw&feature

Realität 40 Jahre später und noch später…
http://www.youtube.com/watch?v=qr2c7Pm-nWs&feature

Sonderbar – die Regierungen scheinen nix zu verstehen und verstanden zu haben?
Oder aber – die „Industrie“ diktiert den Volksvertretern was „Sache“ ist?
Und wir?
Verstehen wir – oder resignieren WIR?


Pfiati
caniko


PS
Vielleicht haben wir eine Diktatur und keine/r bemerkt es?
Heil wem oder was auch immer? *grrr*
caniko
 

Beitragvon miljas » 25.06.2011, 11:55

Hallo caniko-(Schätzchen?, türkisch?) ( :-)),

(ich weiß (fast) nichts - das Internet weiß von allem noch viel mehr, daß wir (fast) nichts wissen :-)).

Danke für den Hinweis auf den Film.
So war das also damals - nicht alles, was es im (Wilden) Westen gab, war schlecht.
Soweit ich weiß, kamen die Grünen aus den USA.
Läßt sich wohl nicht vermeiden, daß einige immer wieder einmal vom amerikanischen
Traum träumen - es gibt ja doch eine ganze Menge Raum in dem Land.

Ich schaue mir den Film noch vollständig an.

Dikdatur und Demokratie...

Wenn ich jemanden sage: "Decke den Frühstückstisch!".
Ist das Dikdatur oder Demokratie?
Vielleicht sollte man sagen: "Könntest Du bitte den Frühstückstisch decken?"
Oder sogar: "Laß uns den Frühstückstisch decken!" oder "Kümmere Du Dich bitte
um das Decken des Frühstückstischs, ich räume dann nach dem Essen wieder ab."
Oder sogar:"Wer deckt den Frühstückstisch und räumt danach wieder ab?"
(Und wenn sie dann doch auch noch gefrühstückt haben, sind sie vielleicht auch
noch nicht gestorben... :-))

Natürlich gibt es Dinge, die weit über den Frühstückstellerrand hinaus gehen.
Herr Rether schafft es immer wieder, den ungesagt vorhandenen Zynismus zu benennen.
Und zynisch ist es auf jeden Fall, wenn man sagt, es sei Demokratie und in Wahrheit ist
es Dikdatur. Ulbricht soll damals gesagt haben, daß "es demokratisch aussehen soll, Hauptsache
wir haben alles in der Hand". Vielleicht wäre er auch ein "guter" Konzernchef oder Politiker (im
demokratischen System) geworden?

Prager Frühling (4/10) (Video, 10 min)
Das Lied aus dem Film, das zur Hymne des Prager Frühlings wurde, hier noch einmal in einem
gesonderten Video:
Marta Kubišová - Modlitba pro Martu (Gebet für Marta, 1968)

Die Milliarden Menschen sind besorgnisserregend.
Gibt es irgendwo einen Masterplan? (Was macht eigentlich Master G.?)
Wieviel qm braucht jeder? In gewissem Rahmen ist natürlich die "Nutzfläche" vergrößerbar
(Etagen einziehen). Man kann sicher sagen - es sind in der Vergangenheit nicht nur
Probleme entstanden, sondern manchmal auch Problemlösungen.

Pfiati-Tschüss und viele Grüße - miljas :t252: :t252:
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Beitragvon miljas » 25.06.2011, 18:31

Hallo caniko, Hallo,

hier noch einige Worte aus Allensbach:
Interview mit Frau Köcher (Video, ZDF, 5:22 min)

Studie zeigt:
Das Internet krempelt die Politik um
Allensbach zeigt, wer die Aktivisten sind
(Text, ZDF)

Gruß - miljas :t252: :t252:
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Beitragvon caniko » 25.06.2011, 20:02

Grüezi mitenand

Welche „Moral“ hat der Film?
Darf ich Menschen töten um die Natur zu retten?
Gibt es ein Recht auf Selbstverteidigung?

Pfiati
caniko
caniko
 

Beitragvon miljas » 26.06.2011, 09:26

Hallo caniko,

ich habe den Film noch nicht gesehen.
Die Frage...

Darf ich Menschen töten um die Natur zu retten?
Gibt es ein Recht auf Selbstverteidigung?


Zunächst muß man fragen, was ist Natur?
Um es gleich auf den Punkt zu bringen:
Wenn Erde inklusive Mensch weg sind, ist dann die Natur weg?
(oder anders gefragt: sind Sonne und Milchstraße künstlich/unnatürlich?)

Gut, definieren wir "Natur" im engeren Sinne als das, was jetzt hier
irdisch/unterirdisch/oberirdisch existiert, inklusive Sonneneinstrahlung und Mondeinflüssen.

Dieses etwas spezielle Lebewesen Homo sapiens recens ist in eine spezielle Wechselwirkung
mit der Natur geraten. Es handelt sich dabei um Stoff-/Energie- und Informationsaustausch, der
die für Lebewesen normalen Dimensionen vielfach und in großer Vielfalt überschreitet.
(es gibt auch andere Lebewesen, die punktuelle Verwüstungen anrichten können - zum Beispiel
Heuschreckenschwärme, Schafe, Wildschweine :-)).

Darf man Menschen töten, um die Natur zu retten?

Prinzipiell hat sich im Laufe der Geschichte der allgemeine moralische Grundsatz herausgebildet,
daß kein Mensch einen anderen töten darf. Ich denke, dieser Grundsatz ist vernünftig.
Das (menschliche) Leben wäre zu unsicher. Wann würde wer wen warum umbringen? Vielleicht
auch einfach vorbeugend ???

Die Natur retten?
Der Mensch ist natürlich die Bedrohung und der Exekutor gleichzeitig.
Allerdings, was ist die Hauptsache des Ganzen?

Es sind die Ideen, die hinter den Menschen stehen und sich in ihnen
und mit ihnen verwirklichen. Und die Frage ist, was mehrheitsfähig ist und bleibt
oder wird. Wie will/soll man die Ideen aus der Welt bzw. in die Welt bekommen?
Durch Tötung (von Menschen)? Wenn das tatsächlich funktionieren sollte,
dann müßte man wahrscheinlich alle Menschen bis auf den allerletzten töten.
Aber dann werden die Ideen sicher auch nicht völlig weg sein aus der Welt ... - was
wissen wir denn, was Bakterium XY morgen denken (und machen) wird?

Ich denke, es geht bei allem um eine "Verhältnismäßigkeit".
Das ist ein interessantes Wort, das viel mehr aussagt, als es auf den ersten Blick scheint.
Man müßte und könnte sich natürlich das gesamte Spektrum der Wechselwirkungen
Mensch/Natur anschauen.
Zum Beispiel:
Wenn Wilderer (seltene) Tiere jagen und zum Aussterben bringen (und es ja auch schon
bewerkstelligt haben), kann man die Tiere unter Schutz stellen und die Wilderer quasi
polizeimäßig verfolgen. Kommt es zu einer Auseinandersetzung, kann möglicherweise
auch ein Wilderer zu Tode kommen.
Es sind Gesetze erlassen worden zum Schutz der Natur in vielen Teilbereichen
(Wasser, Luft, Bergbau, Atomkraft). Die Einhaltung von Gesetzen muß kontrolliert
und durchgesetzt werden. Und auch das möglichst ohne Tote.

Aber am Ende steht das Grundsätzliche der menschlichen Wechselwirkung (Verhältnismäßigkeit!).
Welche Idee setzt sich durch - die der rücksichtslosen Einwirkung, oder die der bedachten
(heute oft leicht nebulös vielleicht als "nachhaltig" bezeichnet)?

Die Dimensionen spielen ja, wie gesagt, eine große Rolle und eine viel größere als
zu früheren Zeiten.
Wann gab es die erste menschlich verursachte Umweltkatastrophe?
Vor 30 Jahren hörte ich, daß es in Europa die Abholzung von Wäldern gewesen sein soll.
Konkret gemeint war das sächsische Erzgebirge. Dort wurde der Laubwald komplett abgeholzt,
um die Erze zu verhütten. Abholzung von Wäldern - das gab es sicher auch an anderen Stellen,
zum Beispiel für den Schiffbau (die Libanon-Zeder soll wohl auch stark in Mitleidenschaft
gezogen worden sein).

Aber, um zurückzukommen zur Moral.
Ideen kann man nicht töten, indem man Menschen tötet.
Weder die guten, noch die schlechten Ideen.
Das ist ja wie mit dem Drachen, dem immer wieder neue Köpfe nachwachsen.

Die Ideen, die sich durchsetzen, die mehrheitsfähig und das "Übliche" werden -
das ist das Wesentliche und moralisch Anzustrebende.


Viele Grüße - miljas :t252: :t252:
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@m.

Beitragvon Coco » 26.06.2011, 12:35

Hallo m.,
Deinen Gedanken zu folgen ist für mich zu schwierig.
Es freut mich, wenn Du in Caniko einen Adressaten gefunden hast, der Dich versteht.
Einen schönen und ruhigen Sonntag wünsche ich Dir,
Coco :t227:


PS: Harmi life:

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Coco
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