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[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=W5ih1IRIRxI[/youtube] Alexander Petrov - "The old Man and the Sea" (animierter Film in englischer Sprache, 19:55 min)
PS.: "Sunnyboy" Biermann im Bundestag - da bekommt man so richtig Lust auf Mauerfall- Feierlichkeiten.
Also, ich habe genug nach dieser Vorstellung!
Wenn unsere aktuellen Führungspersönlichkeiten meinen, daß dieser Mann nun eine zentrale Rolle in dieser Frage des ostdeutschen Vollkes spielen soll, dann bitte ohne mich. Ich mag diesen Typen nicht.
Wenn es jemanden gegeben hat, der frei in den Westen hätte abziehen können, dann war mit hoher Sicherheit er es als Ex-Hamburger. Da hätte er dieser saudummen Ausbürgerung durch die DDR-Politbüro-Dinosaurier ganz elegant zuvorkommen können. Jahre- oder sogar jahrzehntelang selbst kommunistische Ziele anzustreben und sich dann davon abzuwenden und massiv alle, die einmal so wie er damit zu tun hatten, nun zu beschimpfen und zu beleidigen - das ist einfach primitiv. Genauso wie damals die Politik des Kalten Krieges primitiv war.
Schönen Gruß an Herrn Lammert und alle, die diesen Auftritt sonst noch mit eingerührt haben. Volltreffer- voll daneben.
Hier noch eine Kostprobe zum (was weiß ich - vielleicht zum Abgewöhnen, oder gar nicht erst Angewöhnen ):
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=5i15CjMG0WE[/youtube] Wolf Biermann - "So soll es sein - so wird es sein" (1968, 6:04 min)
(Den Song hat er nicht im Bundestag zum Besten gegeben... )
(Eigentlich habe ich einen Song von ihm zur Begrüßung des Mauerbaus gesucht, den ich einmal auf YT fand. Vielleicht läuft er mir noch einmal über den Weg, dann reiche ich ihn nach.)
Das ist abschnittsweise gar nicht so übel: [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=R-pWYALmczc[/youtube] Wolf Biermann - "Bilanzballade im dreißigsten Jahr" (1973, 5:15 min)
Aber was nützt es, wenn es herausgesungen wurde und weggeflogen ist...
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=SkFCqVqHv7E[/youtube] Wolf Biermann vs. Kurt Beck (Radiogespräch, 2008, 7:38 min)
Göttliches Bild... So richtig endgültig möchte ich eigenlich nichts sagen. Denn ich bin gründlich und in Abhängigkeit von den vielfältigen Tatsachen auch tolerant. Man hätte ihn einfach zu Hause, in seinem Bett, lassen sollen.
PS.2: Lassen wir es. Es gibt Leute, die bekommen sogar in ihren Gedanken Krämpfe... weg davon...
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=xJb_IVQDoNY[/youtube] MARIANNE MENDT - "Was man zu zweit erlebt" (4:30 min)
Ist doch toll, wenn sie auf hochdeutsch singt. So ein wenig Pluhar-mäßig
Das ist schön (hatte ich schon einmal vor 5 Jahren): [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=WZKEzIbDSRg[/youtube] Marianne Mendt - "Ein Zufall" (2:46 min)
PS.3: Was hat der Herr Biermann gemotzt?: - Die Linke wäre nicht links und nicht rechts, sondern "reaktionär". Ja, dieser Begriff ist schon mindestens mehr als 150 Jahre alt. Vom Sinn her bedeutet es eine nach hinten gewandte Politikeinstellung, Rückschritt, negativ. Daß die SED im Laufe ihrer Geschichte, und insbesondere ihre Führung, immer reaktionärer wurde, ist zutreffend. Aber dies nun den jetzigen Linken vorzuwerfen, selbst wenn sie in unteren Positionen damals im DDR-System zu finden waren, ist nicht zutreffend. Politisch tätige Menschen, die links, liberal und demokratisch orientiert sind, werden auch in Zukunft gebraucht. Der Kapitalismus an sich ist nichts Schlechtes, er ist ein notwendiger (vermutlich: Übergangs-)Zustand. Die Frage ist jedoch, wie genau sich der Kapitalismus benehmen kann und darf. Je mehr er seine "kriminellen" Energien und Seiten ausbreiten kann und darf, umso notwendiger ist es, darauf zu reagieren, eine Reaktion zu zeigen. In dem Sinne könnte man diesen Begriff vielleicht sogar umwidmen. Dann wäre es zu begrüßen, wenn Menschen und Politiker "reaktionär" sind, welcher Partei sie auch angehören, bzw. welche Partei es auch immer ist.
Passend dazu ein Beitrag über einen ganz großen "Reaktionär":
Meine Sichtweise - alles, was an Negativem mit dem Ostblock zu tun hatte, auch der Stalinismus, auch der Bau der Mauer schließlich, hat selbstverständlich mit dem kapitalistischem System zu tun. Dieses System hat den ganzen Quatsch provoziert und groß werden lassen. Weder der 1. Weltkrieg, und auch nicht der 2. Weltkrieg, sind vom Ostblock begonnen worden. Das waren pure Machtinteressen hinter denen die Wirtschaftsbosse standen. Abgesehen von den politischen Zielen, denke man nur einmal an die lukrativen Rüstungsgeschäfte, die mit diesen Kriegen verbunden waren. Wird ja heute wieder einmal diskutiert...