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Das gibs nich....

Beitragvon miljas » 16.04.2019, 19:19

Guten,

2014, im Dezember, hat man Biermann zwei, jeweils 3 Zentner
schwere, Tresore gestohlen.

Also... DREI Zentner! Und zwei Stück!

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 10003.html

In den Dingern waren keine Millionen drin,
aber persönliche Erinnerungsdokumente.

Die Tresore haben sie mitgenommen. Biermann selbst
war nicht zu Hause.

Warum bricht man bei Biermann ein?
Entweder, man kennt ihn, und vielleicht sogar
die Tresore, und will ihm gezielt schaden.
Oder man kennt ihn nicht; das Haus sieht
wohlhabend aus und man hofft auf große
Beute.

Einen Monat später fischte man den einen der
beiden Tresore aus einem Hamburger Kanal.
Er war geleert worden.

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 14408.html

Ob der Diebstahl aufgeklärt werden konnte - darüber
konnte ich im Internet bisher nichts finden.
Vermutlich wurde es nicht aufgeklärt.

------------

Relativ kurz nach dem Betritt der ehemaligen
gab es auch Knatsch um die ehemalige Wohnung
des ehemaligen Bürgers der ehemaligen.
Also, Chausseestr. 131, Ost-Berlin.

https://www.zeit.de/1993/43/das-alte-nest-im-kopf

Was dort heutzutage abgeht.... ???

http://dandydiary.de/chausseestrasse-131/

Aha: Wohnst du noch, oder wurdest Du schon kapitalisiert?

https://www.qiez.de/bar-dandy-diary-cha ... rasse-131/

Das gesamte Haus ist leer! :-( (Es gibt ja Unmengen von Wohnungen in Berlin...)
Selbst alle Furze vom Biermann sind
nun entwichen... :-)

Nachtrag:
Bereits im März 2014 gab es einen Einbruch bei Biermann.
Damals überraschte die Ehefrau die Täter.
Ein großer Polizeieinsatz mit Hubschrauber und Suchhunden
konnte die Täter nicht ausfindig machen.

Naja... wenn man bereits einmal einen Einbruch hatte,
muß man etwas tun, um sich besser zu schützen.
Ob in dieser Frage etwas unternommen worden war?
Sicher, bei zwei Tresoren mit jeweils 3 Zentnern vermutet man
ein relativ starkes Beharrungsvermögen derselben. Besser
wäre es gewesen, sie auch einzumauern, oder mindestens einen transportablen
als "Lockvogel". Und dann noch eine
Alarmanlage direkt zur Polizei installiert. Schön unauffällig und
höchstzuverlässig. Kann man heute doch sicher alles doppelt und mehrfach ausführen.
Über Festnetz und Mobilfunk. Dann hätte man nicht nur
sein Eigentum geschützt, sondern auch dafür gesorgt, daß
diese Leute mit hoher Wahrscheinlichkeit dingfest gemacht
worden wären beim zweiten Versuch.

Ich weiß nicht, aber wahrscheinlich habe ich als Kind und
Jugendlicher viel Gutes gelernt, obwohl ich mich oft darüber
wunderte und es mir doch reichlich seltsam vorkam.
Einer dieser Sprüche geht:
DBDDHKP(UKM).
Wer ihn auch kennt, braucht nicht weiter lesen.
Ansonsten ausführlich:
Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen (und keine Medizin). :-)



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von Anzeige » 16.04.2019, 19:19

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Dummgefährliche Intelligenz

Beitragvon miljas » 17.04.2019, 09:22

Guten,

gestern erhielt ich eine SMS.
Inhalt: Western Union bedankt sich für meine Überweisung.
Hä.... ???
Ich habe nichts überwiesen. Ich klicke auch grundsätzlich
nichts an, was Null Plausibilität hat, was mir unbekannt ist,
was ich nicht angefordert habe.
Nachprüfung meines Kontos ergab, daß alles in Ordnung ist.

Auch gestern hatte ich einen blöden Traum. Wahrscheinlich
ergab er sich nach dem Lesen eines Beitrages am Vortag.
In Berlin ist vor 2 Monaten eine Jugendliche verschwunden.
Man vermutet ein Tötungsverbrechen und hat nach dem
Mädchen Wälder und Seen in der Umgebung der Stadt abgesucht.
In meinem schlechten Traum ging es so, daß eine Drohne
den Menschenkörper verbringt und irgendwo
im Meer versinken läßt. Die Drohne, per GPS gesteuert, im
Tieflug nachts, ohne von jeglicher Luftraumüberwachung erfaßt
zu werden.

Und nun sehe ich heute diese Doku:

https://www.daserste.de/information/rep ... e-106.html

Ja, warum sollte sich die Welt ändern?:
Neues Spiel, neues Unglück!

Vielleicht gibt es nur eine Chance, daß die KI (Künstliche Intelligenz) den Menschen
entmachtet und solchen Spielen ein Riegel vorgeschoben wird.

--------------------------

Bei den Morgenberichten wurde gesagt, daß es
am Montagabend einen Anruf bei der Pariser Feuerwehr gab.
Ein Brand konnte aber vor Ort nicht festgestellt werden.
Erst 20 min später war ein Brand sichtbar und nicht mehr
zu übersehen.

Wonach "stinkt" das?
Ich würde sagen, es war ein anonymer Anruf vom Verursacher
oder von jemandem, der den Brand entdeckte, aber auf keinen Fall
in den Verdacht des Verursachers kommen wollte.
(Nein, es kann auch sein, daß es weder ein anonymer Anrufer,
noch der Verursacher war - es gibt keine näheren Angaben
der Feuerwehr zu den Gesprächsinhalten bisher.)

https://de.wikipedia.org/wiki/Brand_von ... Paris_2019

Bei Wikipedia wird gesagt, daß kein Bauarbeiter mehr auf dem
Gelände war. In der Kirche war eine Messe - keine Touristen.

Tragisch. Erst nach 23 Minuten wurde der Brandherd lokalisiert !!!
Wenn sich supertrockenes Holz entzündet hat
und lichterloh in Flammen steht, entsprechen 23 min
... ? ... 23x23 qm, oder bereits 46x46 qm, jedenfalls unlöschbar
weiterfressend viel.

Am Ende schwätzte der Innenminister etwas von 15 min, die
zum Einsturz der Kathedrale geführt hätten, wäre der Brand
nicht gelöscht worden. Woher er das hat - soweit ich auf den
Fotos sehen konnte, ist der gesamte Dachstuhl abgebrannt.
Ja, im Innenraum liegt viel verkohltes Holz. Das wurde wahrscheinlich
gelöscht und ist dann hinuntergestürzt.

Nachtrag:
Auch eine interessante Frage - Versicherung?

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... -1.4412032

Angeblich keine Versicherung, weil der fr. Staat der Eigentümer ist.

Zu möglichen Ursachen informiert Die Zeit:
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... ngen-paris

Flüssiges Blei, Bohren, Schweißen.... ?

Was soll das ?

Wenn mit brandgefährlichen Technologien
in höchst brandgefährdeten Bereichen gearbeitet wird,
muß der Brandschutz entsprechend hochgefahren
werden. Da muß neben den Arbeitsstellen mindestens eine entsprechend
qualifizierte Fachkraft mit einsatzbereiten Feuerlöschern
und sonstigen notwendigen Hilfsmitteln stehen. So meine
laienhafte Vorstellung. Bei Bauarbeiten an Gleisen steht doch auch jemand, um
bei sich nähernden Zügen zu warnen...

Bild

Wer weiß, was zu Tage kommen wird.
An einer Stelle wurde gesagt, daß in dem Kirchendach
wegen des Brandschutzes keine Elektrokabel fest installliert
waren. Soweit, so gut. Bei Bauarbeiten wurden vielleicht
Kabel lose gelegt. Zum Beispiel für Beleuchtung. Oder
für Elektrowerkzeuge. ... Da gab es vielleicht Steckverbindungen,
Schalter, etc. Wurde nach Arbeitsende eine möglicherweise
vorhandene temporäre Elektroanlage nicht ausgeschaltet?

Man könnte fragen, was ich mich an dieser Stelle aufrege?
Es ist passiert, man muß und will wieder alles in Ordnung
bringen. Ja, aber solche Baustellen wird es immer wieder
geben. Bereits jetzt wird der Eindruck erweckt, daß viel
getan wurde - 3x täglich Brandschutzbegehung im Dachgeschoß!
Da muß man wohl lakonisch feststellen, daß im entscheidenden
Moment keine Begehung stattfand. Und was haben die Begehungen ingesamt
erbracht? Welche Korrekturen, Hinweise, Auflagen, Feststellungen?
Wurde Protokoll geführt?

Wenn man sich vorstellt, daß 12x oder 24x am Tag kontrolliert
worden wäre - zumindest während der Bauarbeiten - es wäre
etwas teurer geworden an Personalkosten, aber die zig 100 Millionen und den
gesamten nun erforderlichen Aufwand hätte man vermeiden
können.

Naja, man wird schon einen Schuldigen finden. Oder auch nicht.
Aber wie auch immer - Schuld sind wir alle.
Zu viel Nachsicht. Zu viel Toleranz für Schlamperei
und Mist.

Gilbert Becaud & Julie Zenatti - Et Maintenant

5 bis 6 Jahre geschlossen.
Bauzeit mehr als 5 Jahre, wahrscheinlich Jahrzehnte.
800 Mio bereits in Aussicht.

Wahnsinn!

Aber jetzt muß man erst einmal untersuchen, was mit der Bausubstanz,
mit dem Mauerwerk, genau geschehen ist. Die hohen thermischen
Belastungen, Blei, Wasser... Es wäre nicht verwunderlich, wenn
noch etwas einstürzen würde.

Wir sind toll - 800 Jahre überdauert, und wir schaffen's im neuen
Jahrtausend. Ein paar Tausend gespart, im neuen Jahrtausend.
Denn wir haben Millionen... :-(
---------

INTERVIEW
Brandschutz in Kirchen  
Dombaumeisterin: "Ich kann das Feuer von Notre-Dame kaum begreifen"

Von Lars Wienand
16.04.2019, 10:24 Uhr

Die Bilder von der brennenden Kathedrale in Paris haben die
Dombaumeisterin Regine Hartkopf entsetzt – und verwundert:
"Holz entzündet sich nicht so schnell."

Die Architektin Regine Hartkopf ist Dombaumeisterin in Merseburg und Naumburg
sowie Schriftführerin der Europäischen Vereinigung der Dombaumeister,
Münsterbaumeister und Hüttenmeister.
"Alle in unserem Verein leiden mit", sagt sie t-online.de.
Im Interview spricht sie über Brandschutz, die Tragweite des Feuers
von Notre-Dame und über Wiederaufbau. 

t-online.de: Frau Hartkopf, was haben Sie bei den Bildern gedacht? 

Eine Katastrophe. Man weiß gar nicht, was man dazu sagen soll,
außer, dass einen das blanke Entsetzen erfasst. Man sieht, wie fragil
plötzlich Dinge werden, die so selbstverständlich erscheinen.
ÄIch bin erschüttert. 

Kann das denn an jeder Kirche passieren? Der Kölner Dom zum Beispiel hat
einen Dachstuhl aus Eisen aus dem 19. Jahrhundert?


Wenn es richtig brennt, dann verformt sich auch ein Eisendachstuhl und kann
einstürzen, aber dort brennt es natürlich schwerer. Ein alter Dachstuhl in einer
Kirche mit jahrhundertealtem Holz brennt jedoch auch nicht so schnell.
Das Holz ist natürlich sehr trocken, aber mit der Zeit entwickelt es auch einen Schutz.
Holz ist nicht leicht entzündlich, es braucht eine gewisse Zeit. Viele Dämmstoffe
brennen da sehr viel schneller. Aber wenn Holz brennt, ist kaum etwas zu machen.

Wie meinen Sie das?

Ich will damit keinesfalls sagen, dass es Brandstiftung gewesen sein könnte.
Man muss aber davon ausgehen, dass es eine andere Zündquelle gegeben hat.
Einfach so entsteht im Holzdachstuhl nicht so ein Brand. Ich kann es aber auch
deshalb kaum begreifen, weil ich daran denke, was dieses Gebäude alles überstanden hat. 

Ich musste direkt daran denken, wie es meinen Domen geht.
Es war erschütternd zu sehen, dass die Feuerwehr zunächst so wenig ausrichten konnte.
Wir Menschen sind Ameisen im Verhältnis zu solchen Bauten.
Im Falle eines Brandes kommen wir an unsere Grenzen.
Es gibt natürlich Begehungen und Übungen, die Feuerwehr ist
nicht unvorbereitet. Die wissen, wo die Wege sind.

Notre-Dame gilt als einzige Schatztruhe. Was ist der größte Verlust?

Jeder hat seine eigene Verbindung mit dem Gebäude.
Der Punkt ist wohl, dass die Kathedrale ein Symbol über die Zeiten hinweg war.
Nach den Anschlägen in Paris war es ein Zufluchtsort, die Monumentalität
und die Größe haben eine derartige mentale Ruhe verbreitet.
Es ist die Verletzlichkeit, die hier deutlich wird.

Auch wenn man die Kirche wieder aufbauen wird?

An der Grundstruktur ist sehr viel erhalten, das ist keine Frage.
Und bei einem solchen Bau ist sicher auch jedes Detail hervorragend dokumentiert,
alles wird genau so wieder aufgebaut werden können. Aber es ist etwas anderes,
ob man unter einem jahrhundertealten Dachstuhl steht oder einem rekonstruierten.
Es ist die Frage, wie viel Originalität zu retten ist. 

Über die Ursache wird spekuliert. Es soll womöglich etwas mit Bauarbeiten zu tun
gehabt haben.


Ich kann dazu natürlich nichts sagen, aber in einer Kirche gibt es viele Möglichkeiten,
wie ein Brand entstehen kann. Staubauflagen und Hitze, Chemikalien, die zu
hochentzündlichen Prozessen führen können – auch wenn solche Stoffe bei Bauten
dieser Bedeutung mit ganz besonderer Vorsicht eingesetzt werden. Auch Elektroleitungen
und alte Kabel sind ein Problem. Technik bringt uns aber nicht nur Brandmeldeanlagen,
sie bringt auch neue Gefahren. Früher lagen nur Axt und Säge auf dem Gerüst.
Davon ging keine Feuergefahr aus.

Zurück zu den Bauarbeiten am Dachstuhl, die die Ursache gewesen sein könnten.
Bekommt man ein ungutes Gefühl, wenn am Dach gearbeitet wird?


Kein ungutes Gefühl. Es ist eine schöne Sache, mit Holz zu arbeiten, und es gelten
auch besondere Vorschriftsmaßnahmen. Da sind nur hochspezialisierte Fachfirmen
am Werk mit einem Gerät, das immer wieder überprüft wird. 

Und Brandschutz wird ernst genug genommen?

Ja, auf jeden Fall. Aber es ist schwierig umzusetzen in Gebäuden, die zum Teil vor
Jahrhunderten gebaut wurden und unter ganz anderen Umständen, die mit heutigen
Brandschutzvorkehrungen wenig zu tun haben. Elektroinstallationen in Kirchengebäuden
sind auch gerne mal 56, 60 oder noch mehr Jahre alt. Man geht auch nicht alle 20 Jahre
hin und erneuert die komplette Elektrik, das ist nicht zu schaffen. Finanzen für Unterhalt
fließen auch spärlicher als für neue Projekte. Man muss genau hinschauen, ob für unsere
Kirchengebäude genug getan wird. 

Das führt der Brand von Notre Dame auch vor Augen?

Für mich war jetzt schon die Frage, wie es meinen Domen geht, ob ich auch an alles denke.
Wo sind Zündquellen, wo muss man genauer hinsehen? Das wird bei uns im Verein jetzt jeder
denken, wir Dombaumeister kennen uns ja und haben die gleichen Probleme.

---------------------

Vielleicht erfährt man in 100 Jahren was passiert ist.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/no ... -1.4413582

Vielleicht auch früher.
Erst einmal wie vermutet: Niemand weiß von nix.

Um 17.50 Uhr verließ der letzte Gerüstbauer den Arbeitsbereich.
Die Elektroanlage sei abgeschaltet worden. Nur 12 Mitarbeiter
einer Firma, also der Gerüstbaufirma, waren an diesem Tag
auf dem Dach.

Man kann sich allgemein fragen, ob einer der Arbeiter,
wenn er etwas Unsicheres bemerkte, oder vielleicht
auch im Nachhinein eine solche Beobachtung als
relevant für die Ursachenforschung erkannte, dieses
nun mitteilen würde.

Gerüstbau - da könnte man prüfen, ob alle noch ihre Akkuschrauber
vorweisen können. Soweit ich weiß, können defekte Li-Akkus
erhebliche Hitze entwickeln. Als die Fa. S. ein gefährliches neues
Smartphone rausbrachte, mußte sogar ein Flugzeug notlanden.
Weiterhin werden bei solchen Bauarbeiten Hub- und Hebevorrichtungen
installiert. Wenn es unerwünschte Reibungen von Stahl- oder Hanfseilen
gab...

Es gibt 40 Ermittler. Die werden schon ihre Erfahrungen haben...

Bild

Auch von Schweißarbeiten ist die Rede...
Hoffentlich ist so etwas nur ein Quatsch-Gerücht!
Und von "glimmenden Funken im Holzstaub"...


Irgendjemand wird Genaueres wissen, was passiert sein könnte.
Die Arbeiter, bis hin zu jenem, der angeblich 17.50 Uhr als
letzter die Baustelle verlassen hat, werden genau wissen,
was sie alles an diesem Arbeitstag, und vor allem in den
letzten Stunden vor dem Brand, dort oben getan haben.

Gibt es Raucher unter den Kollegen?

Und die zwei Feueralarme wurden bisher auch noch
nicht näher beschrieben.

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Millionen Melonen

Beitragvon miljas » 18.04.2019, 11:11

Guten,



Gott muß innovativ restauriert werden.
Auch seine Nebenhauptwohnsitze,
(Drüsen und Nebenhöhlen, wichtiger als
Flugzeugdüsen und Nebenbuhler).


Song-Gong-Text:

Emotional

[Intro]
(Ooh yeah yeah yeah)
Here comes the soul
Gimme that soul
(Ooh he's emotional
He's an emotional man)
Sacrify the day
Want you to come and do me
And bless the night
(Ooh he's emotional
He's an emotional man)
He's got tears in his eyes
Watch him break down and cry
Watch me cry
Hear me babe

[Verse 1]
Was soll ich Dir noch sagen
Es ist doch alles schon gesagt
Ohne uns sind wir die Hälfte wert
Wir geh'n vorbei und seh'n es nicht
(He's a desperate man in a world so cold)
Und du weißt, ich habe ein Herz wie ein Löwe
(He's just longing for a woman to hold)
Und das Herz geht so lange zum Messer bis es sticht

[Chorus]
Do me
(Ooh he's emotional)
(He's an emotional man)
So emotional
I had my woman right here
I had her in the palm of my hand
Want you to come and do me
(Ooh he's emotional)
So emotional
(He's an emotional man)
(He's got tears in his eyes)
Watch him break down and cry
Watch me cry
Still hear me babe

[Verse 2]
Ich weiß, dass die Frau die mich erträgt noch nicht geboren ist
Aber ich bitte dich, komm' zur Welt
(He's a desperate man in a world so cold)
Und du weißt, ich habe ein Herz wie ein Löwe
(He's just longing for a woman to hold)
Und wenn Du willst, dann geh' ich down on my knees and pray to
The spirits above, do me

(Ooh he's emotional)
So emotional
(He's an emotional man)
I had my woman right here
I had her in the palm of my hand
Want you to come and do me
(Ooh he's emotional)
So emotional
(He's an emotional man)
(He's got tears in his eyes)
Watch him break down and cry
Cry -
Watch me break down and cry
Tears in my eyes I've got to cry cry
Tears in my eyes I've got to cry cry
Watch me break down and cry
And pray to the spirits above and do me

[Chorus]
Do me
(Ooh he's emotional)
(He's an emotional man)
So emotional
I had my woman right here
I had her in the palm of my hand
Want you to come and do me
(Ooh he's emotional)
So emotional
(He's an emotional man)
(He's got tears in his eyes)
Watch him break down and cry
Watch me cry

[Bridge]
(Cry)
(Cry) - Hear me babe, was soll ich dir noch sagen
(Cry) - Es ist doch alles schon gesagt, du siehst ja wo ich bin
(Cry) - Can't you see I'm down on my knees
(Cry) - But I'll tell you something wenn nicht, dann nicht


[Chorus]
(Ooh he's emotional)
(He's an emotional man)
So emotional
I had my woman right here
I had her in the palm of my hand
Want you to come and do me
(Ooh he's emotional)
So emotional
(He's an emotional man)
(He's got tears in his eyes)
Watch him break down and cry
Watch me cry

Das muß man sich vorstellen:
Der Präsident eines Landes will per TV eine bedeutsame
gesellschaftspolitische Rede halten.
Das fällt aus, weil ein wichtiges Bauwerk des Landes
und seiner Hauptstadt auf unbekannte Art in einen
lichterlohen Brand geraten ist. Kein Sprengstoffanschlag,
keine Explosionen - es handelt sich um ein von Soldaten
bewachtes Gebäude.
Infolge des Brandes haben der Präsident und seine
Regierung tagelang damit zu tun, sich mit den Folgen
des Katastrophe und der Wiederherstellung des Gebäudes
im laufenden Jahrhundert zu beschäftigen.

Daß ein Brand unter den gegebenen Umständen
(modernes, führendes westliches Industrieland)
in einem derartigen nationalwichtigem Gebäude
und mit solchen annähernd Totalschaden-Folgen
entstehen kann, ist niemandem vermittelbar.

(Sicher, daß in einem anderen Land mit vergleichbarem
Niveau jahrelang - fast 10 Jahre lang - ein Flughafen
nicht fertiggestellt wird, ist genauso unverständlich.)

Was ist der Grundfehler?
Der Grundfehler ist mangelnde Verantwortung
und mangelnde Einforderung dieser Verantwortung,
d.h. wirksame Kontrolle.
(Siehe Autoindustrie, Armee, Bahn, Banken ...)

Falco - Brillantin Brutal (Text)

(Mit einem solchen, fast "macronschen", Charme hätte
Falco spielend 1 Mrd. an Spenden einsammeln können.)

Nachtrag:
Die Nachrichtenagentur AP spricht von einem
Kurzschluß (Tagesschau). Das ist aber von französischer Seite
nicht bestätigt. Außerdem las ich in einem Beitrag davon,
daß zum Arbeitsschluß ganz gewiß die Elektroanlage abgeschaltet
worden sei. Man hätte auch ein Dokument dazu im Büro der Cathedrale abgegeben.
So die Aussage der am Montag am Dach tätigen Firma.

Wer weiß... vielleicht ist der Wunsch der Vater der Aussage.
Eines ist doch allgemein Tatsache: Elektrokabel und alle Teile
elektrischer Ausrüstungen bei Baufirmen
sind starken mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt.
Druck und Zug, auch Feuchtigkeit, Schmutz. Oder wenn ein Nagel
herunterfällt und eingetreten wird. Die Gestaltung dieser Ausrüstung
ist deshalb auch robuster (andere Schutzklasse). Dennoch
müßte man in einer solchen Umgebung alles mindestens
einmal täglich prüfen - auch Messen! Mindestens einmal!
Besser dreimal. Früh, mittags, abends - so, wie es auch
täglich 3x einen Brandschutzrundgang gab.
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Kurzbelehrung

Beitragvon miljas » 19.04.2019, 10:39

Guten,

auch eine interessante Sache:
Wie gut sind Zeitungsbeiträge im Internet
erreichbar?

Ich habe es nicht allgemein untersucht.
Bei manchem Artikel kann man 3 Sätze lesen
und dann kommt es ausgegraut mit dem Hinweis
auf ein digitales Abo.

Mit Anzeigenwerbung verdienen die Printmedien
normalerweise ihr Hauptgeld.

Lesbar - man freut sich:
https://www.sueddeutsche.de/kultur/notr ... -1.4413505

Ein Brand hat ein Feuerwerk von Beiträgen
in der Presse erpreßt.

Eine Information belustigt mich allerdings.
Angenommen, der Brand hätte vor 200 Jahren
die Cathedrale ergriffen und Goethe hätte unter
den Zuschauern gestanden. Dann hätte er
vielleicht applaudiert und gerufen: "Hoffentlich
geschieht es und alles brennt ab - dann würde
ich vor Hugos "Der Glöckner von Notre Dame"
verschont bleiben!" :-)
(Und vielleicht hätte er bei sich gedacht: "Und außerdem wird
hier demnächst der Eiffelturm gebaut werden. Mit
dem Louvre zusammen - das ist genug für die
Touristen! Wozu noch eine Cathedrale auf einer
Insel, mitten in der Seine, hochwassergefährdet?
Früher oder später wird hier ohnehin viel den
Bach runter gehen - das habe ich in meinem 'Zauberlehrling'
beschrieben.") :-)


Ein Artikel zu B.manns 2014er Bundestagsein-/auskehr
ist auch gut leserlich:

https://www.sueddeutsche.de/politik/wol ... -1.2209506

Journalisten, die gute Brühwürfel für
Kraftsuppe zustande bringen, sind wichtig, richtig und gut.

Haha. - YouTube wurde verunübersichtlicht.
Aber ich kenne noch die Dinger von vor 10 Jahren
und kann sie wieder rausbuddeln:

Falco - Hoch wie nie (Stadthalle Wien, 1986)

Wenn man wieder symbolisch betrachtet:
Notre Dame - "Hoch wie nie", "Antwort aller Fragen", "Schön wie nie"
Statt Glockengeläut vorübergehend die wunderbaren
Bläsersolos. :-)

Übrigens, der Direktor von Notre D. möchte eine provisorische
Holzkirche haben. Mein Vorschlag: Einen Wanderzirkus
mit schönem Zelt und angepaßtem Programm engagieren!
Das gäbe doch eine Win-win-Lösung. :-)

PS.:
Naja, das Gasthaus gibt es schon seit 18Hundert...:
https://www.prinzregent.de/specials/der-biermann/

Im obigen Artikel wird es gesagt - zutreffend: Er hat
alle Preise bekommen. Von mir gibt es nun noch
einen Linderungspreis.

Falco - The Sound of Music
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Sich etwas einfallen lassen

Beitragvon miljas » 20.04.2019, 09:12

Guten,

der Brand ist vorbei, aber die Feuerwehr
mußte natürlich schnell handeln. Wenn man
das Gerettete schützen und erhalten möchte,
muß man weiter schnell handeln. Ein provisorisches
Dach muß her. Groß genug, daß dann auch Raum zum
Reparieren und Bauen bleibt. Ich weiß nicht, wie die
räumlichen Bedingungen auf der Insel sind. Die Errichtung
eines Kranes, der mit seinen Ausleger die gesamte Baustelle
bedienen kann, wäre gut. Die Fachleute werden sicher
schnell Entscheidungen treffen, die zukunftsfähig sind.

Auf ZDF hat man eine Doku von 2014 über den Bau
gotischer Kathedralen wieder verfügbar gemacht:

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinf ... r-102.html

Darin wird auch erklärt, wozu diese Bögen außerhalb
des Kirchenschiffes gut sind.

---------------------

In (London)Derry hat es wieder einmal geknallt.
Eine junge Frau hat ihr Leben verloren.
Die Auseinandersetzungen gingen von einer
Splittergruppe aus, die sich New IRA nennt.
Angeblich sei sie klein und bedeutungslos.
(Ich denke, früher oder später muß Nordirland
zur Republik Irland kommen. Es ist EINE Insel
und die Engländer werden dort immer als Kolonialmacht
betrachtet werden. Der Brexit führt so oder so in
dieser Gegend wahrscheinlich zu neuen
Auseinandersetzungen. Auf der einen Seite EU, auf
der anderen Brexit - das gibt der Spaltung neue
Nahrung.)

1970 gewann eine Sängerin für die Republik
Irland beim ESC. Diese Sängerin Dana ist
in Derry aufgewachsen.

Dana - All Kinds of Everything Remind Me of You

Ich gelangte zu diesem Schlager auf der
Suche nach einem Joe Berger. Er hat ein
Gedicht geschrieben, das vom Sänger Falco
1994 vorgetragen wurde:

Falco liest: Die Mondbewohner von Joe Berger

-----------------------------

Wen haben wir hier?
Mr. Nigel...

https://www.youtube.com/watch?v=gFcEXnyaVew

Er will sich nochmals ins EU-Parlament wählen lassen.
Seine Krawatte ist äußerst dekorativ.
Da würde ich am liebsten Frau sein und
den Typen irgendwie zur Weiberfastnacht locken wollen. :-)

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Geht doch...

Beitragvon miljas » 21.04.2019, 02:11

Guten,

meine (oder deine?) Frau sieht jetzt viel jünger aus.

Bild

Und wodurch?
Ganz einfach - Einstein hat wichtige Forschungsergebnisse
nicht veröffentlicht. Man kann die Zeit zurückdrehen!
Mit Hut, Kleid, Licht und Lippenstift. :-)

------------------------------

Zum Parisbrand gibt es schon jede Menge Quark im Netz.
Aber es wäre gut, wenn es bald eine verbindliche Ursachenfeststellung
gäbe. Brandstiftungen gibt es auch immer wieder.
Wenn die Kathedrale von Soldaten bewacht wurde, ist damit noch nicht
gesagt, wie genau und wie umfassend dieses war. Der Hauptzweck der
Bewachung war sicher der Schutz der Besucher vor Terroranschlägen.
Also Posten beim Haupteingang.
Aber könnte es sein, daß jemand unbemerkt über das Gerüst
in die Kathedrale eingedrungen ist? Nach 17.50 Uhr, als der letzte
Bauarbeiter den Ort verließ. Wenn man sich passende
Arbeitsklamotten besorgte... und da wäre es auch nicht weiter
aufgefallen, wenn man noch etwas transportiert hätte - "Werkzeug",
d.h. Brandbeschleuniger.
Mich wundert es, daß über die zwei Alarme bei der Feuerwehr
bisher kein weiteres Wort verloren wurde. Es kann natürlich
ermittlungstaktische Gründe geben oder es ist in dieser Frage alles geklärt...
Die Spurensuche wird schwierig sein. Aber vielleicht findet sich
doch noch etwas im Schutt. Den Wetterhahn von der Spitze des
zerstörten Spitzturmes hat man gefunden.

Motiv? ... Es gibt Pyromanen, die sich bereits freuen, wenn ein
Kinderwagen brennt. :-(

Die Ursachen müssen her, um eventuelle Täter zu ermitteln,
Fehler künftig zu verhindern und den Netzquark zu
beenden.

Und was die Gelbwestenproteste bezüglich der Superreichenspenden
angeht... ja, es ist schon auffallend. Man könnte es so lösen,
daß der Staat in gleicher Höhe der Spenden Geld für Obdachlose
bereitstellt. Schicksal...

Nachtrag 22.04.2019:
https://www.epochtimes.de/wissen/gesell ... 62683.html

Eine Gerüstbaufirma behauptet, nur mit Hämmern
22er Schlüsseln gearbeitet zu haben. Ich weiß nicht,
ob es zutreffend ist. Es kann so sein...
Aber soll es auf dieser Baustelle keinen Lastenaufzug
gegeben haben? Ich kann mir nicht vorstellen, daß man
bei einer solchen Gerüsthöhe alle weiteren erforderlichen
Teile (Stangen, Trittroste, Verbindungselemente) rein manuell
nach oben transportierte.

Eine Webcam, die an einem erhöhten Punkt installiert ist
(derartige Webcams zeigen Aufnahmen einer Stadt oder einer Gegend),
lieferte Aufnahmen, die um 17.05 Uhr eine menschliche
Silhouette in Bewegung auf dem Gerüst zeigen. Von dieser
Person ging ein Blitz aus. ?

https://www.epochtimes.de/politik/europ ... 61884.html

Die Aufnahmen wurden der Polizei übergeben.
Es könnte sein, daß jemand dort mit Blitz fotografiert
hat. Und wer? Ein entstandenes Foto müßte es dann
vermutlich auch geben.

Na, also - hier erfährt man wieder Neues:

https://www.watson.de/international/par ... -spur-nach

Es soll 3 Fahrstühle am Baugerüst gegeben haben!
Wobei der dritte am Spitzurm noch im Aufbau war.

Außerdem haben Sicherheitsbeamte von Notre Dame
einen Feueralarm über Bildschirm erhalten. Wegen
eines Softwarefehlers wurde aber nicht der (korrekte)
Ort des Brandes angezeigt. Dann seien die Beamten
mit einem Aufzug hochgefahren (mit welchem?)
und als sie den Brandherd entdeckten, war der Brand
bereits außer Kontrolle.

Vielleicht sollte ich einmal eine gesamte Zeile befragen?
????????????????????????????????????????????????????
Software-Fehler?

Hier versuchte ein "Holzmensch" (also jemand, der beruflich
ständig mit Holz zu tun hat), einen 200 - 300 Jahre alten
Balken zum Brennen zu bringen:

https://www.youtube.com/watch?v=fL4b8Zetkmo

Ich denke auch, daß sich ein solcher Balken nicht
so leicht "aus der Ruhe bringen" läßt. Aber wie es genau vor
Ort aussah, wissen wir nicht. Ich nenne bloß eine frei
(von mir jetzt) erfundene Vermutung. Gab es bei den Balken
in der Cathedrale Schwachstellen? War einer oder waren
mehrere beschädigt?

Ich kann mir nicht vorstellen, daß es bei einem Bauwerk
dieser Bedeutung keine ausführlichen fotografischen
Dokumentationen aller Räumlichkeiten, auch des
Dachstuhls, gibt. Vielleicht ist auch in Vorbereitung
der Bauarbeiten, für die das Gerüst aufgebaut wurde,
alles neu dokumentiert worden. Auch als Grundlage
für Entscheidungen und für Vorher-Nachher-Betrachtungen.

Und was ist, wenn jemand - zum Beispiel mit einem Beil -
einen Balken (oder mehrere) in wenigen Minuten für
einen Brand "fit" gemacht hat ? Außerdem gab es dort
gewiß nicht nur Balken aus Eiche, sondern auch am
Boden "normaleres" Holz. Laufwege.

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Glockenfilm

Beitragvon miljas » 23.04.2019, 20:25

Guten,

für ein paar Tage bis Anfang Mai
zeigt man auf arte den Film von 1939.
In ihm soll der Glöckner in der besten
Darstellung gebracht worden sein.

Der Glöckner von Notre Dame

----------------------

Hannelore Elsner, zuletzt gesehen im
TV-Film "Der große Rudolph" als Mutter
von Rudolph Mooshammer.

https://www.br.de/mediathek/video/trail ... 00183e8622

Adieu, Hannelore.
Und danke.
Du warst sehr gut!

-------------------

Wir bringen fast alles um.
Und bringen uns alle um.
Irgendwie muß es doch zu schaffen sein,
sagte sich nicht nur der wahnsinnige Australier,
sondern sagten sich jetzt offenbar auch mehrere Inder (ich
verwende einfach einmal diesen Oberbegriff, denn Sri
Lanka ist, im Grunde genommen, Indien).
Die afghanische und irakische Praxis nun auch
dort. :-(
Gott hilf! Oder Allah! Oder, am besten, beide zusammen!

-------------------------------------

Aus Paris ist eine Woche nach dem Brand
noch nichts zu hören, welches die tatsächliche
Brandursache war.

Bild

Es ist nicht einfach. Man muß Geduld haben.
Aber die Wahrheit sollte gefunden werden.
Vielleicht war es doch jemand nach dem Motto
"Es wird schon nix passieren..."

Daß man nach einer ersten Brandmeldung 18.20 Uhr
nichts gefunden hat, ist mir nach wie vor rätselhaft.
Ich will wissen, warum 18.20 Uhr ein Alarm kam, warum man
nichts fand und welche Konsequenz diese 23- minütige
Verzögerung hatte. Softwareproblem... bla-bla-bla...
Für einen Alarmfall hätte es doch gut vorbereitete
Handlungsanweisungen geben müssen. Hatten diese
Brandschutzverantwortlichen nicht Infrarotsensoren
mit denen man einen Brandherd sicherer aufspüren kann?

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=66071

In diesem Video wird zu Beginn eine Handkamera gezeigt.

Es gibt eine Vielzahl von Geräten:

https://www.amazon.de/waermebildkamera/ ... bildkamera

Ich bin gespannt, wielange es dauern wird,
und was man berichten wird.
(Wenn ich immer wieder erlebte, wie Raucher nach
einer mehr oder weniger langen rauchfreien Busfahrt
bei einer Pause nach Nikotin japsten...)

Wie sagt man allgemein bei (vermeintlich) kleinen Sünden:
"Tausend Mal geht es gut...."




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Das war die Hoffnung

Beitragvon miljas » 24.04.2019, 09:04

Guten,

nö, nicht der B.mann (zum Glück habe ich den Typen
vor 1976 noch nicht gekannt - und es wäre mir auch
sehr lieb gewesen, ihn nie hätte kennenlernen zu müssen,
... weniger Brechreiz ist angenehm..., aber, um keine
Mißverständnisse aufkommen zu lassen - der Mann
wird von mir fair behandelt, wie jeder Mensch),

DAS hier war die Hoffnung:

Uschi Brüning - Lichterglänzendes Rad

Uschi Brüning & Günther Fischer Quintett - Wenn es so ist

Das war modern, das war richtig, das zeigte zur Zukunft.
Dort war sie (die Zukunft), dort ist sie und dort bleibt sie,
gleich welche Ganoven sich gerade mal wieder
die "Ländereien" unter den Nagel reißen wollen.

(Die zwei Songs sind nur zwei von zahlreichen
Songs, die Brüning sang, oder Krug, oder Angelika
Mann oder Reinhard Lakomy und einige andere.)

---------------

Hier noch ein Beitrag von voriger Woche zu Notre Dame.

https://www.welt.de/vermischtes/article ... auert.html

Darin ist die Rede davon, daß die Cathedrale für 11 Mio
Euro instand gesetzt WURDE. Offenbar war also schon
repariert worden. Da ein paar Tage vor dem Brand Skulpturen
aus Kupfer von dem Spitzturm zur Restauration entfernt
wurden, vermute ich, daß das Gerüst für die Renovierung
des Spitzturmes errichtet wurde. Es hätte also noch weiter
in die Höhe gebracht werden müssen. Vermutlich war es
deshalb in der Basis so groß angelegt.

-----------------------

Nochmals Nachdenken über den B.mann - Krug - Konflikt.
Ich habe das Buch nicht gelesen (und ich denke auch nicht, es
mir anzutun, höchstens das Kapitel, um das es geht - und kaufen
werde ich das Buch nie!).
Überschrieben sollen die besagten Abschnitte mit "Selbsthelfer" sein.
Ja, der Krug... der war in erster Linie einer, bei dem es um sich "Selbst" ging.
So ist B.manns Suggestion.
Ja und nein. Krug war Krug, aber er wollte auch immer damit ausdrücken,
daß es möglich ist, man selbst sein zu können. Im Sozialismus man
selbst sein zu können. Die Resonanz seines Publikums
zeigte ihm, daß so etwas begrüßt wurde.
Aber im Gegensatz dazu war B.mann kein "Selbsthelfer".
Nein, so einfach gestrickt war er nicht - er war etwas Besseres.
Er war politisch. Und das auch noch "dichterisch-künstlerisch-sängerisch".
In der Tradition von... Villon, Heine & Co.
Er hatte den VOLLEN Über- und Durchblick. Den er dann im Westen
zum Besten geben mußte, weil er ihn im Osten nicht zum Besten geben durfte.
Und wenn dann noch Krugs Eskapaden zur Verkehrskontrolle (F-wort, F-wort, F-Wort),
zur Begegnung auf der Landstraße (Überholbehinderung von Krugs Mercedes durch
Trabbi mit anschließendem Zahnopferschlag) und zur "Millionärsgala"
vor geladenen Gästen (Krugs Satire auf Gerüchte) zum Besten
gegeben werden, dann wird doch wohl klar, wer der Größere ist:
Natürlich der Beschreiber, derjenige, der das alles erlebt hat und erleben durfte,
es richtig einzuordnen weiß ("Selbsthelfer") und nun den Leser großzügig
daran teilhaben läßt. Der große B.mann.

(Wenn ich dann noch lesen darf bei einer Buchvorstellung, daß B.mann
Krug in seinem Buch ein "Denkmal setzen" wollte - Blödsinn! Krug
war selbst denkmals-aktiv genug, B.mann will sich mit ihm schmücken
und Krug in den statusmäßig niedrigeren "Selbsthelfer"-Modus drücken.
Und ein anderer Buchvorsteller: B.mann und das 20. Jahrhundert und der
Kalte Krieg... B.mann war eine Randfigur! Die Arbeit und die Belastungen
hatten andere. Zum Beispiel Grenzsoldaten. Regisseure, deren Filme
in der DDR verboten wurden. Usw.
B.mann mit seiner Margot Honnecker- Protektion...
Er durfte bis fast 40 in der DDR pubertieren.
Sozusagen eine spezielle Ostvariante des ewigen Studentendaseins.
Wer Westkontakte hatte, der hatte... auch einen VW-Käfer, Tantiemen
für Bücher, Schallplatten, Theaterstücke. Eine Westmark entsprach damals
mehreren Ostmark.)

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Abgeraucht

Beitragvon miljas » 24.04.2019, 18:43

Guten,

alles klar beim Inventar, Sir (oder Monsieur).

https://www.tagesschau.de/ausland/notre ... t-101.html

Kann man von einer Firma verlangen, nur
Nichtraucher einzustellen?. Nein, sicher nicht.
Aber sich dazu Gedanken machen, wie man
damit verbundene Gefahren weg bekommt - das
kann und muß man erwarten.
Sicherer Rauchplatz, Vier-Augen-Prinzip, Wasser,
Feuerlöscher, Qualifikation, brandsicherer geschlossener Aschenbecher...
Wie auch immer - es muß ein sicheres Arbeitsregime organisiert
werden. Unter allen Umständen.

Die Zigarettenkippen seien aber nicht der Brandauslöser gewesen.
Auch der Fahrstuhl sei elektrisch in Ordnung und wäre entfernt
vom Spitzturm installiert gewesen. Wo denn - im Freien?

"Schlecht ausgetretene" Kippen? Wo wurden die Zigaretten
geraucht und die Kippen ausgetreten - auf dem Gerüst?

Das sind doch zunächst einmal nichts weiter als allgemeine
Statements. Rauchverbot mißachtet! Damit gibt es bereits
einen eklatanten Regelverstoß! Das scheint offenbar Fakt zu sein.

Wo gegen EINE Regel verstoßen wird, wird vielleicht auch gegen
eine ANDERE verstoßen. Bloß einmal konstruiert:
Irgendetwas geht kaputt - sagen wir mal: 30 min vor Feierabend.
Zum Beispiel eine Schmelzdrahtsicherung. Die Arbeiter können
improvisieren. Mit einen Stück Draht überbrücken... denn, sie denken,
genau wie beim Rauchen, daß es ein "langer Weg nach unten" ist...

Es sieht nicht gut aus für die Firma!
Werbung für Verständnis - nein, nach dem Brand nützt kein
Verständnis. Nur noch: Erkenntnis!

Und all die Argumente gegen die Kippenvariante?
Bestätigt werden sicher nur die Kippen, die gefunden wurden.
Sollte eine Kippe den Brand versacht haben, wird sie vermutlich
verbrannt sein.
Wenn Zigaretten nur draußen geraucht wurden... vielleicht ist
eine Kippe auf irgendeinem Wege ins Innere gelangt. Wind,
Schlitze, Öffnungen (Baustelle!).
Und die These, es konnte keine Kippe sein, weil der Brand
erst eine Stunde später ausbrach (nach dem Arbeitsende der
Gerüstbauer) - das müssen die Feuerwehrexperten bewerten.
Wenn alle dummen Zufälle zusammenkamen - warum soll
dann nicht auch eine Kippe und geeignetes Material längere
Zeit glimmen? Solange, bis genug Energie vorhanden war
und dann vielleicht auch noch ein erhöhtes Sauerstoffangebot
durch Zugluft hinzukam.

Nachtrag:

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 55129.html

Bild

Zum Thema Kippen der Baufirma gibt es hier nichts neues.
Aber das Video ist gut.
Zu sehen die Menschen, die nach Notre Dame blicken.
Sie seien "merkwürdig ruhig" gewesen.
Ja, was soll man auch tun? Im Mittelalter hätte man
eine Kette gebildet und Wassereimer durchgereicht.


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2 Oldtimer um die Welt

Beitragvon miljas » 25.04.2019, 08:37

Guten,

jetzt ist Heidi Hetzer gestorben. Sie wurde 81.

Gehört hatte ich von ihr. Nach der Re-Fusion machte
sie mit ihrem Autohaus auch im Ostteil Berlins
Geschäfte. Kurz hinter dem Bahnhof Friedrichstr.
gab es an einer Hauswand eine große Werbefläche
für ihr Autohaus.

Vor 5 Jahren begann sie mit einem Oldtimer eine
Weltreise. Ich wußte nicht, daß es darüber einen
Filmbericht gibt.

https://www.ardmediathek.de/ard/player/ ... VsdHJlaXNl

Der erste Teil berichtet über den Weg von Berlin über die Türkei
und China bis nach Singapur und von dort nach Australien.

Geld für die vielen notwendigen Reparaturen des Oldtimers
unterwegs gab es, da sie ihr Autohaus verkauft hatte.
Aber die Strapazen, die sie auf sich nahm, kann man nicht mit
Geld bezahlen. Diese Frau war unglaublich hartnäckig.
Naja, ihr Vater hatte bereits 1919 (tolle Jahreszahl, auf ein Neues
demnächst:: 2020!) das Autohaus gegründet.
Die Frau hatte wahrscheinlich bereits Benzin
im Fläschchen (geb. 1937). :-)

---------------------------------------

Die Wetterfrösche erwarten erneut eine Trockenheit.
Wochenlang hat es hier kaum geregnet.
Es gab bereits mehrere Waldbrände in diesem
Frühjahr.

Man bemüht sich in den Jahren seit dem DDR-Ende
um naturnahe Wälder. Entsprechend bleibt Bruchholz
liegen. Hinter meinem Wohngebiet gibt es einen Wald,
der im letzten Jahr "beerntet" wurde. Das kleinere
Holz und Äste hat man liegen lassen. Alles! Es sieht wüst aus.
Sollte es zu einem Brand kommen, würde sich Feuer viel
schneller ausbreiten können.

Ich weiß nicht, ob es in den anderen Waldgegenden
Brandenburgs auch so aussieht. Im vorigen Jahr kam es
zu größeren Waldbränden infolge der Trockenheit.


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