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Es ging also nicht um Telefonanrufe bei der Pariser Feuerwehr, sondern um Alarme der Hausanlage.
Die Aussage des Organisten, der in Begleitung einer Sängerin und eines Priesters war, sagt, daß gegen 18.25 Uhr ein Alarm ertönte, den er nicht kannte und noch nie gehört hatte. Auf Englisch und Französisch wurden die Kirchenbesucher aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Der Organist vermutete einen Fehlalarm, da keine Flammen und kein Rauch zu sehen waren und es keinen Brandgeruch gab.
In der Schaltstelle der Alarmanlage wurde durch einen roten Punkt ein Brand auf dem Dachboden signalisiert. Eine Überprüfung vor Ort durch einen Sicherheitsmann brachte keine Bestätigung eines Brandes.
Um 18.43 Uhr erschien ein zweites rotes Signal. Eine erneute Überprüfung durch einen Sicherheitsmann ergab, daß das Dachgebälk bereits in Flammen stand.
Wo genau sich die beiden angezeigten Orte befanden - dazu wird nichts gesagt. Auch nichts zur Ausrüstung des Sicherheitsmannes und zu seinen Kommunikationsmitteln und zu seinem Kommunikationsverhalten (ist er nach der ergebnislosen Erstkontrolle sofort wieder nach unten, und wenn ja - warum? - hätte er nicht besser noch 15, 30 oder sogar 60 Minuten vorsorglich dort oben bleiben und beobachten sollen!).
Man erfährt, daß der Alarm von den Brandmeldern der Kathedrale kamen und nicht von denen der von der Baufirma installierten Aufzüge. Waren diese Brandmelder in die bestehende Überwachungsanlage integriert worden?
Brandschutztüren... gut, die hätten ein Übergreifen des Brandes verhindern können, zum Beispiel auf Treppen.
17.50 Uhr wäre der Schlüssel zur Baustelle bei der Sakristei abgegeben worden, die Abschaltung der Elektroanlage sei korrekt erfolgt. Sind das Aussagen, oder ist das nachgewiesen? Wenn ein Mensch - der letzte Arbeiter - vergißt, den Hauptschalter zu betätigen, dann wäre die Situation anders gewesen (ich hoffe, daß man den Schaltzustand spätestens nach dem Brand überprüft hat - die Feuerwehr wird sicher so etwas bereits vor der Brandbekämpfung routinemäßig tun).
Mal sehen, was man alles erfahren wird, was man bisher nicht erfahren hat, oder worüber die Angaben ungenau sind.
------------------------ Etwas anderes zum Thema. Bei der renommierten französischen Fußballmannschaft Olympic Marseille wurde Geld für bedürftige Kinder gesammelt. Das macht man dort jedes Jahr. In diesem Jahr sagte man, daß von dem Geld 100.000 Euro für den Wiederaufbau von Notre Dame abgezweigt werden sollen. Pamela Anderson, die mit einem Spieler des Klubs liiert ist und deshalb an der Gala teilnahm, hat die Veranstaltung wütend verlassen, als sie davon hörte. Klasse Lady!
Ironie: Man kann es ja so sehen: Irgendwann kommt auch einmal ein bedürftiges Kind aus Marseille nach Paris. Dort besucht es dann Notre Dame. Und danach wird es gestärkt sein und mit seiner Bedürftigkeit besser zurecht kommen. (Und dann begeistert die Marseillaise singen... )
Zur fairen Gesamtinfo wäre noch zu sagen, daß insgesamt ein Betrag von mehr als 400.000 Euro zusammenkamen.
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Zu B.manns Buch gibt es eine Hörbuchvariante. Abgesehen davon, daß mir so oder so bei einem Text von B.mann dessen mir unangenehme Stimme im Öhrlein dröhnt - die Stimme des Ziehsohnes ist auch nicht gerade umwerfend.
Und was er nun wirklich wichtiges von ihm selbst Gesehenes über Ruth Berlau mitzuteilen hat, geht aus dieser Hörprobe nicht hervor. Aber, ist ja nur eine HÖRprobe, keine Inhaltsprobe.
Darin wird neben den Kippen der Gerüstbauer noch über andere Dinge gesprochen.
Während bisher gesagt wurde, daß in den Dachstuhl nichts Elektrisches verlegt wurde, erfährt man nun, daß in dem Vierungsturm mehrere elektrische Glockenwerke installiert wurden. Auf Wunsch des Klerus und entgegen den Sicherheitsbestimmungen. Sie läuteten auch mehrfach am Tage der Brandkatastrophe.
Dieser Vierungsturm war in seiner Bausubstanz besonders stark heruntergekommen, wie ich mehrfach gelesen habe.
In diesem Beitrag wird von einem Erstalarm bereits 18.16 Uhr gesprochen. Also 4 Minuten früher als bisher bekannt. Und die Rede ist von 2 Sicherheitsmitarbeitern, die zur Kontrolle auf den Dachboden gingen. Sie sollen aber in die falsche Richtung geschickt worden sein.
Insgesamt sollen so vom Ausbruch des Brandes bis zum Eintreffen der Feuerwehr ca. 45 Minuten vergangen sein. Eine Feuerwehrfrau, die zu den ersten gehörte, die zur Brandbekämpfung bei Notre Dame eintrafen, sagte, daß der Brand bereits eine Hitze wie ein Hochofen entwickelt hatte.
Diese Informationen stammen nicht von der Staatsanwaltschaft oder der Polizei, sondern von Journalisten.
Aber wenn dem wirklich so war, daß in dem Vierungsturm illegal elektrische Einrichtungen installiert wurden, warum wurde das nicht aufgedeckt und eine Korrektur veranlaßt?
Schmiergeldzahlungen oder sonstige Korruption? Ich bin gespannt, wann sämtliche verfügbaren Unterlagen über Hausdurchsuchungen beschlagnahmt werden.
Andere, denen man noch weitere Jahre wünschte, sterben weg. Biermann sitzt mit seinen 82 immer noch putzmunter in Talkshows.
Ich kann mir allerdings denken, wie das kommt. Die Frauen haben ihn jahre- und jahrzehntelang immer wieder aufgepäppelt. (So ähnlich war es auch bei Brecht. Deshalb wird B.mann auch hin und wieder als "Brecht-Schüler" bezeichnet. )
Naja - Diktatur und Überwachungsstaat... mit all den Nach- und Vorteilen, die so etwas mit sich bringt...
Wenn man allerdings zu blöd ist, einen Wichtigtuer unbedeutsam zu machen, sondern ihm stattdessen sogar noch zu Berühmtheit verhilft...
Ins Gefängnis hat man ihn wegen Familienhistorie und Honecker-Protektion nicht gebracht. Ihn als "Asozialen" anderweitig beschäftigen wollte man vermutlich auch nicht, weil er dann "Kultur am Arbeitsplatz" praktiziert, also seine Liedchen dort dargeboten hätte. Gelebt, also finanziell, hat B.mann von den Tantiemen der GEMA. Das Geld bekam er allerdings nicht in Westmark, sondern 1:1 in Ostmark. An der Stelle hätten die DDR-Oberen sich stur stellen, kein Geld aus dem Westen durchgehen lassen und B.mann darauf hinweisen können, daß er seinen Lebensmittelpunkt dort einrichten soll, wo er sein Einkommen bezieht. Warum die DDR-Oberen den Geldfluß nicht unterbrachen, ist ihr Geheimnis. War man wirklich so scharf auf die paar Devisen, wie B.mann behauptet?
Na klar, wenn jemand so wichtig unwichtig ist, muß man unbedingt einen Film machen:
Da wird es nochmal einen Hype geben... um den kleinen Giftzwerg in der Chausseestr.
Das beste an Filmen sind immer die Dreharbeiten. Ich wünsche allen Beteiligten viel Spasssss! (Vielleicht bekommt B.mann sogar noch eine Hauptrolle, so gut wie er noch drauf ist. )
PS: Ich habe mir gerade nochmals ein Interview mit B.mann angeschaut. Wie er beim Gespräch von normalschildernd zu wolfsgrimmig, weiter zu infantildurchdrehend und zurück wechselt - das nachzugestalten dürfte für einen Schauspieler nicht leicht sein. Aber gerade das macht ja den Reiz des Schauspielerberufes aus. Etwas zu spielen, was es in echt gibt, und sei es noch so verrückt.
Auch eine interessante Frage: Welche Frequenzmischung stellt eine Stimme dar und wie wirkt diese Mischung auf ein Gehör? Wenn ich B.mann höre, komme ich nicht in einen Wohlfühlbereich. Auch nicht, wenn er sich inhaltlich gemäßigter äußert.
Natürlich gibt es noch andere Attribute. Als ich Kind war, lernte ich einen Spruch vom "Pack" (das ist ein Begriff, den B.mann in seinem Repertoire hat und gern nutzt - deshalb): "Ein Gesicht wie ein Feuermelder, so richtig zum Reinschlagen"
Würde ich natürlich nie tun - ich wurde ja nicht nur vom "Pack" ausgebildet...
Was soll's?
Wahrscheinlich ist er nichts weiter als typisch für gehobene Mittelmäßigkeit in Deudeutschland. Dünkt sich sonstwie schlau, und wenn er die frühere Schlauheit als Blödheit erkannte, preist er diese Entwicklung an, denn er sei nicht blöd. (Behauptet er immer wieder, aber woher nimmt er diese Sicherheit? Kann es nicht auch sein, wenn man einmal blöd war, daß sich daran grundsätzlich nichts ändert, auch wenn man seine Ansichten ändert?)
Etwas wirklich Wichtiges sollte schön sein, richtig oder gut - am besten alles zusammen. Zeitlos. Bier, zum Beispiel.
der Brand war kaum gelöscht, da begann schon der Streit, was kommen soll.
Obiges Foto zeigt einen schönen Ausblick, wie er bis zum 15.04.2019 zu sehen war. (Vielleicht von einem der beiden steinernen großen Glockentürme, aber außer Quasimodo kam dort wohl auch niemand hinauf.)
Das Alte ist im oberen Dachbereich zu großen Teilen weg. Wenn der Gebäudekorpus aus Stein erhalten werden kann, wäre eine gute Grundlage für einen Erhalt gegeben.
Ich würde es nicht so dogmatisch sehen, daß alles wieder so werden muß, wie es war. Vielleicht sollte es ein begehbares Dach werden. Teils Flachdach. Träger aus Stahl. (Kein Tourist hat die Dachbalken besichtigt und wenn man sich mit dem Gedanken wohlfühlte, daß "dort oben" 800 Jahre alte Balken waren, wird man sich damit nun abfinden müssen, daß es Änderungen geben kann.) Aussichtsplattform. Aus unbrennbarem Material. Ein Glockenturm - vielleicht aus Glas.
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Was rege ich mich über diesen B.mann auf? Stimmt, so wichtig ist er nicht. Aber was dann in der Folge dem einen oder anderen in der DDR geschah, wenn er Bezug auf die Biermann-Affäre nahm - das ärgert mich. Wenn von dem Niedergang des Systems die Rede ist, den ich auch beobachten konnte und mußte, dann steht der B.mann-Schlamassel auch für die Unfähigkeit der Herrschenden damals. B.mann konnte immer frecher werden, Kontakte in den Westen knüpfen und aufrecht erhalten, dort publizieren (Bücher, Schallplatten), von den damit erzielten Einnahmen leben, sich bei den Treffen in seiner Wohnung in der Darbietung seiner Werke vervollkommnen, 2 x wöchentlich zu Havemann nach Grünheide ins Grüne fahren... (die Vorgeschichte vor 1976 ist mir erst nach 1989 bekannt geworden). Soweit ich es überblicken kann, hätte man ihm bereits Mitte 60er dringend antragen sollen, in die BRD zurückzukehren, aus der er 1953 kam.
Das wäre besser gewesen. Dann hätte er vermutlich in seinem Buch jetzt auch Krug nicht denunzieren können, weil er von ihm nichts erfahren hätte. (Oder doch?, denn sie kannten sich wohl schon vor 1965.)
Und mich ärgert allgemein das Gemotze von B.mann, diese ständige Selbstdarstellung, oft auch in der Opferrolle oder in der Heldenrolle. Wenn er, wie er behauptet, sich so gut auskannte im Osten, dann wußte er ganz genau, wie das System reagieren wird. Und er mußte auch in Kauf nehmen, daß es bei einem derartigen Auftritt im westlichen Ausland zu Komplikationen kommen kann, für die DDR, und auch für sich selbst. Sich dann hinzustellen (bis heute), daß er nur das Beste für die DDR wollte - das ist völlig lächerlich. B.mann ist ein rücksichtsloser Eigendarsteller.
Natürlich sollte man genau hinschauen, was mit den Kirchen, den Gebäuden, geschieht. Sie sollten weder durch (kriminellen) Mutwillen, noch fahrlässig (durch mangelnde Pflege und Schutz) zerstört werden.
Was aber nun den Anspruch der Religionsdurchsetzung der Gesellschaft angeht ("Untergang des Abendlandes") - dem kann ich so allgemein nicht zustimmen. Das Christentum wurde durch die Aufklärung zurückgedrängt. Vor allem in dessen totalitären Anspruch, daß die gesamte Gesellschaft und jeder religiös sein muß. Ich denke, daß es die europäische Gesellschaft nicht begrüßen würde, wenn der Kontinent oder einzelne Länder islamisiert würden. Aber was sich auf diesem Gebiet genau entwickelt, ist eine Frage komplexer Entwicklungen. Terroristen haben hier nichts zu suchen! Der Islam, der hier in Europa lebt, kann europisiert werden, d.h., daß es keine zwei Rechtssysteme geben darf, daß Frauen volle Rechte haben müssen u.a. Ausgrenzungen bringen so etwas allerdings nicht. Wenn die Christen meinen, daß sie die bessere Religion haben, dann sollen sie das zeigen und vorleben. Man kann auch ohne Gott in vielen Aspekten christlich leben. Leere Kirchen (also die Gebäude) kann man auch anderweitig nutzen (für Kultur).
Diesen Brand in Notre Dame für solche Diskussionen zu instrumentalisieren, halte ich nicht für gut. Es muß ermittelt werden, wie es zu dem verheerendem Brand kam. Und erst dann, wenn man das genau herausgefunden hat, kann man genaue Schlußfolgerungen ziehen (wobei man sich bereits jetzt allgemein um den Schutz der Kirchengebäude stärker bemühen kann, allgemeiner Brandschutz und Schutz vor kriminellen Angriffen - zum Beispiel auch vor Diebstahl wertvoller Kunstgegenstände - ist nie verkehrt).
Das ist eine Doku über Nina Hagen. Interessant im Zusammenhang mit B.mann ist es zu erfahren, daß sich Eva Maria Hagen und B.mann am 15.05.1965 in Halle/Saale kennenlernten. Da hatte er noch kein Auftrittsverbot. Das kam erst ein halbes Jahr später, nachdem im Westen eine Schallplatte mit einem Auftritt mit Neuss und ein Buch mit B.mann Gedichten bei Wagenbach erschienen waren. Frau Hagen wurde in Folgezeit (wann genau wird in dem Film nicht mitgeteilt) von Stasi-Leuten bearbeitet, daß sie sich von B.mann trennen soll. Daß es solche Versuche geben wird, war logisch, wenn man das System kannte. Hagen war die ostdeutsche "Marilyn" im Kino und beim TV. Man konnte sie doch nicht einfach kampflos dem Staatsfeind Nr. 3 (wie genau die Reihenfolge war, weiß ich nicht, denn es gab auch noch Heym und Havemann) überlassen... In der Folge, da sie sich nicht trennte und beruflich keine großen Angebote bekam, soll sie mehrere Selbstmordversuche unternommen haben.
Und an einer solchen Stelle muß man sich fragen, wie B.mann darauf reagiert und was er unternommen hat? Ich hätte sofort einen Schlußstrich gezogen und wäre mit der Frau in den Westen gegangen. So viel Information und Wissen darüber, daß die Frau als Schauspielerin dort auch eine Chance hätte haben können, wird er sicher gehabt haben. Nein - einer Gefahr, daß diese Frau ihr Leben (wegen mir) verliert, das kann man nicht ignorieren.
Später stellte sich heraus, daß Anderson tatsächlich mit der Stasi kooperiert hatte. In welchem Umfang, weiß ich nicht. Es gibt einen Dokumentarfilm darüber. Ich habe den Film sogar gesehen, vielleicht sogar auf eine Fesplatte heruntergeladen.
In der Sache hatte B.mann vollkommen recht. Es gab mit Sicherheit keine einzige Oppositionsgruppe, in der es keine Überwachung gab.
Am Ende ist das Regime zusammengebrochen, weil der gesamte Systemverbund schwach wurde (Polen mit Katholizismus und eigenem Papst und Alternativgewerkschaft, Ungarn mit Grenzlockerungen wegen Devisenbeschaffung, massiver ziviler Ungehorsam von "Republikflüchtigen" mit Botschaftsbesetzungen zur Ausreise in die BRD, totgerüstete Sowjetunion), dann Massendemonstrationen und Massengrenzpassage durch die Berliner Mauer.
Welchen Anteil ostdeutsche Oppositionsgruppen an den Gesamtvorgängen tatsächlich hatten - das weiß ich nicht. Es ist immer noch ein Unterschied, wenn irgendwo etwas "zuckt", oder ob es organisierte und wirksame Aktionen gibt.
Was aber nun B.mann angeht - warum mußte er sich bei der Preisverleihung so unflätig-reißerisch zu dem Thema Stasi öffentlich in Szene setzen?
Ich kenne nicht die Unterlagen von Anderson (und B.mann kannte sie auch noch nicht, es gab nur eine Nummer, erst Monate später fand man zufällig Säcke mit Papierschnipseln, die wieder zusammengesetzt wurden), aber wäre es nicht besser gewesen, zunächst mit Anderson direkt zu sprechen?
Nein, mir schmeckt diese B.mann-Nummer nicht!
Hier habe ich noch eine schwedische Doku von 1994/95 gefunden. Die deutschen Interviewpartner sind hörbar:
(Dieser Anderson-Typ ist sicher eine gestörte Persönlichkeit, aber diejenigen, die mit ihm kooperiert haben - wenn man nicht sehen will, was zu sehen ist ... tagelang verschwunden der Mann, Ausspannen fremder Frauen, ständig eine Mischung aus Lüge und Wahrheit - vor einem solchen Menschen hätte ich mich umgehend in Sicherheit gebracht bzw. jeden anderen gewarnt...)
Aha, in der Schönfließer Str. 21 fanden die Treffen statt. Also, die Poetentreffen. Seit wann? Ich habe dort in der Nähe gewohnt, aber wenn ich zur S/U-Station Schönhauser Allee ging, wäre es ein Umweg gewesen. Es gab dort bei der Schönfließer eine Fußgängerbrücke über die Gleise, aber der Weg zum Kino Colloseum war über die Schönhauser Allee auch kürzer und interessanter.
Eine Suche nach dem A-Wort in Verbindung mit B.mann führte zu einer weiteren Unverzeihlichkeit::
Es wäre vielleicht unter diesem Aspekt besser gewesen, die Stasi hätte ihn damals für ein paar Monate oder Jahre in den DDR-Knast gesteckt (so etwas wünscht man seinem ärgsten Feind nicht ) - dann hätte er Snowden vermutlich nicht solchen Sch... empfohlen.
Jetzt reicht es wirklich!
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Nachtrag:
In der Sache allgemein finde ich es richtig, daß damals die Disskussion über die Stasi und deren Methoden auch von Biermann mit in Gang gebracht wurden. Aber die Art und Weise stört mich. Die Spitzel sind wahrscheinlich in der großen Mehrzahl von der Stasi dazu gemacht und gebracht worden.
Anderson, soweit ich es jetzt weiß, soll seit 1975 für die Stasi tätig gewesen sein. Da war er 22 Jahre alt. In dem Alter hatte Biermann gerade seine Sturm und Drang-Zeit am Berliner Ensemble, dem Brecht-Theater. Als er 24 war, wurde die Berliner Mauer errichtet, was er zunächst begrüßte. Erst ein oder zwei Jahre später wurde er aufmüpfiger. Ich vermute, er hat als Student die Havemann-Vorlesung gehört. So war das wahrscheinlich - Glück gehabt!
heute wechselt der Kaiser in Japan. In China gibt es das nicht mehr oder unter anderer Flagge. Udo und Voodoo. Was auf dieser runden Kugelscheibe hier los ist, ist unglaublich.
Es gibt Leute, die mehrere Sprachen können - man nennt sie polyglot. Wenn so etwas möglich ist, könnte man dann auch multireligiös sein?
Es mag sein, daß es zwischen den Religionen gewisse Widersprüche gibt. Aber das könnte man vielleicht elegant umgehen. Verschiedene Sprachen spricht man nicht gleichzeitig. Höchstens ein Wort lang müßte man in genau einer Sprache sprechen, bevor man wechseln kann. Ich like es to sprechen in two Sprachen.
Und so könnte man auch die Religionen abwechselnd...
Komisch, daß die Bolschewiken damals den B.mann nicht gefragt haben... Aber man muß ihm zustimmen - ideal war dieser "Kommunismus" nicht. Schon gar nicht die wirtschaftlich-kulturellen Ausgangsbedingungen. Eines hat B.mann mit Lenin gemeinsam - quatschen können sie beide. Und wenn ich mir vorstelle, wenn Stalin auch noch das Talent von B.mann gehabt hätte - gleichzeitig noch Liedermacher mit Balalaika...
König in Frankreich gibt es in der klassischen Variante nicht mehr; wahrscheinlich meinte er Belgien. Und wie das mit Schweden genau war, wäre interessant. Ich weiß nur, daß es um 1900 noch kein Norwegen gab. Und Finnland gehörte zum russischen Reich.
"Revolution" - das ist Definitionssache. Den Sturm von Massen auf das Winterpalais, wie in einem Spielfilm gezeigt, hat es nicht gegeben. Aber es gab einem Arbeiter- und Soldatenrat, der im Smolny tagte. Und der wird nicht aus dem Nichts gekommen sein. Wenn das Ereignis als "Sozialistisch" beteichnet wird - um soziale Fragen ging es tatsächlich. (Das "Große" - geschenkt.. Wahrscheinlich neigen die Russen dazu, wegen der Landesgröße dieses Attribut hinzuzufügen. Zum Beispiel wird der Krieg der Sowjetunion im 2. Weltkrieg als "Großer" Vaterländischer Krieg von ihnen bezeichnet, während der Krieg gegen Napoleon der Vaterländische Krieg war.)
Welche Rolle die Duma (das russische Parlament) damals spielte, müßte man nachschauen. Es kam dann zum Bürgerkrieg, dann zur brutalen Parteidiktatur, dann zum nächsten Krieg, dann zum Kalten Krieg, und dann zum... Biermann-Statement.
Jetzt höre ich mir erst mal Schostakowitsch an: Zar Peter, der Große, und der Wolf.
Wenn der Herr B.mann schwafelt, daß es kein Paradies geben wird, dann müßte er sich die Frage gefallen lassen, für WEN es niemals ein Paradies geben wird. Immerhin hat er sich an der Indieweltsetzung von 9 Kindern beteiligt (wenn ich richtig gezählt habe).
ein paar deutsche Eichen für Notre Dame? Frau Grütters meint, daß das möglich wäre, wenn gewünscht.
Es ist natürlich Zufall, aber irgendwie passend ist der Name der ehemaligen Dombaumeisterin vom Kölner Dom, die unmittelbar nach dem Brand zu ihrem Befinden und ihrer Einschätzung befragt wurde:
Hoffentlich werden bald ein paar Jahrhunderte vergangen sein, und mit ihnen, unter anderem, auch der gesamte B.mann-Quatsch. Wenn der Typ jetzt mal die Klappe halten würde, könnte man vielleicht noch einen Rest von Respekt für das Gutgemeint bewahren. Nein, stattdessen preist er sich jetzt als "blutjunger Greis" an. Greislaufbeschwerden...
Matia Bazar - Ti Sento (1985)
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Trump soll Unterlagen zu seinem Finanzgebaren in seinem Trump-Imperium auf den Tisch des US-Kongreßes legen. Unter anderem von der deutschen Bank.
Seine Anwälte haben dagegen geklagt.
Kein Wunder. Wenn das alles offengelegt würde, käme wahrscheinlich heraus, daß Trump trickst, was das Zeug hält.
Diese gesamte Präsidentschaft ist, außer einem Ego-Trip, vor allem eine riesige Public Relation Veranstaltung des Trump-Imperiums.
Noch mehr Golfplätze, noch mehr Hotels, noch mehr Immobilien, noch mehr Trump.
The United States of Trump & Co.
Darum geht es sicherlich!
Ob es diesmal klappt?
Trump hat sich auch oft übernommen. Er wollte einmal ein Las Vegas an der Ostküste. Das wurde ein Flop.
--------------------------------------------- Heute ist 1. Mai. Unternehmer müssen auch arbeiten. Wenn aber ein Unternehmer dazu getrieben wird, reich zu werden und zu bleiben, dann kann er auch in der UNTERnehmensWELT landen.
(Vielleicht sollte der Mann eine Gewerkschaft gründen - zusammen mit Schneider und anderen Überhebenskünstlern.)
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Gestern war B.mann in Berlin. Im Berliner Ensemble.
Zu schade, daß die Stadt nicht wie ihr Wappentier ist (Bär). Dann hätte sie ihm anschaulisch zeigen können, wie es in ihm zugeht. (Hier gibt es wieder einen Spruch, den ich vom "Pack" lernte: ... wie im ...)
Ich wußte von dem Auftritt und überlegte hinzufahren, um ihm ein paar passende Grimassen zu schneiden. Leider habe ich zur Zeit nicht die Krugsche Physis für solche Aktivitäten.
Aha, Merkel war auch anwesend. Wenn B.mann über sein "Zentralorgan" sprach, wird ihr vielleicht auch durch den Kopf gegangen sein, daß B.mann Schwierigkeiten mit seinen Nebenorganen Herz und Hirn haben könnte. Aber so viel Zeit wird sie wohl nicht haben, um diese Geisterhöhle ausführlicher zu erkunden. Vielleicht wollte sie sich nur ein Buch dekorieren lassen, als Geschenk für den vorherigen Bundestagspräsidenten.
Nachtrag
Jetzt habe ich noch einige Fotos gesehen mit B.mann und Merkel gemeinsam. Es gibt Jubiläen, zu denen B.mann offenbar gern eingeladen wird (Mauerfall, etc.) Nicht, daß noch ein Foto mit Merkel als Gast in der Chausseestr. 131 auftaucht...
Sollte das der Fall sein und die Aufnahme ist unscharf, dann bitte nochmal genau hinschauen! Vielleicht handelt es sich um Margot Honecker. Sie soll einen eigenen PKW besessen haben, mit dem sie aus der Waldsiedlung Wandlitz gelegentlich auf eigene Faust hinausgefahren ist.
Ich überlege. B.mann ist wiederum so "lustig"-lustig und beschreibt sein so großartiges Leben mit diesen Novellen, die aus seinem Gedächtnis quellen.
Vielleicht sollte ich mit meiner vagen Fantasie ein realistisches Begleitbuch schreiben. Arbeitstitel: "Wie es mit B.mann niemals war". Das wäre völlig in seinem Sinne, denn er sagt immer so uroriginell, daß er nur mit Wahrheiten lügt. Gedichte könnte ich auch unterbringen. Vielleicht finde ich jemanden, der sie vertont und jemanden, der sie B.mann-adäquat kongenial interpretiert. Also, da denke ganz spontan an Olaf Schubert.
Nur eines wäre dumm - dann würde ich womöglich noch den Verkauf der B.mann-Bücher hochtreiben. Naja - B.mann wird vermutlich eine Witwe bekommen. Ihr würde ich es gönnen. Man gönnt sich ja sonst nichts...
die ehemalige Kölner Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner war in Paris und hat sich die beschädigte Kathedrale angeschaut.
Den folgenden Text zitiere ich, weil er an der Auffindstelle in einem unpassenden Format dargestellt wird.
Die deutsche Koordinatorin für Hilfe beim Wiederaufbau von Notre-Dame sieht einen kompletten Wiederaufbau der schwer beschädigten Pariser Kathedrale innerhalb von fünf Jahren skeptisch. "Ich werde nicht dem französischen Staatspräsidenten widersprechen. Das tut man nicht", sagte die frühere Kölner Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner nach einer Besichtigung der Kathedrale am Dienstagabend in Paris. Aber erst wenn die Schadensanalyse vorliege, könne man überhaupt Aussagen zu Kosten und Dauer des Wiederaufbaus treffen. "Alles andere ist pure Fantasie." Es komme auch darauf an, was man unter "fertig" verstehe, erklärte sie. In fünf Jahren könne man etwa mit einer Zwischendecke den Innenraum wieder nutzbar machen.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte nach dem verheerenden Brand vor zwei Wochen versprochen, die Kathedrale innerhalb von fünf Jahren wiederaufzubauen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hatte Schock-Werner nach dem Brand zur Koordinatorin der Hilfe deutscher Experten beim Wiederaufbau ernannt. Sie ist Architektin und Kunsthistorikerin - und war von 1999 bis 2012 Dombaumeisterin des Kölner Doms.
"Innen sieht es natürlich grauenhaft aus", sagte Schock-Werner nach dem Besuch der Kathedrale. Zwei Stützpfeiler im Inneren seien völlig ausgeglüht, ihre Schale "bröselig wie Zucker". Und weiter: "Der Architekt gibt zu, dass sie nicht wissen, ob die Gewölbe, die noch oben sind, wirklich da oben bleiben." Davon, ob man die Gewölbe erneuern müsse, hänge auch maßgeblich die Dauer des Wiederaufbaus ab.
Mit Blick auf die Debatte, ob der zerstörte Vierungsturm wieder originalgetreu aufgebaut werden soll, erklärte die Expertin, man dürfe nicht zu sehr nach dem Zeitgeschmack gehen. Der neue Turm werde schließlich sehr lange stehen. Letztlich sei es aber eine Entscheidung der Franzosen, wie die Kathedrale wiederaufgebaut werde.
So sieht es aus. Die Zukunft wird zukünftig sein.
Hier wird kein Hinweis zur Brandursache gegeben.
Heute morgen gab sie auch ein Radio-Interview bei WDR5:
Zumindest habe ich jetzt eine Antwort, ob man einen Kran stationär aufstellen kann. Auf den aktuellen Fotos sieht man immer wieder mobile Hydraulik-Hebebühnen...
für den öfftl.-rechtl. Rundfunk, hier im Speziellen rbb-Kulturradio, hat man offenbar einen Deal gemacht und das Hörbuch zu B.manns neuestem Buch in Sendung und die Mediathek gebracht. In 18 Teile aufgeteilt, (fast) jeden Tag eine neue Folge (danach bleibt jede Folge für 7 Tage zugänglich),
Teil 2 ist noch für 6 h in der Mediathek. Teil 1 habe ich verpaßt: