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Das TAG für TAG No 5 - Thema (14.07.2018 - 02.04.2019)
14.07.2018, 09:58
Guten Tag,
bei Salisbury in England hat man im Haus des kürzlich mit "Alti"tschock vergifteten Mannes ein Fläschchen mit dem Gift gefunden. Das paßt zeitlich. Mit Trump ist auch eine "Giftschleuder" gerade auf der Brxit-Insel. Wenn der Mann Zölle auf den Quatsch, den er laufend von sich gibt, zahlen müßte...
Zunächst scheint seine Taktik aufzugehen. Er überrumpelt viele Gegenspieler. Die Leute, die mit ihm direkt zu tun haben (werden), sollten sich gut vorbereiten, saftige Entgegnungen vorgerechnet und parat liegen haben. Sicher kann die NATO im Verteidigungsfall für Europa nützlich sein.
Es wäre aber besser mit Rußland in eine Sicherheitspartnerschaft zu kommen. Was soll man auf die Krim und den Donbass weiter herumpochen? - Wenn die Mehrzahl der Einwohner zu Rußland will, dann sollte man es ukrainisch und international anerkannt ändern. Im Gegenzug muß Rußland dann die Ukraine in Ruhe lassen und darf ihrer Entwicklung zur EU-Mitgliedschaft nicht im Wege stehen. Darum geht es! (Es kann sein, daß Russland immer noch die Vorstellung hat, die GESAMTE Ukraine in seinem Einflussbereich zu behalten. Wenn die Ukrainer dies aber nicht wünschen.... Dieses muß dann abschließend anerkannt werden.)
Vielleicht hat der Trumpelstil auch den Vorteil, daß die europäischen Ideen und Aktivitäten vorangetrieben werden.
(Nochmals zu den dämlichen Prozenten für Rüstungsausgaben: Die USA geben 3,5 % ihres Brutto Haushaltes aus. Aber sie agieren nicht nur im Nordatlantik und in Europa, sondern weltweit. Insbesondere auch im Pazifik. Ich las einmal, daß das amerikanische Militär in der Lage ist, jeden beliebigen Punkt der Erde binnen einer Stunde mit Drohnen angreifen zu können. Ein solches System kostet natürlich... Sicher sind auch wir Europäer an der Sicherheit der Seewege interessiert. Aber dazu müßte man mit den Anrainerstaaten reden. Seepiraterie muß genauso unterbunden werden, wie die Schlauchbootschleusungen. Dafür müßte eine Meerespolizei geschaffen werden. International organisiert und betrieben.
Und was Afghanistan angeht, wo bekanntlich auch die Bundeswehr seit mehr als 15 Jahren präsent ist - wer blickt denn dort wirklich durch? Die Sowjetunion intervenierte dort seinerzeit, weil sie eine Destabilisierung ihrer mittelasiatischen Gebiete befürchtete. Nach 10 Jahren zog man ab. Ein paar Jahre später kamen die Taliban an die Macht. Das waren Koranschüler, die im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet ausgebildet worden waren. Al Kaida durfte nach deren Machtergreifung in Afghanistan staatlich geduldet ausbilden und planen. Und nachdem Al Kaida mit einem fast profan organisierten Attentat in New York das WTC zerstörte (das gelang ja auch, weil die US-Sicherheitsbehörden es nicht verhinderten), griff die US Army das gesamte Taliban-Afghanistan an. Bin Laden konnte noch weitere 10 Jahre seinen "Erfolg" genießen. Und was wurde aus Afghanistan? Die zunächst entmachteten und in die Flucht geschlagenen Taliban kamen zurück und kontrollieren heute de facto wieder große Teile des Landes. Eine militärische Lösung des Konflikts wird es nicht geben. Geld für die Waffenbeschaffung Aufständischer gibt es genug - der Mohnanbau wird nicht reduziert, im Gegenteil.
Eine Lösung kann es nur unter Einbeziehung aller an dem Konflikt Beteiligter geben. Es mag da Grenzen geben, IS zum Beispiel, aber mit den Taliban müßte man reden. Zunächst einen Waffenstillstand und Einstellung jeglicher Sprengstoffanschläge vereinbaren und dann über die Zukunft des Landes und seiner Bewohner.
das Theater um die Präsidentenwahl 2016 zieht sich bereits seit fast 2 Jahren hin. Der US-Geheimdienst hat nun ein Dutzend russische Geheimdienstmitarbeiter angeklagen lassen. Wenn Tausende Emails der Demokraten durch solche Leute geklaut wurden, ist es natürlich okay, sie zu nennen. Aber wer auch immer es war - für die Inhalte der Emails war letztlich die Demokratische Partei selbst verantwortlich! Wenn aus den Emails hervorging, daß der Senator Sanders gezielt benachteiligt wurde zu Gunsten von Hillary Clinton (es gab dann sogar einen Rücktritt bei den Demokraten an der Spitze) - so etwas kann man ja nun auch nicht gerade "demokratisch" bezeichnen.
Trump hat recht - die USA und Russland besitzen die meisten Atomwaffen. In solchem Punkt müssen vernünftige und bessere Beziehungen her, damit es niemals zum Einsatz dieser Waffen kommt. Jeder Schritt zur Verhinderung einer weiteren Vervollkommnung dieses Wahnsinns ist zu begrüßen. Und da spielt es auch keine Rolle, ob Putin demokratisch ist, oder nicht. Er ist an der Macht. Mindestens noch die nächsten 6 Jahre. Da sind keine Änderungen in Sicht.
Daß Trump ziemlich spontan ist, weiß die gesamte Welt. Aber inwiefern er nun die USA verraten haben soll, das soll mir einer erklären. Rußland wird die Krim nicht wieder "herausrücken". Da kann man Papiertiger (Gesetze und Erklärungen) hochhalten, das bringt nichts. Solange die Russen auf der Krim zu Rußland gehören wollen, solange wird die Krim zu Rußland gehören. So sind die Tatsachen und wer das anerkennt, betreibt Realpolitik. Bei dieser Anerkennung gibt es ja auch verschiedene Abstufungsmöglichkeiten. Es gab nie eine Botschaft der Bundesrepublik in der DDR, sondern nur eine "Ständige Vertretung".
Übrigens, Fußball-WM in Rußland, Finale in Moskau: Pussy Riot war auch dabei:
Der Polizist im Verhör meint, er bedauere, daß nicht 1937 ist. (In jenem Jahr wurden auf Weisung Stalins Tausende Menschen umgebracht.) Daß ein Polizist im heutigen Moskau eine solche Anspielung machen darf...
Ein solcher Mann müßte sofort vom Polizeidienst suspendiert werden! Denn eine solche Aussage grenzt ja schon fast an eine Morddrohung, abgesehen von dem politischen Statement, daß er wohl für eine gewaltsame Autokratie nach stanlinschen Vorbild ist. Im Grunde genommen, zwei Tatsachen, die eine sofortige und dauerhafte Suspendierung von einem Polizeidienst rechtfertigen, wenn Rußland noch einigermaßen rechtsstaatlich-demokratisch ist.
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In den USA ist man not amused über Trumps Verhalten bezüglich Putin. Nein, die USA sind mustergültig... (schon immer gewesen, auch im Gefängnis Abu Greib und bei den Verhören der Terroristen in Geheimgefängnissen. Natürlich könnte man sich auch noch weiter zurückerinnern. Da gab es einmal einen Angriff auf die Insel Grenada in der Karibik, weil man dort eine linksgerichtete Politik begann. Und wie war das seinerzeit in Nicaragua. Alles schon lange her, aber immer noch im Bereich von "Menschengedenken".) Wie nennt man solche Leute in der amerikanischen Politik? - Das sind die Falken. Und diese "Vögel" sind offenbar sowohl bei den Republikanern als auch bei den Demokraten zu finden.
Fakt ist, Trump hat noch keine handfesten Ergebnisse aus Helsinki mitgebracht. Aber immerhin die Absichtserklärung, weiter ausführlich zu reden.
Wenn Rußland Dinge falsch macht, dann soll man versuchen, knallharte Beweise beizubringen. Manchmal ist es sicher nicht einfach. Aber es führt kein Weg drumherum, etwas zu beweisen, was man behauptet.
Zum Beispiel ist die Urheberschaft Rußlands bzw. der russischen Regierung für den Giftanschlag in England immer noch nicht bewiesen worden. Auch, wer für den Abschuß des Passagierflugzeuges vor 4 Jahren über der Ostukraine verantwortlich ist, wurde noch nicht bewiesen. Es sind alles nur Indizien.
(Die Urheber all dieser Machenschaften können auch privatkriminelle Täter sein. Auch in der Ostukraine gab es sicher Leute, die früher beim Militär auf derartige Waffen geschult waren. Und warum soll es in diesem Gebiet nicht auch derartige Waffen gegeben haben? Und die Giftgasangriffe in Syrien... Wer sagt denn, daß Assad genau alles das macht, was Rußland "befiehlt"? Die syrische Armee war offenbar jahrzehntelang für Angriffe mit Chemiewaffen bereit. Auch Rebellen, die früher in der syrischen Armee dienten, werden unter Umständen auf diesem Gebiet ausgebildet worden sein. Und wenn noch Restbestände in von Rebellen besetzten Territorien waren...)
Trump hat sich in Helsinki nicht brav benommen, sondern etwas gesagt, was (er) nicht sagen darf. Ja, ja - die Geheimschleimdienste... Sie sind unfähig, einen Email-Klau zu verhindern, aber dann kommt dass große Baluba.
Also, diese Beweise, daß es russische Geheimagenten waren - die möchte ich sehen. Warum sollten russischen Geheimagenten so blöd sein, sich vom amerikanischen Geheimdienst erwischen zu lassen? Ohne, daß ich von der Hacking-Materie etwas verstehe, kann ich mir leicht vorstellen, daß man sich absolut tarnen kann in dieser Sphäre. Scheinidentitäten, Scheinfirmen, Scheinserver ... Wenn man da nicht einen knallharten Maulwurf hat - wie soll man das beweiskräftig enttarnen können?
Die amerikanischen Sonstwasdienste sollten sich lieber Gedanken machen, wie Wahlbeeinflussung wirksam unterbunden werden kann. Die Sch... önen Firmen, über die so etwas z.Zt. läuft (Kuckl, Gefäßschmuck usw.) sitzen doch alle mitten in USA... wenn man so fettes Geld verdienen möchte weltweit und alle Türen und Tore weit öffnet - selber schuld.
Und der amerikanische Präsident darf nicht ... alleine ... nein, nein. Und jetzt wollen sie von der Dollmatscherin wissen, was er gematscht hat.
Das ist köstlich, oberköstlich.
Gibt es schon Wanzenmikrofone als Faser? Eingewebt in Anzüge...
------------------------------------- Nachtrag: Es ist sicher richtig Verfehlungen und deren Urheber zu benennen (und gegebenfalls auch zu bestrafen). Aber alle diese schlimmen Vorgänge haben immer mindestens zwei Seiten. Das Opfer und den Täter. Um es möglichst gar nicht so weit kommen zu lassen, gibt es Prävention. Zum Beispiel der Spruch: "Gelegenheit macht Diebe" ist eine solche Prävention. Und wenn man sich viele Dinge, auch im großen Zusammenhängen betrachtet, dann muß man feststellen daß Prävention vieles hätte verhindern können. "Vorbeugen ist besser als heilen." "Vorsicht ist besser als Nachsicht." Alle die Kraft, die dann investiert wird, um geschehenes Schlimmes zu ahnden, sollte man besser in Prävention stecken. Frühwarnsignale ernst nehmen! So sehr Trump auch mit vielen seiner Aktionen nicht gut handelt - in der Frage der Kontakte zu den "feindlichen" Mächten hat er sich zunächst gut verhalten. Nun kann man nur hoffen, daß dies auch Früchte tragen wird. Eines muß man recht deutlich sagen: Machtverhältnisse in einem Land oder einer Region müssen von den dort lebenden Bewohnern geändert werden, wenn erforderlich. Inwiefern man dabei von außen Unterstützung gibt, muß man jeweils betrachten. Es nützt nichts, wenn ein Diktator durch einen anderen ersetzt wird oder nach einer Diktatur ein allgemeines Chaos entsteht, das auf die gesamte umliegende Region ausstrahlt (auf diese Art sind oft Terrororganisationen aufgestiegen, indem sie sich in einem Machtvakuum ausgebreitet haben).
Trump wäre auch gut beraten, sich die Verhältnisse in Mexiko und Mittel- und Südamerika genauer anzuschauen. Denn warum streben viele Menschen in die USA? Die Trumpsche Behauptung, sie würden in USA gehen, um kriminell zu sein, mag bei einigen zutreffen, aber insgesamt ist das gewiß nicht das Ziel der meisten Menschen, die die Grenze überschreiten.
Trump will Putin ins Weiße Häuschen einladen! Na, so was aber auch! Gedopt, verrückt, bestochen oder Sonstiges? Ins Weiße Haus darf nur, wer eine weiße Weste hat. Da sollte man einmal alle durchchecken, die bereits drin waren.
Es ist ja bereits ein Fortschritt, wenn "die da Oben" nur kriminell und nicht schwerstkriminell sind.
Komischerweise scheint mir, daß Trump ziemlich ehrlich ist. Er weiß nicht völlig genau was er will, oder besser gesagt, wie er es will oder wie er es erreichen will. Und deshalb redet er dieses und jenes. Vielleicht soll es ja auch nur die Medien und diejenigen verwirren, die ohnehin - wie immer - alles wissen, wie es sein muß.
Ich würde mich totlachen, wenn herauskäme, daß Putin und Trump in den zwei Stunden unter fast nur 4 Augen Schach gespielt haben. Die Partie endete Remis. Deshalb soll im Herbst weitergespielt werden.
... daß ich heute wieder nicht von einer Bombe oder Rakete getroffen wurde. Ab und zu einmal ein Böller um Mitternacht (was schon unangenehm genug ist).
Wenn ich HandelsKRIEG höre, wird es mir bereits übel. Handel sollte jeglichen Krieg verhindern. Jeder macht seins, zum gegenseitigen Vorteil - man handelt. Und wenn etwas geREGELT werden muß, dann verHANDELT man.
ja, ja, die Schweine, weil es leckere Sojabohnen aus USA geben soll.
Naja, ob ein solches Herumkarren von Futtermitteln sinnvoll ist... ? Und das Flüssiggas... mit problematischen Fördermethoden aus dem Boden gedrückt? Wobei, in Rußland, in Westsibirien, ist der Naturschutz durch die Gasbohrungen auch nicht gut. Dort wird der Permafrostboden zerstört.
Aber, was nützt es, sich punktuell aufzuregen? Die gesamte Weltwirtschaft müßte nach einem abgestimmten Plan entwickelt werden!
Weniger Transport, weniger Rohstoffe und Material - Nachhaltigkeit! Weg von der Wegwerfgesellschaft!
In der DDR gab es viele Defizite. Auch im Bereich des Umweltschutzes. Aber wenn man sieht, wieviel Verpackungsmüll aktuell anfällt... es Ist schon erstaunlich, daß nicht auch noch die Fahrscheine aus den Automaten (wahlweise, wenn nicht zur Sofortnutzung bestimmt) in Plastikfolie verpackt sind.
Wenn man sehen muß, wieviel Vermüllung in Kommunen, an Bahnhöfen und in Parks und Wäldern entsteht, weil nicht auf ALLE Behältnisse, also Getränkedosen und Plastikflaschen, Pfand erhoben wird...
Gülle im Übermaß auf den Feldern, Plastik im Meer, Überfischung.
Ein Wahnsinnsplanet...
Und wenn dann noch solche Wahnsinnstypen präsidieren... Vielleicht muß man sich Trump wirklich einmal oder mehrmals zur Brust nehmen a la Juncker. Er kann ja nichts dafür, daß ihn sein Papa so gedrillt hat, daß er (geschäftsmäßig) ein Killer werden soll (oder so ähnlich war es). Wenn der Mann mit dem Kim, dem Putin und dem Juncker redet - irgendwie hat er schon einen leichten Schimmer, daß es nicht funktioniert nach der Methode "mit dem Kopp durch die Wand", sondern daß große Probleme größere Kooperationen brauchen. Im Winter war es in den nördlichen Bundesstaaten der USA saukalt und Trump witzelte über die Klimakatastrophe. Aber vielleicht sind ja genau solche Winterextrema in dieser Region dort passend zur Katastrophe. Dann kommen im Herbst noch ein paar "nette" Hurricans dazu..., im Sommer Waldbrände in Kalifornien.
Niemand wird von der Klimakatstrophe verschont werden. Das Wetter wird überall extremer werden, in welche Richtung auch immer, weil mehr Energie in die Atmosphäre gelangt.
Er wäre nicht der erste US-Präsident, der ein paar Problemchen in dieser Frage hat. Schlechter Umgang! Wenn diese Damen jetzt gerichtlich Trara machen, dann war Trump vielleicht tatsächlich kriminell (kann ich mir in dem Punkt nicht vorstellen - er hat ja genug Geld, um sich solche Ladies kaufen zu können), oder aber die finanzielle Leistung war den Damen zu niedrig. Dann wäre es Pech für alle Beteiligten...
Und dann hängt noch ein "Pullerwarwas" (Boulevard)-Blatt dazwischen. Und die Öffentlichkeit wird seit Monaten mit diesem Quark beschäftigt und belästigt.
Und jetzt kommen Meldungen, daß immer mehr Leuten aus Trumps Umfeld von der Staatsanwaltschaft Immunität gewährt wird. Das bedeutet wahrscheinlich, daß sie gegen Trump alle Informationen geben können, auch wenn sie selbst in strafrechtlich relevante Vorgänge verwickelt waren?
Wie auch immer - "Wahlen" mit riesigen Manipulationskampagnen sind ohnehin fraglich. Es geht um Macht und viel Geld. Deshalb wird es immer wieder Versuche geben (teure und/oder dreckige) den Wähler zu manipulieren.
Abgesehen von Diktaturen, in denen Gewalt herrscht und auch mit Gewalt zum Wählengehen (und zum "richtigen" Wählen) gedroht wird und wo die Sachlage klar ist, daß Wahlen nur zum Vortäuschen abgehalten werden, sind die allermeisten Wahlen weltweit weit von FAIR entfernt (fair gegenüber den anderen Kandidaten und vor allem gegenüber den Wählern).
Sorry, wenn ich es so deutlich sage: Die Welt ist leider an vielen Stellen und über große Flächen, auch in dieser Frage: DRECKIG.
um Hausgrundstücke und Gärten baut man einen Zaun. Vermutlich möchten nicht wenige Chemnitzer, daß um ihre Stadt eine Mauer gebaut wird. Damit keine Flüchtlinge in die Stadt kommen können. Bis dahin nimmt man ein tragisches Vorkommnis als Vorwand, um auf die schon in der Stadt lebenden Flüchtlinge die Jagd zu beginnen.
Schlimm.
Die Schwierigkeiten ziehen sich schon längere Zeit hin. Ende der 1970er Jahre kamen Kubaner als Vertragsarbeiter ins damalige Karl-Marx-Stadt. Genaues weiß ich nicht, aber es gab Gerüchte, daß es bereits damals zu Messerstechereien kam. Bekanntlich gibt es in Sachsen schöne Mädchen. Und wenn dann solch gutaussehende junge Kubaner "ins Rennen" gingen - ist es doch klar, daß sie Freundinnen "weg"fanden. Und wenn es zum Streit kam - dann hatten die Kubaner wahrscheinlich auch Messer dabei...
Wie es gegenwärtig in dem großen Fritz-Heckert-Wohngebiet aussieht, weiß ich nicht. Seinerzeit schlimm. Große häßliche Wohnblöcke, die schon durch ihren Anblick depressiv oder aggressiv machten. Ich bin dort im Bus vorbei gefahren und war entsetzt. Damit es nicht völlig eintönig aussieht, hatte man in Plattenfassaden außer den üblichen betongrauen noch weinrote Platten eingefügt. Aber da keine ästhetisch ansprechenden Muster geschaffen wurden, sondern die Anordnung irgendwie willkürlich war, sah es schrecklich aus.
Gleich nach dem DDR-Anschluß waren die Sachsen die größten CDU-Fans in der Ex-DDR. Vermutlich hofften sie in Sachsen, schnell ein "zweites Bayern" werden zu können.
Hat nicht ganz geklappt...
Und nun wird der Frust gegen Ausländer abreagiert. Ausreichend viel Nazideologie scheint sich in Sachsen erhalten zu haben ("national" und "sozial"). Oder sie wurde auch gezielt von Westleuten erneut unter den jungen Menschen propagiert. Klar, Leute, die insgesamt mehr als ein halbes Jahrhundert unter Diktaturen gelebt haben, in "ahnungslosen" Tälern und in Bergregionen, sind leichter zu beeinflussen...
Nachtrag: Jetzt soll der in dem Tötungsdelikt ergangene Haftbefehl von Lutz Bachmann und Pro Chemnitz veröffentlicht worden sein. Ein LKA-Mann auf einer Pegida-Demo geht Journalisten an und zeigt bei der Polizei an... Bachmann soll schon früher interne Infos aus der Polizei erhalten haben. Es wird höchste Zeit, daß man solche Leute bei der Polizei findet und sie an weiterer Zuträgerei hindert.
Nachtrag: Die Sachsen müssen sich nun endlich mal entscheiden, was sie wollen. Mit dem aktuellen CDU-Ministerpräsidenten Kretzschmer sehe ich keinen charismatischen Mann, der die Sachsen zum Besseren hin mitreißen könnte. Er wirkt viel zu bürokratisch und blaß. Dagegen war Biedenkopf eine "Rakete", obwohl er auch viel zu bieder war. So schlimm das jetzt auch ist in Chemnitz - hoffentlich bringt es endlich die Leute in Bewegung, die sich ein liberales, demokratisches und freies Sachsen wünschen.
Nachtrag: AfD-Gauland bekundet Verständnis. Wofür? Daß Jagd auf Ausländer gemacht wird? Daß gegen ein noch nicht aufgeklärtes Tötungsdelikt aggressiv protestiert wird, insbesondere wegen der beteiligten Ausländer? Der alte Herr Gauland ist unerträglich. Und FDP-Kubicki schlägt auch um sich. Merkel sei schuld. Vielleicht hat er auch schon einen gewissen Altersbereich erreicht... ?
Im Alter sollen die meisten Menschen toleranter werden. Aber wenn sich diese Toleranz auf Untolerierbares ausweitet oder so weit geht, daß die Gegenspieler angegriffen werden, dann sollte man als Politiker in einer liberalen Demokratie seinen Hut nehmen.
Nachtrag: Ein Justizvollzugsbeamter hat den Haftbefehl abfotografiert. Er wollte die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Geschehnisse von Chemnitz informieren. Ich habe das Dokument nicht gesehen und nicht gelesen. Fakt scheint aber zu sein, daß es eine heftige Auseinandersetzung gegeben hat, infolge dessen ein Mensch zu Tode kam und zwei weitere schwer verletzt wurden. Anfängliche Vermutungen, daß die Auseinandersetzung wegen der sexuellen Belästigung einer Frau begann, wurden nicht bestätigt. Daß die zwei Tatverdächtigen aus dem Irak und Syrien stammen, scheint Fakt zu sein. Aber ansonsten müssen noch alle genauen Umstände geklärt werden. Die Verdächtigen sind jetzt in UNTERSUCHUNGshaft.
Nachtrag: Rückblickend muß in Chemnitz die Situation bereits vorher schwierig gewesen sein. Daß die Menschen auf den schrecklichen Vorfall so heftig reagierten, hat seine Ursache in vorherigen Entwicklungen. Wenn ein Chemnitzer sagt, daß er sich beim Passieren des Innenstadtbereichs gemustert fühlt, ob er ein potentieller Kunde für Drogen sei... Drogen werden weltweit gehandelt. Diese Entwicklung macht leider auch um Chemnitz keinen Bogen. Aber die Polizei muß dafür Sorge tragen, daß es nicht ausufert. Vielleicht wäre es klug gewesen, die Anzahl aufzunehmender Flüchtlinge in den östlichen Bundesländern kleiner anzusetzen.
ich besuchte als Student eine ihrer Vorstellungen am Theater in Dresden. Sie war sogar eine ehemalige Mitschülerin, eine Klassenstufe tiefer. Meine Ex war mit ihr bekannt. So hatten wir ein kurzes Gespräch nach der Aufführung. Sie war angenehm uneitel und bodenständig. Ein sehr gutes Menschenkind...