Das schlimmste...




In diesem Forum können auch Gäste schreiben, Beiträge nach dem Absenden aber weder bearbeiten noch löschen. Wir behalten uns vor, alles, was nicht dem Forumgedanken entspricht oder ungesetzliche oder den guten Sitten widersprechende Gedanken oder Spam enthält, zu moderieren, zu editieren oder zu löschen.<br><br>Als Mitglied schreibe hier bitte ausschließlich nach dem Login, um Fakes grundsätzlich zu vermeiden.

Beitragvon Klaus » 07.03.2008, 15:09

Hallo alle, insbesondere auch Reinhard,

ich danke Euch allen für Eure Beiträge. Ich hatte bisher mit keinem ein Problem (oder auch meine Ängste wurden nicht verstärkt), sie beleuchten für mich auf unterschiedliche Art und (Sicht-) Weise meine Probleme. Das finde ich so in Ordnung. Ich kann manches annehmen, manches durchdenken, manches auf mich wirken lassen - und es vielleicht dann auch nicht annehmen. Ich spüre aber auf jeden Fall bei jedem/jeder die Anteilnahme!

HERZliche Grüße
Klaus
Klaus
Junior-Admin
 
Beiträge: 302
Registriert: 14.12.2007, 21:52
Wohnort: Nordhessen

von Anzeige » 07.03.2008, 15:09

Anzeige
 

Beitragvon der narr » 10.03.2008, 12:10

hallo ihr lieben,

wie ihr vielleicht bemerkt habt, habe ich mich etwas zurückgezogen.
hat was mit der lehre zu tun, die ich - wieder mal - einstecken musste und die mir wieder mal gezeigt hat, dass es mehr als problematisch ist, auch nur die simpelste, einfachste, logischte erkenntnis als tatsache, als wahr und richtig zu proklamieren und deshalb halte ich momentan lieber meine klappe.
natürlich gefallen mir meer's ausführungen mehr als gut, sprechen mir sozusagen aus der seele. die einzige, die ich nicht so fühle, ist folgende:
Tod wird dann als eine Erlösung empfunden und als eine Befreiung von etwas zuvor Bestehenden.

ich denke, oder besser spüre, dass es so nicht ist. ist mir zu "positiv gefärbt", denn das ende der materiellen existenz, in der wir uns alle momentan befinden, dürfte erst eintreten, wenn wir absolut, endgültig und allumfassend losgelassen haben, also uns selbst bereits erlöst und befreit haben, um anschließend ohne jegliche emotion (positiver oder negativer art) wieder in den zustand überzugehen, aus dem wir alle "gekommen" sind.
fragt mich nicht, woher ich das "weiß", bzw. zu wissen glaube, ich kann euch nur versichern, dass "glauben" nicht mehr nötig ist, wenn man "es" mal gespürt hat...

@mobile
Ich bin Pessimist genug um zu glauben, dass sich Menschen, die sich mit sich selbst und der Welt im Reinen wähnen, nicht mehr ganz so von der Welt losgelöst fühlen, dann, wenn ihr letztes Stündlein naht.

du bist noch nie "gestorben", stimmt's?
Schätzungsweise muss der Lebenswille und die Freude am Leben nicht wirklich groß sein, wenn man Tod und Ende so gelassen entgegen sehen kann. Nein, ich selbst lebe viel zu gerne, um mir nicht einzugestehen, dass ich meinen eigenen Tod in meinem Denken mit Dunkelheit, Nichts, Ende und Kälte gleichsetze.

ich bin schon mal "gestorben"- und zwar nicht nur einmal in den letzten paar jahren.
und ich sehe meinem "abgang" nicht nur gelassen entgegen, ich freue mich sogar darauf!
das hat nichts, aber auch schon gar nichts mit todessehnsucht zu tun. in sachen lebensfreude und im vollen auskosten derselben gehe ich nicht mehr unter 100%. meine freuden sind gewaltig - meine schmerzen dafür auch!
und ich lerne - jeden tag - dass die freuden größer, aber auch die schmerzen erträglicher werden, wenn ich mich nur auf das besinne, was ich bin: gefühle
der, der mal angst vor dem tod hatte, das war nur mein kopf, mein verstand, der nicht kapieren kann, was nicht zu kapieren ist.
dass ich meinen eigenen Tod in meinem Denken mit Dunkelheit, Nichts, Ende und Kälte gleichsetze

aber fühlen kann ich "es" und in diesem gefühl gibt es verstandesmäßige vorstellungen wie "Dunkelheit, Nichts, Ende und Kälte " nicht. die existieren, wie du ganz richtig schreibst, nur im denken...

@meer
bitte verrat mich nicht, indem du ihnen erzählst, wie ich die letzten paar monate wieder mal am rad gedreht und wie dämlich ich mich dabei angestellt habe... :t047: :t020:

alles liebe,

der narr
es lebe des narren freiheit!
der narr
Hauptredner
 
Beiträge: 133
Registriert: 14.12.2007, 22:20

Beitragvon Meer » 10.03.2008, 17:35

hi narr,
"vor" diesen von dir zitierten Satz "Tod wird dann als eine Erlösung empfunden und als eine Befreiung von etwas zuvor Bestehenden." schrieb ich diesen, der das dann etwas anders aussehen lässt:
Tod ist dann lediglich der Endpunkt vom Anfang des menschlichen Lebens, den wir uns entweder selbstbestimmt selbst setzen oder der uns gesetzt wird und welchen wir als einen Teil des Gesamtlebens akzeptieren, vor allem um so freiwilliger, je mehr Leid zuvor uns quälte.

Denn dann ist nichts mehr wie es war und ich stimme dir in deinem Satz zu: "...wenn wir absolut, endgültig und allumfassend losgelassen haben, also uns selbst bereits erlöst und befreit haben, um anschließend ohne jegliche emotion (positiver oder negativer art) wieder in den zustand überzugehen, aus dem wir alle "gekommen" sind."

Starlight schreibt:
Meer will uns nur helfen und ich glaube Sie und Klaus kennen sich inzwischen lange genug, so dass jeder weiß wie es der andere meint und damit umgehen kann. Und Jesus ist sie nun bestimmt nicht (Lach- hatten wir das nicht schon mal????)
Unterstrichenes ist aber leider bei mobile und Reinhard nicht der Fall und sie können nicht entsprechend damit umgehen.

Zu Jesus noch ein paar Worte:
Wenn ihr glaubt, ihr seid nicht Jesus, dann täuscht ihr euch, denn Jesus war ein "MENSCH", ein Handwerker (Schreiner :-)), ein Schriftgelehrter, ein Revoluzer gegenüber Althergebrachten, einer, der das WORT GOTTES sagte und danach lebte und viele es eben auch nicht gehört und gesehen haben, einige davon erst nachdem er tot war.
Seine ganze österliche Leidensgeschichte ist nichts anderes, als das Aufzeigen von den menschlichen Mißverständnissen, von einem Gruppen- und Kollektivdenken heraus, das heute noch besteht.
Und jeder, der heute eine ganzheitliche Sichtweise übt, geht den gleichen Weg wie er durch all diese Mißverständnisse.

Den Namen CHRISTUS bekam Jesus erst nach seinem irdischen Tod und er steht für ewiges sich selbst erneuerndes Leben.
Da muss man auch nicht daran glauben, das sieht man und letztendlich weiß man es.

Gruß Meer
Benutzeravatar
Meer
Präsidialsprecher
 
Beiträge: 455
Registriert: 14.12.2007, 22:21

Beitragvon La Donna mobile » 10.03.2008, 23:08

der narr hat geschrieben:[...]@mobile
Ich bin Pessimist genug um zu glauben, dass sich Menschen, die sich mit sich selbst und der Welt im Reinen wähnen, nicht mehr ganz so von der Welt losgelöst fühlen, dann, wenn ihr letztes Stündlein naht.

du bist noch nie "gestorben", stimmt's?
Schätzungsweise muss der Lebenswille und die Freude am Leben nicht wirklich groß sein, wenn man Tod und Ende so gelassen entgegen sehen kann. Nein, ich selbst lebe viel zu gerne, um mir nicht einzugestehen, dass ich meinen eigenen Tod in meinem Denken mit Dunkelheit, Nichts, Ende und Kälte gleichsetze.

ich bin schon mal "gestorben"- und zwar nicht nur einmal in den letzten paar jahren.
und ich sehe meinem "abgang" nicht nur gelassen entgegen, ich freue mich sogar darauf!
das hat nichts, aber auch schon gar nichts mit todessehnsucht zu tun. in sachen lebensfreude und im vollen auskosten derselben gehe ich nicht mehr unter 100%. meine freuden sind gewaltig - meine schmerzen dafür auch!
und ich lerne - jeden tag - dass die freuden größer, aber auch die schmerzen erträglicher werden, wenn ich mich nur auf das besinne, was ich bin: gefühle
der, der mal angst vor dem tod hatte, das war nur mein kopf, mein verstand, der nicht kapieren kann, was nicht zu kapieren ist.
dass ich meinen eigenen Tod in meinem Denken mit Dunkelheit, Nichts, Ende und Kälte gleichsetze

aber fühlen kann ich "es" und in diesem gefühl gibt es verstandesmäßige vorstellungen wie "Dunkelheit, Nichts, Ende und Kälte " nicht. die existieren, wie du ganz richtig schreibst, nur im denken...

@meer
bitte verrat mich nicht, indem du ihnen erzählst, wie ich die letzten paar monate wieder mal am rad gedreht und wie dämlich ich mich dabei angestellt habe...[...]


Hallo Narr,

eigentlich wollte ich dieses Thema gar nicht mehr berühren und schon gar nicht mehr hier als erweiterte Reaktion auf Klausens Posting, aber bitte - nur so viel noch:
Sie sind mir - mit Verlaub gesagt - etwas zu ungenau, deine Angaben. Viele Menschen sind schon gestorben, waren sozusagen praktisch tot, aber dann doch wieder nicht, weil sie ja überlebt haben, obwohl sie dem Tod ins Auge geblickt haben. Und viele behaupten, aus diesem Wissen heraus keine Angst mehr vor dem Tod zu haben. Aber sie sind halt nicht gestorben!
Nun muss man ja auch differenzieren, nämlich zwischen Tod und Sterben. Ich weiß nicht, wie viele Menschen du schon beim Sterben begleitet hast. Sicher sehr viele.
Ich persönlich habe da eben eine etwas andere Sichtweise, zu all diesen Dingen, eine praktischere und weniger abgehobene, wenn ich das mal so ausdrücken darf.

Nein, ich bin noch nicht gestorben, wie wahr, und ich kann gerne darauf verzichten, nur um diese (Er-)Kenntnis als lebenslange Vorausschau mit mir herumzuschleppen. Also ich würde empfehlen, wenn du deinen Worten etwas mehr Ausdruck verleihen würdest und evtl. auch mit ein wenig mehr Tatsachen aufwarten würdest - ja, nimm das jetzt nicht zu persönlich, denn mit diesem Thema spaßt der normale Mensch ja nun wirklich nicht - dann müsstest du notgedrungen schon etwas mehr ins Detail gehen. Ob du das willst, weiß ich nicht, wahrscheinlich nicht, denn sonst hättest du es ja getan. Aber ich bin auf der anderen Seite auch wirklich nicht das, was man zwangsläufig neugierig nennt, ganz, ganz gewiss nicht. Ich denke nur, wer gackert, der sollte das Ei auch legen.

Abschließend erwähnt finde ich es nicht so toll, sozusagen die geflüsterte Bitte an Meer auszusprechen, sie möge dich nicht verraten...kommt mir irgendwie vor wie dieses berühmte fishing for compliments. Was soll das überhaupt? Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen, und mit zunehmendem Alter gewiss ein etwas größeres als das Menschen in jungen Jahren zu tun pflegen. Das alles soll jetzt keine Aufforderung sein, deinen Bericht zu vertiefen und zu erweitern, aber so, wie du erzählst, haben ja nur die Insider etwas davon, - die anderen müssen sich etwas ausmalen, was ganz und total daneben liegen kann. Möglicherweise habe ich aber auch die Kernaussage überlesen. Im Prinzip bin ich eher ein Freund der Klarheit - sorry.

Viele Grüße,
mobile

P.S. Heute hat uns im Büro die traurige Nachricht erreicht, dass die Mutter eines ganz lieben Kollegen an Leukämie verstorben ist, nachdem sie ein halbes Jahr erfolglos behandelt wurde. Sie war ca. 65 Jahre alt.
La Donna mobile
 

Beitragvon der narr » 11.03.2008, 12:02

liebe mobile,

ich rede nicht von einem oder mehreren "nahtoderlebnissen", die mir die angst vor dem dem tod genommen, bzw. die freude darauf geschenkt haben. ich habe auch noch keine menschen beim sterben begleitet oder eine christlich-(oder sonstwie) religiöse erfahrung gemacht.
ich glaube auch nicht an einen wie auch immer kolorierten gott, der mich unter seine fittiche nimmt, wenn ich "den löffel abgebe".
ich spüre - dann und wann - ein ganz anderes "aufgehoben-sein", ein "sicher-sein", ein "eins-sein", das sich einfach mit worten nicht beschreiben lässt...
es ist ein seelisch-psychologisches "sterben" (wie z.b. krishnamurti es umschreibt), ein absolutes loslassen von allem, was mich mit meiner existenz verbindet und was mein materielles leben definiert.
natürlich würdest du gerne "tatsachen hören", dein verstand hätte gerne gewissheit, was und wie es geschehen wird, wenn dein körper (und damit auch er) stirbt. die gibt es aber nicht. nicht auf den wegen, die der verstand gehen kann.
wenn es erklärbar wäre, dann hätten es buddha, jesus, mahavira, mohammed etc. längst geschafft, eine für alle verstände beruhigende erklärung zu finden, aber alles was dabei heraus gekommen ist, sind religionen, sind vorstellungen in den köpfen der gläubigen, die mit der "wahrheit" nichts zu tun haben - und das, obwohl alle weisen die wahrheit gesagt haben (so gut es eben mit worten möglich ist).

liebe ist ein schlüssel (nicht die begehrende, sondern die, von der auch jesus spricht, der zustand, nicht die emotion)
die ewigkeit ist ein schlüssel (nicht die unendliche zeitspanne, sondern die, die man im moment erleben, spüren kann. die zeitlosigkeit, die abwesenheit von zeit also)
das absolute loslassen ist grundvoraussetzung. (kein "gewolltes", sondern eins, das dich sozusagen "überfällt")
wird dir alles wahrscheinlich gar nichts sagen...
gacker, gacker, gacker!!!
...und deshalb - um es mit deinen worten zu sagen - kann ich gackern so viel ich will, das ei muss jeder selbst legen :t010:

das alles ist auch nicht "abgehoben". es ist bzw. hat was von "erdung", von zurückkehren, von heimkommen nach den "höhenflügen" des verstandes...
das leben bekommt eine ganz andere qualität, der tod noch viel mehr bedeutung, aber eben keine negative, angsteinflößende mehr!

einen schönen tag und alles liebe,

der narr
es lebe des narren freiheit!
der narr
Hauptredner
 
Beiträge: 133
Registriert: 14.12.2007, 22:20

Beitragvon Meer » 11.03.2008, 16:14

liebe mobile,

ich kann dir auch die praktische Seite und über etwas ganz reales berichten, wenn man seinen Körper verlässt, denn ich habe das 2x erlebt und ich war auch bei 3 Sterbenden ganz bewusst dabei als sie gingen.

Dazu würde ich aber vorschlagen, dass wir im Internen darüber weiter diskutieren zu gegebener Zeit, die ich jetzt einfach nicht habe.

Narr hat recht damit, dass es sich bei einem Tod um das seelisch-emotionale Lösen von Verbindungen handelt, bei einem gleichzeitig aus dem Körper heraustreten.
Ersteres erleben wir sogar jetzt schon des öfteren, was ich als einen Vortod bezeichnen würde.

Und es stimmt auch, dass jeder sein eigenes Ei legen muss :-)

gacker-gacker
und Gruß Meer :-)
Benutzeravatar
Meer
Präsidialsprecher
 
Beiträge: 455
Registriert: 14.12.2007, 22:21

Beitragvon La Donna mobile » 11.03.2008, 17:23

der narr hat geschrieben:[...]wird dir alles wahrscheinlich gar nichts sagen...
gacker, gacker, gacker!!!
...und deshalb - um es mit deinen worten zu sagen - kann ich gackern so viel ich will, das ei muss jeder selbst legen ...[...]


Fein, dass euch, Meer und dir, mein Begriff vom Gackern und Eierlegen Freude gemacht und so viel Anklang gefunden hat. Weißt du, Narr, wenn ich wollte, könnte ich mich schon noch um einiges mehr in deine Gedanken und Empfindungen vertiefen, denn ganz blöde bin ich nicht, dass mir vieles ganz einfach nichts sagt, aber wenn ich weitere Informationen brauche, werde ich mich an dich wenden - im Moment ist mein Bedarf gedeckt.

Beste Grüße,
mobile
La Donna mobile
 

Beitragvon La Donna mobile » 11.03.2008, 17:37

Meer hat geschrieben:[...]Narr hat recht damit, dass es sich bei einem Tod um das seelisch-emotionale Lösen von Verbindungen handelt, bei einem gleichzeitig aus dem Körper heraustreten.
Ersteres erleben wir sogar jetzt schon des öfteren, was ich als einen Vortod bezeichnen würde.

Und es stimmt auch, dass jeder sein eigenes Ei legen muss :-)

gacker-gacker
und Gruß Meer :-)


Na, dann legt mal schön!
Ich kenne das Thema Awareness-Patient, aber ich möchte darüber und über dieses aktuelle Thema nicht weiter diskutieren, weder hier noch andernorts. Meine Zeit ist ebenfalls knapp, da mir nur der Abend und das Wochenende für Aktivitäten außerhalb des Jobs bleibt. Ich muss mich dem richtigen Leben widmen. Und ich möchte noch für die, die es interessiert, erwähnen, dass ich nicht in ständiger und minütlicher Angst vor Tod und Sterben lebe.

Grüße von
mobile
La Donna mobile
 

Beitragvon der narr » 12.03.2008, 12:12

liebe mobile,

schon gelegt, zumindest den grundstein dafür...

adorno hat mal was gesagt (auch wenn er es wahrscheinlich etwas anders gemeint hat), das ich jetzt einfach mal unkommentiert zum nachdenken zitieren möchte:

"es gibt kein richtiges leben im falschen!"

ich wünsche dir - von ganzem herzen - einen eingang, einen zugang zu finden.

alles liebe,

der narr
es lebe des narren freiheit!
der narr
Hauptredner
 
Beiträge: 133
Registriert: 14.12.2007, 22:20

Zwischenstand

Beitragvon Klaus » 12.03.2008, 17:17

Hallo,
ich kann und möchte zu der "Todesdiskussion" nichts sagen. Ich finde Sie spannend.
Ich möchte Euch kurz einen Zwischenstand geben:
Ich habe im Moment ein wenig Zeit zum Luft holen, meine Mutter ist in der Kur in Bad Wildungen und ihr geht es recht gut da. Sorgen bereitet mir eher mein Vater. Schwere Herzinsuffizienz, Herzklappenfehler (Mitralklappe), lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen - so lautet kurzgefasst die Diagnose, wie ich heute nach einem Gespräch mit der Ärztin erfahren habe. Er nimmt ca. 12 Tabletten am Tag, ist aber noch im Krankenhaus. Er selbst scheint sich seines lebensbedrohlichen Zustandes nicht bewusst zu sein und ich werde mich hüten, ihm das zu sagen. Aber er wird - so vermute ich - noch vor meiner Mutter an plötzlichem Herztod sterben. Ich schreibe das jetzt einfach so, eigentlich ist es schrecklich, aber ich spüre erstaunlicherweise eine gewisse Gelassenheit, vielleicht, weil er vermutlich einen "schönen" Tod haben wird.
HERZliche Grüße
Klaus
Klaus
Junior-Admin
 
Beiträge: 302
Registriert: 14.12.2007, 21:52
Wohnort: Nordhessen

VorherigeNächste

Zurück zu Offenes Kommunikationsforum

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron