07.03.2008, 15:09
07.03.2008, 15:09
10.03.2008, 12:10
Tod wird dann als eine Erlösung empfunden und als eine Befreiung von etwas zuvor Bestehenden.
Ich bin Pessimist genug um zu glauben, dass sich Menschen, die sich mit sich selbst und der Welt im Reinen wähnen, nicht mehr ganz so von der Welt losgelöst fühlen, dann, wenn ihr letztes Stündlein naht.
Schätzungsweise muss der Lebenswille und die Freude am Leben nicht wirklich groß sein, wenn man Tod und Ende so gelassen entgegen sehen kann. Nein, ich selbst lebe viel zu gerne, um mir nicht einzugestehen, dass ich meinen eigenen Tod in meinem Denken mit Dunkelheit, Nichts, Ende und Kälte gleichsetze.
dass ich meinen eigenen Tod in meinem Denken mit Dunkelheit, Nichts, Ende und Kälte gleichsetze
10.03.2008, 17:35
10.03.2008, 23:08
der narr hat geschrieben:[...]@mobileIch bin Pessimist genug um zu glauben, dass sich Menschen, die sich mit sich selbst und der Welt im Reinen wähnen, nicht mehr ganz so von der Welt losgelöst fühlen, dann, wenn ihr letztes Stündlein naht.
du bist noch nie "gestorben", stimmt's?Schätzungsweise muss der Lebenswille und die Freude am Leben nicht wirklich groß sein, wenn man Tod und Ende so gelassen entgegen sehen kann. Nein, ich selbst lebe viel zu gerne, um mir nicht einzugestehen, dass ich meinen eigenen Tod in meinem Denken mit Dunkelheit, Nichts, Ende und Kälte gleichsetze.
ich bin schon mal "gestorben"- und zwar nicht nur einmal in den letzten paar jahren.
und ich sehe meinem "abgang" nicht nur gelassen entgegen, ich freue mich sogar darauf!
das hat nichts, aber auch schon gar nichts mit todessehnsucht zu tun. in sachen lebensfreude und im vollen auskosten derselben gehe ich nicht mehr unter 100%. meine freuden sind gewaltig - meine schmerzen dafür auch!
und ich lerne - jeden tag - dass die freuden größer, aber auch die schmerzen erträglicher werden, wenn ich mich nur auf das besinne, was ich bin: gefühle
der, der mal angst vor dem tod hatte, das war nur mein kopf, mein verstand, der nicht kapieren kann, was nicht zu kapieren ist.dass ich meinen eigenen Tod in meinem Denken mit Dunkelheit, Nichts, Ende und Kälte gleichsetze
aber fühlen kann ich "es" und in diesem gefühl gibt es verstandesmäßige vorstellungen wie "Dunkelheit, Nichts, Ende und Kälte " nicht. die existieren, wie du ganz richtig schreibst, nur im denken...
@meer
bitte verrat mich nicht, indem du ihnen erzählst, wie ich die letzten paar monate wieder mal am rad gedreht und wie dämlich ich mich dabei angestellt habe...[...]
11.03.2008, 12:02
11.03.2008, 16:14
11.03.2008, 17:23
der narr hat geschrieben:[...]wird dir alles wahrscheinlich gar nichts sagen...
gacker, gacker, gacker!!!
...und deshalb - um es mit deinen worten zu sagen - kann ich gackern so viel ich will, das ei muss jeder selbst legen ...[...]
11.03.2008, 17:37
Meer hat geschrieben:[...]Narr hat recht damit, dass es sich bei einem Tod um das seelisch-emotionale Lösen von Verbindungen handelt, bei einem gleichzeitig aus dem Körper heraustreten.
Ersteres erleben wir sogar jetzt schon des öfteren, was ich als einen Vortod bezeichnen würde.
Und es stimmt auch, dass jeder sein eigenes Ei legen muss
gacker-gacker
und Gruß Meer
12.03.2008, 12:12
12.03.2008, 17:17
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