liebe Starlight, liebe Leser,
ich will versuchen deine Fragen so gut wie möglich und nach meinem Wissen und nach meiner Weisheit heraus zu beantworten.
Seele reift nicht nur und nicht ausschließlich wenn sie leidet, ebenso reift sie wenn sie Schönes erfährt.
Denn Seele ist etwas Ganzes, etwas Um- und Erfassendes, etwas, was sich vom Zentrum unserer Urwesenheit aus in alle Richtungen ausdehnt.
Seele ist das Wesen einer/unserer Göttlichkeit, die wir in den Manifestationen der ganzheitlichen Natur um uns herum und in uns erkennen und wahrnehmen können.
Leid können wir lindern und besser ertragen, indem wir den Zusammenhang erkennen, der alles miteinander verbindet und so einen unendlichen Kreislauf von Werden und Vergehen darstellt.
Sehen wir uns darin mit eingebunden, bewegen wir uns in dieser Dynamik mit, die allem Leben inne ist.
Tod ist dann lediglich der Endpunkt vom Anfang des menschlichen Lebens, den wir uns entweder selbstbestimmt selbst setzen oder der uns gesetzt wird und welchen wir als einen Teil des Gesamtlebens akzeptieren, vor allem um so freiwilliger, je mehr Leid zuvor uns quälte.
Tod wird dann als eine Erlösung empfunden und als eine Befreiung von etwas zuvor Bestehenden.
Natürlich könnte Seele einfach so sein wie sie ist und sie ist es auch in den glücklichsten menschlichen Momenten von Vereinigungen.
Da erinnern wir uns plötzlich für kurze Momente an eine immerwährende Glückse(e)ligkeit, welche die Seele anstrebt.
Wir bräuchten uns also lediglich daran erinnern, "wo" wir einst waren und "was" wir einst waren und was wir immer noch sind und wieder sein werden.
Da wir aber mit einer Materialisierung einverstanden waren, um auch diese in vollem Maße zu erfahren, haben wir das "Wesentliche", nämlich unseren Gesamtseelenzustand vergessen, den es wieder zu finden und herzustellen gilt.
Deswegen sind wir alle auf der Suche und noch nicht ganz da, wo unsere Seele die unendliche Glückse(e)ligkeit wirksam erfährt und auf dem Weg dahin, ist Tod die letzte Stufe die wir überschreiten müssen.
Die seelische Befreiung aus unserem materiellen Körper, stellt somit einerseits das Ende dieses Aufenthalts der Seele in diesem Körper dar, das Ende dieses einen selbst gewählten Lebensweges, der in die große Straße einmündet. Gleichzeitig bewegt sich Seele aber auch auf einen anderen Körper zu, der nicht die gleiche Materienzusammensetzung wie unser jetziger Körper vorweist.
Hier wird dann von einer "Feinstofflichkeit", von einer Ätherwelt oder Ätherisierung gesprochen, in die die Seele eintritt.
Hier beginnt dann unsere Wahrnehmung von nicht mehr direkt sichtbaren Zuständen, aber doch Existierenden und oft spüren und sagen wir, "da liegt was in der Luft".
Wir sind also durchaus fähig, Dinge wahrzunehmen, ähnlich wie das Prickeln wenn man neu verliebt ist, was so eine Vibrierung von Schwingungen darstellt.
"Wer kann das schon", fragst du?
Natürlich DU und ICH und JEDER und dazu ist auch lediglich ein ÖFFNEN dazu notwendig, denn dann fließt ES dir zu, nicht schwer, sondern ganz leicht

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herzlich Meer