Das schlimmste...




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Re: Danke

Beitragvon La Donna mobile » 23.02.2008, 14:34

Klaus hat geschrieben:Danke liebe Meer, Mobile und Starlight. Bitte nehmt es mir nicht übel, wenn ich nicht ausführlich antworte.
Viele Grüße
Klaus


Hallo Klaus,
Meer und Starlight haben schon alles gesagt, was zu sagen ist. Ich kann mich dem nur anschließen. Ich wünsch dir und deiner Familie alles Gute!

Liebe Grüße,
mobile
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von Anzeige » 23.02.2008, 14:34

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Beitragvon toggle bis 12. Jan. 2012 » 23.02.2008, 18:02

Lieber Klaus,

das ist eine traurige Nachricht! Lass Dir sagen, dass Du mein ganzes Mitgefühl hast, und lass Dir Mut machen. Wenn Du möchtest, bin ich auch zum Reden da. Du hast ja inzwischen schon einiges getan, wie Du schreibst. Für den Moment wünsche ich Dir und Deiner Mutter, dass die OP am Montag gut verläuft und dass Deine Mutter auch weiterhin schmerzfrei bleibt!

Herzlichst
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Beitragvon Harlekin » 24.02.2008, 15:39

Hallo Klaus,
ich drück EUCH feste beide Daumen, erst für morgen!!! - und dann für die weitere Zukunft....

Alles Gute
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Danke

Beitragvon Klaus » 24.02.2008, 17:44

für Eure Wünsche und Worte. Ich habe mich mit vielen Menschen unterhalten. Das ist einerseits beruhigend, andererseits erhöht es meine Ängste, weil manche eigene Erlebnisse und Erfahrungen beisteuern können, insbesondere von der Schlussphase. Ich muss - wie sonst auch - lernen im Hier und Jetzt zu leben und mich nicht mit Horrorszenarien verrückt machen, die eintreten können aber nicht müssen. Ich habe Phasen, in denen mich eine große, eine mächtige Angst befällt, es nicht zu schaffen. Obwohl ich schon mehrfach gehört habe, dass man über sich hinauswächst.
Der Alltag geht weiter. Heute Abend habe ich Chor, morgen geht es nach Erfurt, zur Arbeit, zum Glück nur 2 Tage, am Mittwoch habe ich frei (Do.+Fr. sowieso). Die OP ist morgen früh.
Viele Grüße
Klaus
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Re: Danke

Beitragvon La Donna mobile » 24.02.2008, 18:55

Klaus hat geschrieben:... Ich muss - wie sonst auch - lernen im Hier und Jetzt zu leben und mich nicht mit Horrorszenarien verrückt machen, die eintreten können aber nicht müssen...


Lieber Klaus,

ich denke, das ist eine gute Einstellung. Wir können nicht auf alles Einfluss nehmen und vieles müssen wir ganz einfach so akzeptieren, wie es ist. Aber dort erst einmal hinzukommen, das ist der springende Punkt!

Alles Gute und viele Grüße,
mobile
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OP überstanden

Beitragvon Klaus » 25.02.2008, 19:08

Die OP hat sie überstanden. War erst am Spätnachmittag. Sie liegt jetzt in der Intensivstation und schläft. Mein Vater hat gesimst, dass er sie für mich mit gestreichelt hat.
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Beitragvon Starlight » 25.02.2008, 19:56

Hallo Klaus,

ach das ist schön. Ich hoffe Deine Mami erholt sich gut. Schlafen tut gut. Gesund schlafen.

Lieben Gruß

Starlight :t291:
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Beitragvon toggle bis 12. Jan. 2012 » 25.02.2008, 21:40

Ach, lieber Klaus,

ist es nicht ein kleiner Lichtblick, daß sie den Eingriff erst mal überstanden hat? Jetzt ist es gut, daß sie schläft. Möge es Deiner Mutter bald wieder besser gehen!

Alles Liebe!
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Re: OP überstanden

Beitragvon La Donna mobile » 26.02.2008, 15:43

Klaus hat geschrieben:Die OP hat sie überstanden. War erst am Spätnachmittag. Sie liegt jetzt in der Intensivstation und schläft. Mein Vater hat gesimst, dass er sie für mich mit gestreichelt hat.


Das ist doch schon mal etwas Gutes, nämlich dass allein während der OP nicht zu Komplikationen gekommen ist, nicht wahr, Klaus? Man kann jetzt immer nur in kleinen Schritten denken und hoffen. Aber das positiv.

Viele Grüße,
mobile
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Fortsetzung

Beitragvon Klaus » 28.02.2008, 08:17

Gestern hatte ich ein Gespräch mit einer Frau vom örtlichen Hospizverein. Sie hat mir verschiedene Möglichkeit aufgezeigt, die in den einzelnen Phasen zur Verfügung stehen. Kassel ist hinsichtlich Palliativmedizin zum Glück relativ gut versorgt - ein schwacher Trost.

Außerdem habe ich mich gestern mit Anja getroffen. Ich hatte ihr unter Hinweis darauf, dass ja der Donnerstag Mittag ihrem Freund gehört gemailt, dass wir uns ja am Mittwoch treffen könnten. In der Mail hatte ich auf die Krebserkrankung meiner Mutter hingewiesen, aber dann am Anfang des Treffens gesagt, dass ich mit ihr darüber nicht mit ihren reden wolle. Sie entgegnete darauf, dass sie sich darauf sowieso nicht eingelassen hätte. Wir haben uns dann eine Stunde nett unterhalten und ich konnte in dieser Stunde auch gut abschalten. Offensichtlich kann sie sich schon ganz gut abgrenzen. Bei mir hat das gemischte Gefühle hinterlassen. Einerseits stehen wir uns nicht so nahe, dass sie sich meine Probleme reinziehen "müsste", andererseits fand ich es schon relativ hart. Aber ich denke, auch da spielt das Alter eine Rolle, man ist in Anjas Alter einfach anders drauf als in meinem (unserem hier). Hinzu kommt, dass es bei vielen Menschen einen verständlichen Impuls gibt, sich nicht mit unangenehmen Dingen konfrontieren zu lassen, also sie zu verdrängen. Ich habe auch bei anderen, die mir nicht so nahe stehen, registriert, dass sie nicht weiter reagiert haben, als ich ihnen von meiner Situation (kurz) berichtete. Hinzu kommt, dass vermutlich viele Leute einfach hilflos sind, wenn sie davon hören. Jeder Mensch hat ein bestimmtes Verhaltensrepertoire, aber da gibt es möglicherweise kein "Programm", wenn man von jemandem gesagt bekommt, dass ein naher Angehöriger Krebs hat. Es mag auch eine Rolle spielen, dass ich (verbal) relativ offen und offensiv damit umgehe, und es nicht verschämt für mich behalte.

HERZliche Grüße
Klaus
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