In diesem Forum können auch Gäste schreiben, Beiträge nach dem Absenden aber weder bearbeiten noch löschen. Wir behalten uns vor, alles, was nicht dem Forumgedanken entspricht oder ungesetzliche oder den guten Sitten widersprechende Gedanken oder Spam enthält, zu moderieren, zu editieren oder zu löschen.<br><br>Als Mitglied schreibe hier bitte ausschließlich nach dem Login, um Fakes grundsätzlich zu vermeiden.
ich bin kein "Bahnmensch". Wie heute nun zu erfahren ist, soll der Unfall in Bad Aiblingen (oder bei Bad Aiblingen) infolge menschlichen Versagens des Fahrdienstleiters geschehen sein. Im Grunde genommen, ist das der SuperGAU (ein Mensch(lein) ist Schuld an der Katastrophe).
Naja... von der sogenannten PZB (punktförmige Zugbeeinflussung) habe ich früher auch gehört. Wenn ein Lokführer ein Signal überfährt (das auf Halt steht), dann wird der Zug per Signal von außen automatisch gebremst und zum Stehen gebracht. Soweit, so gut. (Für modernere und schnellere Eisenbahnstrecken gibt es die sogenannte LZB - linienförmige Zugbeeinflussung https://de.wikipedia.org/wiki/Linienzugbeeinflussung , sie soll wohl in der Perspektive abgelöst werden von einem europaweit standardisierten European Train Control System.)
Ich frage mich allerdings, ob man nicht ein Zusatzsystem entwickeln könnte, daß auf anderen Grundlagen basiert und solche Kollisionen verhindern könnte. Wenn zwei Züge auf eingleisiger Strecke aufeinanderzurasen, ganz gleich woher der Fehler kommt, ob menschlich oder technisch, dann müßte es noch Signal- und Steurungsmöglichkeiten geben, die die Züge sicher zum Stehen bringen. Sobald ein Zug einen definierten Streckenabschnitt "betritt", wird ein entsprechendes Signal an den Gegenzug übermittelt. Wie genau dieses dann übertragen wird... ob über Satellit, Direktfunk oder andere Wege - da kann es natürlich auch zu zeitlichen Verzögerungen kommen - das muß man untersuchen. Vielleicht sollten es sogar zwei oder drei unabhängige Übertragunswege sein, um wirklich sicher zu gehen. Wenn es kein völlig eingleisiges Wegstück ist und noch Weichen in der konkreten Route sind, dann wird es schwieriger, aber Grundabstände zu Weichen müssen eingehalten werden. Dann muß ein Zug zum Halt gebracht werden, wenn ein Gegenzug in zu großer Dichte noch nicht zum Halten gekommen ist. Und dann wird die Weiterfahrt auch nur in Abhängigkeit vom Direktkontakt beider Züge erfolgen. Nur einer der beiden darf weiterfahren und es muß klar sein, daß auf seinem Weg, ob mit oder ohne Weiche, kein anderer Zug "im Wege steht". Der andere muß unbedingt solange weiter halten, bis sich der andere Zug in einem sicheren Bereich befindet. Oder es muß immer sicher gestellt sein, daß jeder Zug seine eigene Trasse hat. Und sobald irgendeine Abweichung vom sicheren Zustand sichtbar wird, daß es dann zunächst zum Stopp kommt. Es kann sein, dann daß dann der Durchlaß auf manchen Strecken nicht mehr so hoch sein wird (weil dann mehr Halts und Wartezeiten anfallen werden). Das menschliche Versagen könnte man jedoch wirklich weitgehend einflußlos machen. Grundsätzlich müßten die Systeme vollautomatisch mit Redundanz laufen. Und, wie gesagt, dann noch ein zusätzliches Lok-Lok-Sicherheitssystem. Wenn der Mensch doch einmal eingreifen muß (weil irgendwelche Sonderbedingungen - wie hier: Verspätung, oder Bauarbeiten vorliegen), dann darf es niemals zur Katastrophe kommen, welchen Blödsinn auch immer ein Mensch in dieser Situation macht. Moderne Technik sollte dazu genutzt werden, um die Sicherheit zu erhöhen.
PS.: Ein mögliches Gerichtsverfahren gegen den Mann... ... relativ sinnlos. Wenn er es nicht mit Vorsatz getan hat... Einen fundierten gerichtsfesten Untersuchungsbericht vorlegen. Das abschließende Gerichtsverfahren sparen, den Mann nicht ins Gefängnis und das eingesparte Geld in die zielgerichtete Forschung und Entwicklung stecken! (Vermutlich braucht aber ein Gerichtsurteil, um dann Schadenersatzansprüche und -verpflichtungen verbindlich - möglicherweise auch wieder gerichtswegemäßig - zu klären...)
PS.2: Angriffe auf syrische Krankenhäuser in Nordsyrien...
Wer war es? Jeder behauptet, daß es der andere war. Das ist im XXI. Jahrhundert, wie natürlich überhaupt Kriege, eine absurdes Schauspiel. Man kann einen Luftraum überwachen, auch von außerhalb. Vermutlich sind die technischen Möglichkeiten bezüglich Syrien mehrfach vorhanden (israel liegt in der Nähe, im Mitelmeer liegen viele Militärschiffe vor der syrischen Küste, die Türkei hat eine Flugsicherung, die Syrer sowieso, der Iran... - nur unabhängige Beobachtungen sind offenbar nicht möglich. Man müßte eine Organisation gründen. Ähnlich, wie Ärzte ohne Grenzen - Drohnenbeobachter ohne Grenzen! Diese Welt ist ein durch und durch verlogener Erdball. Die Staaten gewinnen Informationen, halten sie geheim und mißbrauchen oder manipulieren sie. Sollen sie doch unabhängige Amateure an die Systeme lassen! Dann können die Menschen sehen, was wirklich Sache ist! Wer wo welchen Luftraum verletzt und wer wo Bomben abwirft. Natürlich sichern sich Staaten das Monopol für verschiedene Dinge, weil e ihr Interesse ist und sie die nötige Knete haben. Am Ende müssen sich vermutlich Menschen guten Willens von allen diesen Staatsorganisationen lösen und wirklich unabhängige Organisationen schaffen (mit eigenen Satelliten, Flugzeugträgern (für unbewaffnete Fluggeräte nur für unanbhängige Beobachtung), etc. Am Ende müßten sich die Staaten auch zu einer solchen Verfahrensweise bekennen. Denn ähnlich unabhängigen Gerichten müßte es auch wirklich unabhängige Organisationen geben. Enweder, man ist wirklich offen und hat nichts zu verbergen. Oder, im anderen Falle, kann man sich eine Ablehung einer solche Verfahrensweise nur damit erklären, daß es Geheimnisse (und Lügen) gibt.
PS.3. Eines Tages werden die Kräfte des Guten die Überhand gewinnen und den Waffenträgern mit Absichten des Einsatzes aller Art diesen die Waffen aus den Händen" schlagen". Symbolisch gesprochen. Es werden Mittel und Methoden gefunden werden, um dieses alles sehr sanft zu tun.
"Gut eine Woche nach dem Zugunglück bei Bad Aibling mit elf Toten hat Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU) ein vollautomatisches Sicherheitssystem bei der Bahn abgelehnt. Es sei klar, "dass in der Sicherheitskette auch eine Person am Schluss eine Letztentscheidung haben muss", sagte Dobrindt nach einer Sitzung des Bundestags-Verkehrsausschusses in Berlin. Zu einem möglichen Vier-Augen-Prinzip äußerte er sich nicht. Gestern war bekannt geworden, dass die Unglücksursache wohl fehlerhaftes Verhalten des Fahrdienstleiters gewesen war." (Quelle: ZDF-Nachrichten)
Das ist ein (schlechter) Witz. Wenn es eine ausreichend große Chance oder vielleicht eine mit großer Sicherheit verbundene technische Möglichkeit gibt, die Kollision zweier Züge zu verhindern, dann muß man es tun! Es wird nicht kostenfrei sein. Das ist klar. Aber ich kann mir nicht vorstellen, daß es exorbitant teuer wäre. Und diese Begründung, daß ein Mensch immer das letzte Sagen haben wird, kann ich nicht nachvollziehen. Denn, anders als im motorisierten Straßenverkehr, befinden sich Eisenbahnen auf definierten Gleiswegen. Folglich kann man dieses auch einfacher technisch überwachen und steuern. Im Grunde genommen, werden nur 2 Informationen benötigt: Kommt mir ein Zug entgegen, oder befindet sich ein Zug (stehend oder langsam fahrend) vor mir und droht die Annährung zur Kollision zu führen? -> wenn ja, Bremsvorgang automatisch starten. Und so kann man menschliches Versagen in jedem Falle so korrigieren, daß ein Unfall ausgeschlossen werden kann. Diesen "Verdacht" habe ich. Wenn man die Systeme dann noch möglichst doppelt oder verdreifacht, wird es ein hunderprozentige Unfallsicherheit vor Kollisionen geben.
(Men nennt diesen Verkehr: SCHIENENGEBUNDENEN - also sollte man aus dem Zwang und der Not auch endlich eine Tugend machen, daß Kollisionen hundertprozentig ausgeschlossen werden!)
Und außerdem: Herr Dobrindt spricht, ich glaub es ... ganz gewiß...
Wenn es an dem gewesen ist, dann ist das in gewisser Hinsicht grotesk. Computer - und ein Smartphone ist auch ein Computer- die eigentlich auch dafür da sein sollten, derartige Unfälle mit 99,999999999999999999...%iger Sicherheit zu verhindern, haben nun (indirekt; möglicherweise) zu einem Unglück geführt.
Jetzt werde ich immer mal Obacht geben, was meine Busfahrer so machen. Sollte jemand nebenbei mit seinem Handy spielen... (Hoffen wir mal, daß nicht auch irgendwelche Fluglotsen nebenbei Handy spielen...) (oder der Bahnchef..., also der von der DB, der die Gleisanlagen gehört)
Wie auch immer - eine größere Sicherheit ist nötig und möglich, unabhängig von menschlichen Dummheiten.