Aggression




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Beitragvon Meer » 09.02.2008, 21:39

Liebe mobile,

das stimmt was du sagst und allzu gerne verschließen wir unsere eigenen Augen vor solchem Verhalten, weil es ganz einfach zu schmerzlich ist und urtraurig macht.
Dennoch, ------ wir haben jetzt die Möglichkeit aufzuklären und an einer Welt mitzuarbeiten, damit Mißstände zurechtgerückt werden können. Und wenn da jeder in seinem Umfeld das tut was angesagt ist und nach seinem besten Wissen, dann ist schon viel getan.

Und nun sei ganz entspannt und schlaf recht schön,
Meer :-)
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von Anzeige » 09.02.2008, 21:39

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Re: ...wenn das Leben einfach wäre, wäre es ja nicht so schö

Beitragvon Starlight » 10.02.2008, 11:19

La Donna mobile hat geschrieben:...
Lässt nun jemand nicht mit sich reden und bleibt weiterhin autoritär im Sinne von Macht haben wollen über andere, dann ist ein Lösen oder Lassen von diesem Menschen angebracht, denn es wird zu keinem gesellschaftlich und persönlich anerkanntem gemeinsamen und übergeordneten Ziel führen.

Grüßle Meer


Ach Gottchen ja, liebe Meer, aber ich wollte nicht wissen, wie viele solcher Menschen in Gemeinschaften leben und aushalten, was eigentlich schon zu sehr an die Substanz geht, die Machtspiele und Tyrannei (schreibt man das so?) in Kauf nehmen, die bibbern und der Verzweiflung nahe sind und dennoch bei dem anderen bleiben :-(.

mobile :t029:

...danke, dass du mir meinen groben Fehler verziehen hast, die Löscherei, - ich bin ja manchmal auch zu schusselig, und es kam mir alles schon gleich so merkwürdig vor, als ich schrieb... hmmmm....


Hallo Ihr Lieben,

So, jetzt kapier ich erst wie das geht. Ich hoffe doch, dass ich nun hier nichts lösche.

Eigentlich könnte ich dazu einen Roman schreiben, aber das würde dann doch den Rahmen hier sprengen. Es ist einfach so, das mich das selber sehr wütend macht, wenn ich es mitbekomme, dass jemand seine Machtspielchen treibt und der andere (oder auch ich), es mit sich machen läßt. Grrh, da könnte ich zum Tier werden. Besonders bei Menschen die ich mag. Leider kenne ich da mehr als genug.

LG Starlight :t291:
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Beitragvon Starlight » 10.02.2008, 11:20

Ha, hat geklappt. Supi!!!

Starlight :t291:
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Beitragvon La Donna mobile » 10.02.2008, 15:23

Meer hat geschrieben:...

Und nun sei ganz entspannt und schlaf recht schön,
Meer :-)


Hei Meer,

nun, dieses Thema führt bei mir keineswegs zu Verspannungen; es war lediglich eine Feststellung, dass nicht allen Machtkämpfen beizukommen ist und dass sehr viele Menschen den Absprung aus diesem Elend nicht wagen, nein, ganz einfach nicht selbständig schaffen.

Viele Grüße,
mobile :t029:
La Donna mobile
 

Beitragvon Meer » 10.02.2008, 18:38

hi mobile

Jaaa, auch das stimmt mit den Machtkämpfen.
Meinen Abendgruß bezog ich aber auf die Löscherei und nicht auf das Thema.
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Aggression/RE:m.

Beitragvon Gast » 11.02.2008, 14:17

Hallo m., hallo, Ihr anderen Lieben,

Es wäre für mich und meinen Umgang mit den Kids bestimmt sehr hilfreich,wenn ich ihnen hauptsächlich mit Verstandesarbeit begegne und die Gefühlsbeteiligung nur "am Rande " zulasse.
Du schreibst:
"Aggressionen und Aggressionsverhalten können ja sehr komplexe Ursachen haben. Zum Beispiel könnte es sein, daß Deine Tochter, zunächst einmal unabhängig von allen anderen inneren und äußeren Einflüssen, Dir gegenüber grundsätzlich aggressiv eingestellt ist, weil Du nicht bist wie andere (Mütter). Diese Ohnmacht und die Wut, dies nicht ändern zu können und dem nun hilflos ausgesetzt zu sein, begünstigen derartige Aggressionen."
Da kann ich Dir nur zustimmen, denn eine Hilflosigkeit und Ohnmacht empfinde ich selbst bisweilen auch.
Du hast wohl recht damit:
Also mit den Aggressionen erst einmal leben...

Liebe Grüße an Euch alle,
Coco :t227:
Gast
 

Beitragvon Meer » 11.02.2008, 16:49

Liebe Coco,

wenn du mit solchen Aggressionen leben willst und wenn sie wie zu anfangs schon beschrieben nicht auf die Flegeljahre zurück zu führen sind, dann nur zu.
Ansonsten würde ich an deiner Stelle eher weiter um Verständnis bei den Kindern werben für deine ja nun nicht kurzfristige Erkrankung.
Es darf ja nicht sein, dass Kinder ihre Mutter oder ihren Vater aggressiv angreifen, nur weil sie mit der Situation nicht fertig werden, denn da gibt es noch andere Möglichkeiten sich damit auseinander zu setzen und ansonsten ist eben Akzeptanz zu lernen.
Wenn ich irgendwem oder irgendetwas gegenüber eine Hilflosigkeit und Ohnmacht empfinde, dann heißt das noch lange nicht, dass ich darin verharren muss, denn es gibt andere Wege und Hilfsmöglichkeiten, aber danach muss natürlich jeder suchen.

Grüßle Meer
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Hoffnung, Mut und Vertrauen

Beitragvon Gast » 11.02.2008, 18:29

Hallo Meer,
um Verständnis werben hört sich recht einfach an, doch die Kinder lassen sich ganz bewußt nicht ansprechen und sie geben mir dafür die Schuld. Oft genug denke ich selbst auch, dass es an meinem Verhalten liegt.
Doch grundsätzliche Änderungsmöglichkeiten sehe ich nicht. Irgendwie ist die Karre festgefahren.
Das gemeine ist für mich auch, dass die 3 sich sehr einig sind. Sie schreiben mir soweit sie können vor, wie ich mich zu verhalten habe. Natürlich habe ich auch immer noch Grenzen, die respektiert werden.
Mein Problem ist, dass ich nicht so einfach fliehen kann. Na gut, ich könnte mir ein Taxi nehmen und irgendwo hinfahren, doch dann bin ich nach 2 Stunden auch k.o. Wenn ich irgendetwas finden würde, was mich aufbaut, das wäre schon gut. Vielleicht sollte ich einmal professionelle Beratung in Anspruch nehmen!
Ohje, jetzt mache ich mir Gedanken, dass Ihr lieben Forumleser Euch Eure Köpfe zerbrecht, doch im Prinzip geht es mir auch nicht so schlecht. Jammern auf hohem Niveau!
Macht es gut,
Coco :t226:
Gast
 

Beitragvon Starlight » 13.02.2008, 13:12

Hallo Coco,

ich mach mir schon Gedanken, aber deshalb brauchst Du kein schlechtes Gewissen haben. Ich tu das ja freiwillig. Es ist nur so, dass ich Dir da keinen ultimativen Rat geben kann. Wenn meine "kleine" Tochter mir mit einem Wutanfall gegenüber steht, dann fühle ich mich mindestens genauso hilflos. Weil man in der Phase auch gar nicht an sie ran kommt. Ich denke, das hat mit Deiner Behinderung gar nichts zu tun. Nur Du interpretierst es vielleicht so, dass sie es wegen Deiner Behinderung tun. Das ist aber nicht so, jede Mutter muss sich mit der Pupertätsphase Ihrer Kinder auseinandersetzen, je nachdem wie extrem sie auftritt. Und ich krieg da auch schon kalte Füsse. Mir langt mein kleiner Wutteufel jetzt schon. :t082:

Lieben Gruß

Starlight :t291:
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Wutanfall der Tochter

Beitragvon Gast » 13.02.2008, 15:54

Hallo Starlight,
vielleicht hast Du recht und ich sollte die Behinderung hintenanstellen. Doch ich weiß es noch wie heute, als meine Tochter 3 Jahre alt war, d.h. vor inzwischen 15 Jahren,bekam ich die difinitive Diagnose der MS und dann habe ich lange Zeit gedacht, dass ich es nicht mehr erleben werde, wenn meine Kinder in die Schule kommen. Dieses Denken von mir hat unsere Tochter am Rande bestimmt mitbekommen. Sie kann jetzt jedenfalls bequem ohne mich leben. Doch unser Junge (16 J) schaut sich auch viel bei ihr ab.
So sehr viel kann ich den beiden leider auch nicht bieten, weil ich kaum noch Auto fahre . Wenn wir dann vielleicht einmal alle zusammen in der Stadt sind, habe ich auch noch die Grundstimmung, dass ich sie dazu erziehen muss, dass sie lernen, richtig mit dem Geld umzugehen. Dabei versuchen schon alle möglichen anderen Leute, sich mit Geld bei den Kids "einzukaufen".
Aber die MS nicht so sehr in den Vordergrund zu schieben ist mir schon sehr wichtig, doch es scheint mir fast unmöglich. Nur beim Malen kann ich sie fast vergessen.
Liebe Grüße,
Coco :t227:
Gast
 

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